"Hallo, da sind wir!"

Smilla
Lara
(ich bin die Linke)
(ich bin die Rechte)
geboren: Ende Jänner 2001
geboren: Ende Jänner 2001
gestorben: 19. November 2002
gestorben: 22. Mai 2001


Am 28. Februar war es endlich so weit. Nachdem wir zwei Tage zuvor im Zoogeschäft nur mal rein "zufällig" einen Blick auf einen ganzen Rudel kleiner Mäuse geworfen hatten, die ihre niedlichen und neugierigen Nasen dutzendweise in unsere Richtung streckten - so, als könnten sie uns gut riechen - entschlossen wir uns, tatsächlich zwei von den süßen Nagern ein neues Zuhause zu geben. Ein Zwei-Mäderl-Haus sollte es werden, soviel stand fest - doch wie würde es aussehen?

Wir standen also wieder vor dem Käfig, in dem ein buntes Treiben im Gange war. Die kleinen, pelzigen Wesen versuchten eifrig, dem "bösen" Zoohändler auszuweichen, der gleich eine von ihnen packen würde. "Welche hätten Sie denn gerne?", fragte er. Wir entschieden uns für eine wildfarbene Maus, die gerade ganz putzig an einem Salatblatt knabberte. "Die auf dem Salatblatt" war unsere Antwort und nach zwei, drei Versuchen hatte er sie endlich erwischt. Allerdings die falsche, denn sie war schokoladenbraun! Doch sie saß da - winzig klein, so daß sie auf der Riesenhand zu verschwinden drohte - und liebäugelte mit uns. Wer kann da schon nein sagen? Später sollte sie den Namen Lara (ja, genau... wie Lara Croft) erhalten, weil sie sich beim Einzug als die Tapfere erwies - doch dazu später. Der Zoohändler fischte nach der zweiten Maus, diesmal wirklich eine wildfarbene, die uns genauso putzig anschaute und später auf den Namen Smilla getauft werden wollte (nach "Fräulein Smillas Gespür für Schnee", falls jemand das Buch gelesen oder den Film gesehen hat).

Beide kamen in eine kleine Pappschachtel und verschwanden in der Dunkelheit. Der Gefangenentransport konnte beginnen! Häftling XR-4897 und Häftling YD-8742 - Namen hatten unsere eben erworbenen Mäuschen ja noch nicht bekommen - wurden auf den Rücksitz des Autos verfrachtet und wir machten uns auf in ihr neues Zuhause. Immer wieder konnten wir beobachten, wie sich eine kleine rosa Nase durch eines der Luftlöcher bohrte. Solche neugierigen Nasen! Doch ohne ernsthafte Fluchtversuche schafften wir es nach Hause und stellten sie samt Pappkarton in den frisch gemachten Käfig. Die Schachtel wurde geöffnet und vorerst geschah... gar nichts! Unsere zwei Mäuslein trauten sich noch nicht so recht. Bis schließlich die tapfere der beiden, Lara, den ersten Schritt wagte. Vorsichtig lugte sie ein Stückchen heraus, zog sich dann aber doch wieder zurück. Das ging ein paar Mal so, bis sie sich überwand, ihre kleinen Mäusefüßchen auf unbekanntes Terrain zu setzen. Irgendwann traute sich dann auch Smilla heraus und die beiden Mäusedamen begannen ihren Käfig zu erkunden.

 

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