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Absurdes Glück
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Romano Cuonz, "Nidwaldner Zeitung", 26. 1. 2010 Dass Slupetzky nicht nur spannende Kriminalromane schreiben kann, beweist er mit einer geradezu schwarzhumorigen Kurzgeschichte: Unter dem Titel "Wenn ..." wagt er es, den jungen Hitler in eine jüdische Familie einzuheiraten und so das Schlimmste zu verhüten. Eben, wenn ... Gewagt, aber stets auch gekonnt meistert Slupetzky selbst solch literarische Gratwanderungen.
"Oberösterreichische Nachrichten", 3. Juli 2004 Wie fällt einem so etwas ein? Eine herrliche Lektüre für Menschen, die böse Unterhaltung mit abgründigem Happy End schätzen.
Alfred Ohswald, "buchkritik.at", 30. Juli 2004 Roald Dahl, der Meister der witzigen Kurzgeschichten, hätte es nicht besser gekonnt.
Sigrid Strohschneider-Laue, "ebensolch.at", April 2004 Bittersüße Geschichten lautet der Untertitel des Buches. Ein Understatement ungeahnter Dimension. Wenn man erst einmal in die vermeintlich harmlosen Kurzgeschichten der besonders schrägen Art hineingeschnuppert hat, beginnen die schwarzen Lesergedanken aufzublühen und lechzen von Seite zur Seite nach mehr. Von Liebesstilblüten bis zu dörflichen Apokalypsen werden weltbewegende Themen slupetzkymäßig auf das richtige Kleinformat des ganzen normalen Alltagswahnsinns gestutzt. Seine absurden Geschichten machen mehr als einmal nachdenklich und sind zum Glück sowie ganz nebenbei zum Schreien komisch. Immer kommt noch so ein kleiner Nachschlag, wenn man glaubt, es unbeschadet überstanden zu haben. Übrigens, sollten Sie das absurde Glück haben die bittersüßen Geschichten während einer Lesung von Stefan Slupetzky selbst vorgetragen zu bekommen, versäumen Sie diese Gelegenheit nicht. Nicht einmal selbst lesen ist besser. Also einfach köstlich, bitte noch eine Portion davon!
A. Kriegelstein, "amazon.de", April 2004 Die Geschichten, die Slupetzky erzählt, sind durchdrungen von einer sehnsuchtsvollen Erforschung des Glücks: „Bittersüße Geschichten" lautet der Untertitel, und bitter ist manches Glück, süß vieles in diesem feinsten Büchlein, alles aber unendlich unterhaltend in des Wortes bestem Sinn. Die wirklich zu erlesende Sprache wird manchmal von den unglaublich raffinierten Ideen übertrumpft: man kann nicht aufhören, erfahren zu wollen, wie das, was sich abzeichnet, enden mag. Der Vergleich mit Roald Dahl ist gerechtfertigt, und das will und soll etwas heißen. Die Pointen mancher Geschichten sind so gut, dass der Leser aus dem Staunen nicht herauskommt - und aus dem Schmunzeln und Träumen. Wer an Glück und Liebe noch glauben kann, findet hier ein Füllhorn an Bestätigung - wer den Glauben daran verloren hat, findet Trost in der Absurdität, die schreiend komisch, aber auch zärtlich berührend daherkommt.
Karin Claudi, "Neue Wiener Bücherbriefe", 1. Dezember 2005 In diesem schmalen Erzählbändchen von Stefan Slupetzky geht es um die Liebe und das Glück, und sei es auch ein absurdes. Der Autor widmet sich diesem Thema mit ironischem Humor, aber auch mit einer im Hintergrund verborgenen Melancholie. Die teils realistischen, teils phantastischen Erzählungen sind sprachlich dicht geschrieben und dennoch leicht lesbar. Bei manchen Motiven hat man ein Gefühl von dèja-vu, ohne jedoch genau feststellen zu können, woher dieses rührt.
Sylvia Engel, "Raiffeisen Zeitung", 1. Dezember 2005 In Kurzgeschichten ist er hier den sonderbaren Facetten eines großen Gefühls auf der Spur, und er entdeckt es dort, wo man es am wenigsten erwartet hätte. Er eröffnet dem Leser Momente der Verzückung und ebenso Augenblicke tiefster Verzweiflung; völlig überraschende Wendungen und ungeahnte Pointen lassen fast atemlos staunen.
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