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Politik
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Auffällig
in der österreichischen politischen Landschaft ist das Festhalten am
alten Muster < links - rechts >.
Es scheint nach wie vor schick zu sein, in diesem Muster zu denken, einen
Punkt in dieser veralteten eindimensionalen Skala um jeden Preis zu verteidigen,
bzw nach dem Motto "Angriff ist die beste Verteidigung" den vom
eigentlich nicht existenten Mittelpunkt aus gegenüberliegenden Punkt
nach vorgegebenem Wortschatz zu beflegeln.
Betrachtet man die Parteiprogramme der beiden Pole Linksaußen - also
Grüne und Rechtsaußen - also Freiheitliche, so bemerkt man, daß
bloß bei 2 Themenbereichen eine tatsächliche 180o Gegenstellung
besteht - In Ausländer- und Drogenpolitik.
In manchen Bereichen ,z.B. Wirtschaftspolitik, gibt es durchaus einige Parallelen.
Alles in allem gibt es wahrscheinlich mehr Gemeinsamkeiten zwischen Linksaußen
und Rechtsaußen als zwischen Linksaußen und Rechtsmitte bzw Rechtsaußen
und Linksmitte.
Mathematisch logisch profitieren von dieser Einteilung die beiden "Mitte"-Parteien.
Hier die Parteiprogramme jener vier Parteien:
Vergleicht man
bei einer Partei deren Grundsatzniederschriften mit Aussagen ihrer führenden
Politiker, so sind manchesmal auffällige Unterschiede bemerkbar. Jedoch
scheint es bisher weder Oppositionspolitikern noch Journalisten in den Sinn
gekommen zu sein mit solchen Vergleichen zu argumentieren bzw diese offen
darzustellen.
An dieser Stelle Links zu jenen 4 Parteien:
Ob nun jene
Parteien neue Wege einschlagen, oder neue Parteien groß werden, ein
mindestens dreidimensionales politisches Denken wäre wohl sehr wünschenswert.
Das beschränkt sich nicht auf Österreich:
(Anmerkung: Dieser
Aufsatz beansprucht für sich NICHT über tatsächliche Politik
zu berichten, sondern NUR über die zur Zeit dem Volke präsentierte
Oberfläche einer diesen zu kommentieren. Für tatsächliche Hintergründe
sei hier dieser
und jener Link
angeführt, daß solche Veröffentlichungen Schwierigkeiten bereiten
können zeigt sich harmlos und doch schockierend dort,
eine Erläuterung wiederum hier.
Außerdem
sei an dieser Stelle das Buch "E.R.Carmin, Das schwarze Reich, Heyne
Sphinx Verlag, ISB N 3-453-12588-6" erwähnt.)