"Was die Daker aßen ­ von den Karpaten bis zum schwarzen Meer"
... Gerichte aus Rumänien ...

"Salata de vinete" (Melanzanipüree)
4 dunkle, längliche Melanzani, Saft von bis zu 2 Zitronen, bis 2 Knoblauchzehen ­ zerdrückt, 1 kleine Zwiebel + 1 Gemüsezwiebel ­ fein gewürfelt, 2-4 EL Olivenöl, 1 Tasse Wasser, 2 Fleischtomaten ­ in Scheiben geschnitten, 4 Pepperoni ­ in Scheiben geschnitten, 8 schwarze Oliven, Salz, schwarzer Pfeffer
Die gewaschenen Melanzani mit dem Wasser in eine feuerfeste Form geben und im vorgeheizten Backofen (ca. 180 C / Elektroofen) unter häufigen wenden ca. 10-15 min. weich backen / schmoren lassen (bis die Schale schwarzgebrannt ist).
Herausnehmen, in eine Schüssel geben, mit Salz bestreuen, ca. 10 Minuten ruhen lassen, die Schalen abziehen und mit der Gabel klein hacken (Evtl. den bitteren Saft abfließen lassen).
Den Zitronensaft, das Olivenöl (oder die Mayonaise), die klein gehackten Zwiebel, die fein pürierten Knoblauchzehen gut unterrühren und mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Mit der Masse eine geölte Form füllen, die man stürzen kann; in den Kühlschrank stellen und 2-3 Stunden ruhen lassen. Melanzanisalat stürzen und mit Paprika-Streifen, Tomatenscheiben und mit dem übrigen Gemüse und den Oliven garnieren. Mit frischem Krustenbrot servieren. Auch in ausgehöhlte Tomatenscheiben füllen ist möglich.
Quelle: http://www.histinst.rwth-aachen.de/ext/rum/17_Rezepte/Rezepte.htm
Quelle: http://www.multikulti.de/de/main/f/index.html?/de/main/f/topfsecret_3032.phtml
Quelle: http://kadima.blogspot.com/2002_05_01_kadima_archive.html

 

Zacusca
2 kg Melanzani, 1kg rote Paprika (am besten die kleinen länglichen), 12 kg rote Zwiebeln, 1kg Tomaten, 2 Lorbeerblätter, 12 Teelöffel schwarzen gemahlenen Pfeffer, 300 ml Pflanzenöl, Salz nach Geschmack

Die Melanzani und Paprika im Backofen bei 200 Grad ca 45 Minuten lang unter Wenden braten bis die Haut problemlos abgeht. Danach auskühlen lassen und von der Pelle befreien. Melanzani und Paprika mit einem großen Edelstahlmesser klein hacken . Die Tomaten achteln , salzen und 20 Minuten lang ziehen lassen. Danach im Mixer zerkleinern . Die Zwiebeln klein schneiden, mit den Lorbeerblättern, Pfeffer und etwas Salz im Öl anbraten bis die Zwiebeln glasig sind. Rühren nicht vergessen! Das Restgemüse dazugeben und alles auf kleiner Flamme. 1 Stunde lang unter ständigem Rühren köcheln lassen.
Die entstandene Paste kann man als Dipp für Tortillachips nehmen, am besten schmeckt sie aber als Brotaufstrich auf frischem Weißbrot oder Ciabata.
Quelle: http://www.pantulescu.de/kulinar/zacusca.htm
Quelle: http://www.multikulti.de/de/main/f/index.html?/de/main/f/topfsecret_3350.phtml

 

" Sarmale cu mamaliguta" (Krautwickel auf Maisbrei - quasi Weißkrautröllchen, das ist das traditionelle rumänische Festessen)
800 g Faschiertes vom Schwein, etwa 4 kg sauer eingelegte Weißkohlköpfe, 4 Zwiebeln, 100 g Tomatenmark, 1,5 l Wasser oder Fleischboullion, Paprikapulver edelsüß, 250 g Schweineschmalz oder Öl, 100 g Reis, Pfeffer, Bohnenkraut, 10 kleine Tomaten, 20 g Salz, 20 g Zucker, 2 Lorbeerblätter
Zwei Zwiebeln fein hacken und mit Fett und etwas Wasser dünsten und zum Gehackten geben. Die Masse mit dem Reis (der muss halb gekocht und kalt sein) vermischen und mit Pfeffer, Bohnenkraut und Salz würzen. Die Krautblätter werden in passende Stücke geschnitten. Auf ein Krautblatt wird in der Größe einer Walnuss etwas von der Fleischmasse gegeben. Die Blätter werden dann gerollt und die Endstücke mit den Fingern nach Innen gedrückt. Auf dem Topfboden werden die Reste des Krauts (feingehackt) verteilt, die sarmale am Topfrand entlanggelegt. In die Mitte können evtl. Rippchen und das restliche geschnittene Kraut gelegt werden. Die 2 Zwiebeln werden in feine Scheiben geschnitten und in Öl glasig gedünstet. Die Pfanne von der Platte nehmen, das Paprikapulver dazu und mit Tomatenmark und der Fleischboullion oder Wasser ablöschen. Die Flüssigkeit wird über die sarmale gegossen. Darauf kommt ein Ast Bohnenkraut, die Lorbeerblätter, der Zucker und einige Pfefferkörner. Bei kleiner Temperatur 2,5 Std. kochen lassen, dann den die kleinen Tomaten darauf und den Topf in den Backofen stellen, bis die Tomaten knusprig sind.
Die sarmale können mit Polenta ­Maisbrei und evtl. Pfefferoni sowie Schafkäse und Sauerrahm aber auch mit Rippchen serviert werden.
Quelle: http://www.pantulescu.de/kulinar/sarmale.htm


SARMALE CU MIEZ DE NUCA (Krautwickel mit Nüssen)

Die Möglichkeiten, ein Weißkohlblatt zu füllen, sind vielfältig. Fleisch, Gemüse, Reis -eigentlich alles, was geschmacklich mit Weißkohl harmoniert, kann verwendet werden. Unsere vegetarischen Krautwickel sind gerade in der Fastenzeit bei den Nonnen sehr beliebt.
(10 Port.)

Füllung: 250 g Reis, 10 kleine Zwiebeln, 3 mittelgroße Möhren, 1 sehr großer Bund krause Petersilie, 150 g Walnüsse, 1 Ei, Salz, Pfeffer,

40 Weißkohlblätter, 400 ml Tomatensaft, 150 ml Sonnenblumenöl,

Den Reis waschen und in schwach gesalzenem Wasser fast weich kochen. Währenddessen die Zwiebeln abziehen und fein hacken. Die Möhren schälen und grob raspeln. Die Petersilie waschen und fein hacken. Die Walnüsse grob hacken. Das Ei leicht verrühren. Lassen Sie den Reis etwas abkühlen, bevor Sie ihn mit Zwiebeln, Möhren, Petersilie, Walnüssen und Ei vermengen. Salzen und Pfeffern. Die Kohlblätter 2 Min. in leicht gesalzenem Wasser blanchieren. Abgießen, mit kaltem Wasser abschrecken und vorsichtig auf einem Küchenhandtuch auslegen. Trockentupfen. Formen Sie aus der Füllung Würstchen von etwa 2 cm Durchmesser, die Sie in die Kohlblätter einhüllen: Legen Sie das Würstchen auf das Blatt, schlagen Sie die Seiten rechts und links darüber und rollen Sie das Würstchen ein. Heben Sie acht bis zehn Kohlblätter auf, um später den Topf damit auszukleiden.

Nehmen Sie von dem Öl 3-4 Teelöffel ab. Geben Sie das restliche Öl in einen Topf mit großem Durchmesser. Mutter Veniamina aus Celic Dere, legt nun Sauerkirschzweige so in den Topf, dass die Kohlblätter den Topfboden nicht berühren und nicht anbrennen können. Wenn Sie diesem Brauch nicht folgen möchten oder können, kleiden Sie den Topfboden mit Kohlblättern aus. Legen Sie die Krautwickel darauf. Sie sollten eng beieinander liegen. Wenn die Krautwickel in mehreren Schichten in den Topf gelegt werden müssen, trennen Sie jede Schicht durch blanchierte Kohlblätter. Den Tomatensaft angießen. Decken Sie die Krautwickel oben mit einer letzten Schicht von Kohlblättern ab. Etwas Wasser dazugeben. 3-4 Teelöffel Öl darauf träufeln . Im vorgeheizten Ofen bei 180° C (Umluft 160° C) etwa 1 Stunde schmoren.

 

TIPP:

- Ein Kohlkopf sollte fest sein und im Verhältnis zu seiner Größe schwer in der Hand liegen. Achten Sie auf glänzende, knackige Blätter ohne Flecken.
- Um Kohlblätter von Ungeziefer zu befreien legt man ihn für einige Minuten in kaltes Essigwasser und wäscht ihn unter fließendem Wasser gründlich ab.

Quelle: http://www.arte-tv.com

 

Was sonst noch für die rumänische Küche typisch ist:

- Rumänische Hühnersuppe mit Grießklößchen ("Supa de pui cu galuste")
- Fleischsuppe mit Fleischknödel ("Ciorba de perisoare")
- Eingelegte Rote Paprikaschoten ("Gogosari")
- Gefüllte Paprikaschoten ("Ardei impluti cu carne")
- Gefüllte Strauchtomaten mit Schafskäse und Topfen
- Rohkostsalat ("Salata de cruditati")
- Gemischter Bauernsalat mit Schafskäse, Oliven und Ei ("Salata taraneasca")
- Polenta mit Schafskäse, Sahne und Spiegelei ( Mamaliga cu brinza, smantana si oua ochiuri)
- Geschnetzeltes (vom Schweinefilet) nach moldauischer Art ("Tochitura moldoveneasca cu mamaliguta si brânza rasa")
- Lammterrine ("drop de miel")
- Hackröllchen ("Mititei")
- Transsylvanische Hühnchen-Paprikaschoten mit Salznockerl
- "Vogelmilch" als Dessert
- ...

Weitere Rezepte siehe unter: http://www.hetco.de/retete.htm
http://www.kolassovits.de/rezepte/index.htm; http://www.bonfert-home.de/rezepte/inhalt.htm

Die Vielzahl der äußeren Einflüsse ebenso wie die Fruchtbarkeit des Bodens haben die Grundlagen geschaffen, dass sich die rumänische Küche zur feinsten und komplexesten unter den Balkanküchen entwickeln konnte. Sie vereint altösterreichische, ungarische, jüdische, griechische, italienische, türkische und russische Einflüsse mit dem eigentümlichen Improvisationsgenie, das Völkerschaften in unzureichend definierten Räumen gewöhnlicherweise an den Tag legen.

Die rumänische Küche ist vielfältig, sie kennt fast alle Früchte, Gemüse, Fisch- und Fleischsorten, wie sie im mächtigen Raum zwischen Mitteleuropa und Kleinasien versammelt sind. Melanzani und Paprika, rote Beete und Weinblätter, Kartoffeln und Bohnen, Pilze und Tomaten, Blumenkohl und Weißkohl, Maisgries (Polenta) und Nüsse, Pistazien und Pinienkerne, Süßwasserfische wie Karpfen, Forelle und Zander, Fleischsorten von der Ente bis zum Rind, vom Lamm bis zum Schwein, schmackhafte Käse, Wiener Buchteln und türkische Halva.
Salzgurken, Sauerrahm und Zitronensaft geben vielen Gerichten eine eigentümliche sanfte Säure. An Getränken ist vom Wein (das berühmte Weingut Murfatlar - www.murfatlar.com, wie auch der prämierte Jidvei-Wein) bis zum Mokka, von Tee bis zu Schnäpsen (Tuica de cazan - Pflaumenschnaps vom Faß) alles Angenehme bekannt.

 

Stefan Lechner; 14.06.2003

 

SUPPEN

ciorba de perisoare (Fleischsuppe mit Fleischknödel)

Zutaten für die Suppe
300 g Kleinfleisch (mit Knochen) vom Schwein, 2-3 Kartoffeln, 300 g Suppengemüse (2-3 Möhren, Sellerie, Zwiebel oder Lauch), Tomatenmark und Zitronensaft zum Abschmecken, 1-2 Eigelb, Petersilie oder Dill
Zutaten für die Fleischknödel
300 g Hackfleisch (am besten ist halb und halb), 1 Zwiebel, 1-2 Eiweiß, 60 g Reis, Salz, Pfeffer, Kräuter zum Abschmecken

Das Fleisch und die Knochen ca. 1 Stunde in etwa 2 Liter Salzwasser kochen, zwischendurch den Schaum abnehmen. Nun wird das grob geschnittene Suppengemüse hinzugegeben und weitere 40 Minuten gekocht, gelegentlich Wasser nachgießen.
Anschließend werden die schon fertig vorbereiteten Fleischknödel hinzugegeben und in etwa 30 Minuten gar gekocht. Alles wird mit Tomatenmark und etwas Zitronensaft abgeschmeckt. Zum Abschluss werden wenige Löffel Suppe abgenommen und in einer Schüssel mit dem Eigelb verrührt. Alles wieder zurück in den Topf und kurz aufkochen lassen und die Kräuter hinzufügen.
Dazu schmecken eingelegte Peperoni

Zubereitung der Fleischknödel
Die Zwiebel wird fein gehackt und kurz in Öl oder Schmalz gebraten. Der Reis muss gekocht werden.
Alle Zutaten gut mischen und daraus kleine Fleischknödel formen.
Quelle: http://www.pantulescu.de/kulinar/perisoare.htm

 

Supa de pui
1 ganzes, fettes Huhn oder 5 große Hähnchenkeulen, 300 g gemischte Gemüse:, Petersilienwürzel, in großen Stücken geschnitten, Sellerie (Knolle), Karotten (jew. längs in 8 Streifen geschnitten), Blumenkohl, 1 kleine Zwiebel, Salz, Schwarzer Pfeffer, 1 EL Vegeta (Gemüse-Würzmischung, auch in türkischen Läden zu finden)

Fleisch in einen Topf geben und mit kaltem Wasser füllen, so dass das Huhn mit Wasser gedeckt ist (bei Hühnerkeulen muß das Fleisch 1 12 Mal vom Wasser gedeckt sein). Wasser zum Kochen bringen; bevor die Suppe anfängt, zu kochen, Gemüse, etwas Salz, Pfeffer und Würzmischung dazu geben und weiter köcheln lassen.
Wenn das Fleisch gar ist, Huhn oder Keulen aus der Brühe herausnehmen, Haut abziehen und Fleisch in kleine mundgerechte Stücke schneiden. Karotten aus der Brühe herausnehmen, Brühe durch ein Sieb filtern, Fleisch und Karottenstreifen zur klaren Brühe geben.
Die Suppe wird traditionell mit Eiernudeln serviert, die man getrennt in Salzwasser gekocht hat.
Vor dem Servieren frische Petersilien- und Sellerieblätter auf die Suppe verteilen.
Quelle: http://www.multikulti.de/de/main/f/index.html?/de/main/f/topfsecret_3032.phtml

Supa de Pui cu Galuste (Rumänische Hühnersuppe mit Grießklößchen)

Zutaten für die Suppe:
1 Huhn, 1 Gemüsezwiebel, 12 Sellerieknolle, 1 Stange Staudensellerie, 12 - 1 kg Möhren, 3 Kohlrabis
Zutaten für die Klößchen:
2 Eier, Pflanzenöl, Grieß

Das Huhn zerteilen und in einen Topf mit 10l kochendem Wasser geben.
Die ganze Gemüsezwiebel sowie 5-10 Pfefferkörner und eine kräftige Prise Salz dazugeben und alles bei mittlerer Hitze kochen lassen.
Von Zeit zu Zeit den Schaum mit einem Schaumlöffel abschöpfen.
In der Zwischenzeit das Gemüse putzen, dabei die Kohlrabi sechsteln, dicke Möhren längs halbieren.
Alles ca. 1 bis 1,5 Stunden köcheln lassen, dabei das Fleisch und das Gemüse auf Bißfestigkeit probieren.
Für die Klößchen die beiden Eier trennen, das Eiweiß in einem tiefen Teller schaumig schlagen, etwas Öl beimengen (nur 1oder 2 Tropfen!), solange Grieß hineinrühren, bis sich die anfangs geschmeidige Masse nur noch schwer rühren läßt.
In einem Topf 2l Wasser erhitzen und Instantbrühe zufügen.
Eine Gabel anfeuchten und damit ein Klößchen formen, dieses in das kochende Wasser gleiten lassen, so verfahren bis die Grießmasse verbraucht ist (Vorsicht, die Masse erstarrt relativ schnell!).
10-15 min. auf mittlerer Flamme köcheln lassen bis die Klößchen aufgehen und locker und leicht werden.
Quelle: http://www.histinst.rwth-aachen.de/ext/rum/17_Rezepte/Rezepte.htm

 

ciorba de varza (Krautsuppe)

200 g Rindfleisch, 200 g Schweinefleisch, 200 g Hühnerfleisch, 100 g geräucherten Schinken, 150 g geräucherte Wurst, 150 g Sauerkraut (Dose) oder besser frisch vom Türken/Griechen, 1,5 l Sauerkrautsaft (im Bioladen erhältlich), 1 kleine Zwiebel, 1 EL Mehl, Öl, Paprikapulver edelsüß, 2 EL Reis, etwas Rahm

Das Fleisch würfeln und mit wenig Wasser halbweich garen (Rindfleisch etwas früher zum Kochen bringen, da die Garzeit etwas länger ist). Dann den Schinken und das Sauerkraut dazugeben, mit Sauerkrautsaft aufgießen und langsam kochen lassen bis das Fleisch weich ist. Die Wurst nun in dünne Scheiben schneiden und dazu geben, Zwiebeln fein hacken, in heißem öl andünsten, Mehl einrühren und die Suppe damit dicken. Mit Salz und Paprika abschmecken.
Den Reis separat kochen und in einer Schüssel anrichten. Sollte er in der Suppe mitgekocht werden, nur 1 EL Reis nehmen. Ein Tupfen Rahm in den Teller, rundet den Geschmack ab.
Diese Suppe eignet sich hervorragend zum Verzehr am Neujahrstag. Sie kann ohne Probleme auch schon ein oder zwei Tage vorher gekocht werden. Krautgerichte schmecken aufgewärmt noch besser.
Quelle: http://www.pantulescu.de/kulinar/varza.htm

Ciorba

300g kleine Rindfleisch-Würfel, 1 gewürfelte Möhre, 14 kleingewürfelte Sllerieknolle, 1 kleine Stange Porree in feinen Ringen, 12 l Wasser, 1 zerdrückte Knoblauchzehe, 5 Pfefferkörner, 12 Teel. Senfkörner, 12 gehackte Peperoni, Salz, Suppenwürze, Saft 12 Zitrone, 2 verschlagene Eier.

Fleisch und Gemüse in Wasser 10 min. kochen. Knoblauch, Gewürzkörner und Peperoni zufügen. Ca. 1 Std. garkochen, würzen, mit Eiern legieren.
Quelle: http://www.elnik.de/index.htm?suppen2.htm

 

ciorba de fasole (Bohneneintopf)

200 g weiße Bohnen, 1 Zwiebel, 1 Knoblauchzehe, 150 g durchwachsener Speck, Salz, 1 EL getrockneter Thymian, 400 g grüne Bohnen, 3 Zweige Bohnenkraut, 250 ml Rinderbrühe, 1 TL Zitronensaft, Pfeffer

Weiße Bohnen waschen und über Nacht in einem halben Liter Wasser einweichen. Zwiebel und Knoblauch abziehen und fein hacken. Speck in Würfel schneiden und in einem Topf auslassen. Zwiebeln und Knoblauch hinzufügen und andünsten. Weiße Bohnen mit dem Einweichwasser zugeben, mit Salz und Thymian würzen und zugedeckt bei mittlerer Hitze ca. 90 Minuten garen. In der Zwischenzeit grüne Bohnen putzen und waschen. 15 Minuten vor dem Ende der Garzeit grüne Bohnen und Bohnenkraut zugeben sowie Brühe und Zitronensaft angießen. Erneut mit Salz, Pfeffer und Thymian abschmecken, in Tellern anrichten und nach Wunsch mit Porreestreifen bestreut servieren.
Quelle: http://www.pantulescu.de/kulinar/bohneneint.htm

CIORBA CALUGARESCA (Mönchsuppe)

Die Mönchssuppe (die hier ausnahmsweise einmal von Nonnen gekocht und verzehrt wird) ist ein gehaltvolles Gemüsegericht, für das Sie eigentlich verwenden können, was der Garten gerade hergibt. Die "rumänische Geschmacksnote" bekommt sie durch den säuerlichen Borsch. Wenn Sie den Borsch nicht vorher extra zubereiten möchten, nehmen Sie Molke zum Säuern der Suppe. Sie ist ein ideales Mittagessen für einen heißen Sommertag, wenn leichte, erfrischende Kost angesagt ist.
(8-10 Port.)

7 mittelgroße Kartoffeln, 3 mittelgroße Zwiebeln, 14 Weißkohl, 12 Bund Staudensellerie, 12 Sellerieknolle, 1 Rote Beete, 3 mittelgroße Möhren, 300 g Spinat, 2 Paprikaschoten, 6 Tomaten, 250-500 ml Borsch, ersatzweise Molke, 2-3 Knoblauchzehen, 180 ml Tomatensaft, 1 Bund Petersilie, 1 Bund Liebstöckel

Die Kartoffeln waschen, schälen und grob würfeln. Die Zwiebeln abziehen und grob hacken. Aus dem halben Weißkohlkopf den Strunk herausschneiden und den Kohl fein schnetzeln. Schneiden Sie die Selleriestangen am dicken Ende etwas ein und ziehen Sie die Fäden ab. Schneiden Sie die Stangen in dünne Scheiben. Die halbe Sellerieknolle schälen und in feine Streifen schneiden. Die Rote Beete und die Möhren schälen und grob raspeln. Den Spinat gründlich waschen und die Blätter von den Stängeln zupfen. Die Paprikaschoten entkernen, von den weißen Rippen befreien und grob würfeln. Die Tomaten abziehen: Tomaten am Stilansatz einritzen, kurz in kochendes Wasser tauchen, unter kaltem Wasser abschrecken, häuten. Entkernen und in grobe Stücke schneiden. Man setzt die Gemüse mit dem lauwarmen Kochwasser, etwa 2,5 l, auf. Bei mittlerer Flamme etwa 30 Min. kochen, bis die Kartoffelwürfel gar sind. Geben Sie jetzt, ganz nach dem gewünschten Säuerungsgrad, 250 bis 500 ml Borsch (siehe Rezept) dazu. Lassen Sie die Suppe weitere 10 Min. kochen, bevor Sie den Tomatensaft, die abgezogenen und feingehackten Knoblauchzehen und die ebenfalls feingehackten Küchenkräuter einrühren. Behutsam salzen und noch ein bis zwei Minuten auf dem Herd stehen lassen. Dann mit dicken Scheiben Bauernbrot servieren.

TIPP:

- Kartoffeln und Sellerieknolle bewahrt man nach dem Schälen in Wasser auf. So verhindert man eine bräunliche Verfärbung.
- Gemüsesuppen werden oft Opfer überflüssiger Verfeinerungen, etwa durch Brühe statt Wasser. Der feine Geschmack der Gemüse wird dadurch übertönt. Halten Sie sich hier immer an das Originalrezept, das ja so gestaltet ist, dass es das frische Aroma der Gemüse am besten zur Geltung bringt.
Quelle: http://www.arte-tv.com

borsch (Saurer Getreidesud)

Diese Grundzutat für viele rumänische Suppen, die einen angenehm säuerlichen Geschmack ergibt, hat nichts mit der russischen Borschtsch zu tun, auch wenn sich der Name so ähnlich anhört. Wem die Zubereitung zu aufwändig ist, verwendet zum Säuern Molke, die in Reformhäusern erhältlich ist. Nehmen Sie die im folgenden angegebenen Säuerungszeiten nicht wörtlich, sondern kosten Sie den Borsch, ob er säuerlich schmeckt.
(1 l Borsch)

400 g Weizenkleie, 1-2 EL Maismehl, 1 Sauerkirschzweig

Verrühren Sie 100 g Weizenkleie und das Maismehl mit ein wenig Wasser zu einem dünnflüssigen Brei. Abdecken und an einem warmen, vor Zugluft geschützten Platz 2 Tage gehen lassen, bis der Brei feinsäuerlich riecht.
Kochen Sie nach 2 Tagen einen kleinen Sauerkirschzweig in 1 l Wasser auf. Entfernen Sie den Kirschzweig, lassen Sie das Wasser abkühlen, bis es lauwarm ist, und rühren Sie dann den Brei und die restliche Weizenkleie ein. Abgedeckt an einem warmen, vor Zugluft geschützten Platz einen weiteren Tag stehen lassen, bis die Flüssigkeit klar ist und einen säuerlichen Geschmack hat. Durch ein feines Sieb oder ein Mulltuch abgießen und im Kühlschrank bis zur weiteren Verwendung aufbewahren. Borsch hält sich etwa einen Monat.
Quelle: http://www.arte-tv.com

 

VORSPEISEN & SALATE

Gogosari Elena (Eingelegte Rote Paprikaschoten)

3-4 kg Rote Paprikaschoten, 1l Essig, 1/2l Wasser, 250g Zucker, 1 Messerspitze Salz, Pfeffer, Lorbeerblätter

Alles außer der Paprikaschoten in einen Topf geben und zum Kochen bringen.
Die Paprikaschoten putzen, von den Kernen befreien und je nach Größe in Viertel oder Sechstel zerteilen, anschließend in die kochende Flüssigkeit geben.
Einige Minuten kochen lassen (ca. 3min.) dann vom Feuer nehmen und erkalten lassen.
Mit der Flüssigkeit auf Einmachgläser verteilen und diese gut verschließen.
Quelle: http://www.histinst.rwth-aachen.de/ext/rum/17_Rezepte/Rezepte.htm

Salata de Cruditati (Rohkostsalat)

2 kg Möhren, 1 kg Sellerie, 1 kg Äpfel, Mayonaise, Salz, Senf

Das Gemüse und die Äpfel putzen bzw. schälen, anschließend alles mithilfe einer Küchenmaschine zu Stiften zerkleinern.
Mayonaise hinzugeben, bis alles eine geschmeidige Masse wird.
Nach Geschmack mit Salz und Senf würzen.
Quelle: http://www.histinst.rwth-aachen.de/ext/rum/17_Rezepte/Rezepte.htm

salata orientala (Orientalischer Kartoffelsalat)

1 kg Kartoffeln, 4-6 Eier, 1 Gewürzgurke, 1-2 Paprika (bunt), 1 kleine Zwiebel, Salz, Pfeffer, Essig, Olivenöl zum Abschmecken, Oliven nach Belieben

Die Kartoffeln waschen und mit Schale kochen. Die Eier hart kochen.
In der Zwischenzeit die Gurke und Zwiebel fein hacken, die Paprika etwas grober schneiden. Die Kartoffeln werden nach dem Kochen gepellt und in halbe oder ganze Scheiben geschnitten; die Eier ebenfalls klein schneiden.
Alles wird in eine Schüssel gegeben und mit Salz, Pfeffer, Essig und Öl abgeschmeckt.
Der Salat wird kalt serviert und mit Oliven nach Belieben garniert.
Quelle: http://www.pantulescu.de/kulinar/orient.htm

 

HAUPTGERICHTE

friptura de pui (Hühnertopf)

1 kg Brathähnchen, 1 Zwiebel, 250 g Karotten, 150 g Sellerie, 500 ml Hühnerbrühe, Salz, gemahlener schwarzer Pfeffer, 225 g Erbsen (Dose), 450 g weiße Bohnen (Dose), 2 EL Mehl

Einen Tontopf 15 Minuten in kaltes Wasser legen. Das Brathähnchen vierteln und in den Tontopf legen. Die Karotten und den Sellerie putzen, waschen und in dünne Scheiben schneiden, die Zwiebel zerkleinern und alles zum Hähnchen in den Topf geben, mit Hühnerbrühe auffüllen und mit Salz und Pfeffer würzen. Den Tontopf zugedeckt in den kalten Ofen schieben und das Ganze bei 225 Grad etwa 60 Minuten garen. Dann die Erbsen und die weißen Bohnen gut abtropfen lassen und ebenfalls in den Topf geben. Das Mehl in etwas kaltem Wasser anrühren und dazugeben. Das Ganze weitere 15 Minuten im Ofen garen lassen
Quelle: http://www.pantulescu.de/kulinar/huehnert.htm

HÄHNCHEN-PAPRIKASCHOTE MIT SALZNOCKERLN

3 Esslöffel Sonnenblumenöl, 1 rote Paprikaschote, 1 gehäufter Teelöffel Paprika (süss), 1 mittelgroße Zwiebel, 1 Hähnchen in seine Teile zerlegt, 210 g Mehl, 3 Eier, Salz und Schwarzer Pfeffer, 1 Würfel Gemüsebrühe

2 Esslöffel Öl in einer Pfanne erhitzen. Die kleingeschnitte Paprikaschote zusammen mir der gehackten Zwiebel darin glasig dünsten und mit dem Paprikapulver bestreuen . Die Hähnchenteile dazugeben und von jeder Seite kurz anbraten. Mit dem in heißem Wasser aufgelösten Gemüsebrühwürfel das angebratene Fleisch ablöschen und mit Wasser auffüllen, bis das Fleisch bedeckt ist. Bei geringer Wärmezufuhr köcheln lassen. Wenn das Fleisch gar ist, muss die Sosse etwas angedickt werden. Dafür 2 Esslöffel von dem Sud abnnehmen und mit 1 Esslöffel Mehl glattrühren bis keine Klümpchen mehr zu sehen sind. Dann die Tasse bis zur Hälfte mit Sud auffüllen und in die Sauce einrühren. Alles nochmal 2-3 Minuten aufkochen lassen. Mit Salz und Pfeffer würzen und mit einem halben Becher Crème fraiche verfeinern.

Salznockerln:
Das Mehl in einer Schüssel mit den vorher verquirlten Eiern, 1 Esslöffel Öl und einer Prise Salz verrühren, bis die Masse die Konsistenz eines Spätzleteiges hat. In einem großen Topf 2 l Salzwasser zum Kochen bringen. Mit einem Esslöffel Nockerln abstechen und vorsichtig ins sprudelnde Wasser geben. Ca 15 Minuten, bei geringer Wärmezufuhr kochen lassen und kalt abschrecken. Dann zu dem Hühnchen geben und kurz ziehen lassen.
Dazu sollte man einen frischen grünen Salat servieren .
Quelle: http://www.multikulti.de/de/main/f/index.html?/de/main/f/topfsecret_3350.phtml

SARAMURA DE PASTRUGA (Stör - gegrillt und gekocht)

Die Kombination zweier Garmethoden ist das Besondere an diesem Fischgericht. Beim Grillen bilden sich Röststoffe, die das Wasser im Munde zusammenlaufen lassen. Im Gewürzsud wird der Fisch dann fertiggegart. Sie können Saramura de pastruga bereits am Vortag zubereiten. Erwärmen Sie den Fisch auf schwacher Flamme. So machen es die Nonnen von Celic Dere, die den Sonntag ohne Arbeit verbringen wollen. Den Stör, einen in Westeuropa selten gewordenen Fisch, können Sie durch andere Süßwasserfische wie Hecht oder Karpfen ersetzen.
(6-8 Port.)

Gewürzsud: 2 Knoblauchzehen, 1 frische oder getrocknete scharfe Peperoni, 5 Lorbeerblätter, Salz, einige Pfefferkörner

Fisch: 2 kg Stör, in 2 cm dicke Scheiben geschnitten, 5 Knoblauchzehen

Zum Servieren: 1 Bund Petersilie, 3-4 naturbelassene Zitronen

Man zieht die Knoblauchzehen ab und schneidet sie klein; die Peperoni aufschneiden, Kerne herauskratzen, wegwerfen. Mit dem Lorbeer und etwas Salz und dem Pfeffer in 1 Liter Wasser geben, auf großer Flamme aufkochen und 15 Min. auf kleiner Flamme ziehen lassen.

Man zieht die Knoblauchzehen ab und hackt sie fein. Grillen Sie die Störscheiben auf einem Holzkohlegrill über großer Hitze auf jeder Seite 1-2 Min. Sie sollten beidseitig gebräunt sein. Das Holzkohlefeuer muss wirklich sehr heiß sein. So erreichen Sie, dass die Außenseite schnell bräunt, ohne dass die Hitze ins Innere der Scheiben vordringt.

Geben Sie die Störscheiben in eine flache, feuerfeste Auflaufform, die groß genug ist, die Scheiben nebeneinander zu fassen. Streuen Sie den feingehackten Knoblauch darüber und gießen Sie den kochenden Gewürzsud an. Auf kleiner Flamme, am besten über einem Flammsieb, oder im Backofen (130° C, Umluft: 110° C) etwa 15 Min. ganz schwach kochen lassen. Die Flüssigkeit sollte sich nur am Rande bewegen. Überprüfen Sie nach 10 Min. an einer Scheibe, ob der Fisch durchgegart ist.

Mit Zitronenscheiben und feingehackter Petersilie, die man im letzten Augenblick darüber streut, servieren.

TIPP:

- Das hervorragende Fleisch des Störs schmeckt gegrillt besonders gut. Das gilt besonders für die kleineren Arten. Fisch selbst allerbester Qualität zerfällt leicht beim Grillen. Verwenden Sie spezielle Grillkörbe für ganze Fische oder Wendebräter für kleine Fische und Fischkoteletts. Ölen Sie Körbe und Bräter gut ein, damit das Fischfleisch nicht daran haften bleibt.
- Achten Sie beim Kauf von Störkoteletts auf Frische. Sie dürfen auf keinen Fall nach Fisch riechen. Frischer Fisch hat keinen ausgeprägten Eigengeruch.
Quelle: http://www.arte-tv.com

STIUCA UMPLUTA (Gefüllter Hecht)

Gefüllter Fisch - das hört sich nach einem Klassiker der jüdischen Küche an. Der "Gefillte Fisch" wird in Fischfond gegart und kalt gegessen. Bei unserem Rezept bringt der Tomatensaft zusätzliche Würze. Auch Stiuca umpluta eignet sich als kulinarischer Höhepunkt eines hausgemachten Buffets.
(6-7 Port.)

1 mittelgroße Zwiebel, 5 EL Sonnenblumenöl, 2 mittelgroße Möhren, 1 Bund krause Petersilie, 1 Hecht von etwa 1,5 kg, 2 Eier, Salz, Pfeffer, 500 ml Tomatensaft, 2-3 Lorbeerblätter

Bitten Sie Ihren Fischhändler, Ihnen einen Hecht zu verkaufen, der nicht durch einen Bauchschnitt ausgenommen wurde.

Die Zwiebel abziehen, fein hacken und in 2 Esslöffel Öl auf kleiner Flamme glasig schwitzen. Rechnen Sie mit 8-10 Min. Die Möhren schälen und grob raspeln. Die Petersilie waschen und fein hacken. Bereiten Sie dann den Hecht vor. Arbeiten Sie sehr vorsichtig und achten Sie vor allem darauf, dass Sie die Hechthaut nicht verletzen. Man schneidet den Kopf ab. Trennen Sie mit einem scharfen kleinen Messer das Fleisch an der Schnittstelle von der Haut. Schneiden Sie dabei immer in Richtung Fischfleisch. Ziehen Sie die abgetrennte Fischhaut vorsichtig ab. Anhaftendes Fleisch können Sie später noch mit dem Messer von der Haut lösen. Entgräten Sie das Hechtfleisch und drehen Sie es zweimal durch die feine Scheibe des Fleischwolfs. So bleiben alle Grätenreste zurück. Das Fischhack mit Zwiebeln, Möhren, Petersilie, den Eiern vermengen, salzen und pfeffern. Füllen Sie die Masse in die Fischhaut, die sie am offenen Ende vernähen. Legen Sie den gefüllten Fisch in eine lange und schmale Auflaufform. Den Tomatensaft zum Kochen bringen. Man gießt ihn an den Fisch, träufelt das restliche Öl darüber, würzt mit etwas Salz, Pfeffer und den Lorbeerblättern und lässt den Hecht bei 180° C (Umluft 160° C) etwa 10-15 Min. im Ofen, bis die Hechthaut eine hellgraue Farbe angenommen hat , und der Fisch durchgegart ist. Er sollte sich fest anfühlen und leicht zurückfedern, wenn man darauf drückt. Nehmen Sie den Hecht aus der Sauce und schneiden Sie ihn in Scheiben, die Sie mit der Tomatensauce und dicken Scheiben Bauernbrot servieren. Schmecken Sie die Sauce vorher mit Salz und Pfeffer ab.

TIPP:

- Bei ganzen Fischen erkennen Sie die Frische an prallen, glänzenden Augen, dunkelroten, fleckenlosen Kiemen und dem Fehlen von Fischgeruch.
- Wenn sie versehentlich ein Loch in die Fischhaut geschnitten haben, umhüllen Sie den gefüllten Fisch vor dem Garen mit einigen ganz kurz blanchierten Kopfsalat- oder großen Spinatblättern. Sie können die angeschnittene Stelle natürlich auch vernähen.
- Die Füllung können Sie variieren: Geben Sie einige Shrimps oder Muscheln dazu. Würzen Sie die Farce mit Curry.
Quelle: http://www.arte-tv.com

varza acra (Sauerkraut)

Weißkohl, Salz (125 g/10 l Wasser), Dill, Quitten, Möhren, Pfeffer

Man benötigt ein Fass.

Das Kraut mit dem Messer fein schneiden oder mit einem speziellen Krauthobel schneiden. Wer das Kraut für sarmale verwenden möchte, sollte ganze Köpfe einlegen. Dafür den Strunk herausschneiden und die Öffnung mit Salz füllen. Bei kleineren Behältern können die Köpfe auch halbiert oder geviertelt eingelegt werden. Das Kraut im Behälter mit einem Teller oder ähnlichem abdecken und beschweren, mit dem Salzwasser komplett überdecken, gut verschließen und an einen warmen Ort stellen. Einmal pro Woche das Wasser umwälzen.
Je nach Temperatur ist das Sauerkraut nach ca. 4-6 Wochen lecker sauer!
Quelle: http://www.pantulescu.de/kulinar/varza_acra.htm

Blumenkohlauflauf auf Siebenbürgener Art
150 g geräuchertes Fleisch, 150 g Schweinegehacktes, 1500 g Blumenkohl (geputzt), 100 g Käse, gerieben, 200 ml saure Sahne, 50 g Zwiebeln, gerieben, Salz, Pfeffer, Paprika, 1 Eigelb, Öl, Dill
30 g Butter

Der Blumenkohl wird in Röschen zerteilt und in leicht gesalzenem Wasser weichgekocht. Man läßt ihn abtropfen. Die Zwiebel wird in wenig Öl gedünstet, Paprika daraufgestreut und das Schweinegehackte dazugegeben. Man würzt mit Pfeffer und Salz und läßt es kurz bräunen.
Eine feuerfeste Form wird mit Fett bestrichen und mit Blumenkohl belegt, darauf legt man eine Schicht gedünstetes Gehacktes, darauf schichtet man das kleingeschnittene geräucherte Fleisch. Geriebener Kase wird daraufgestreut und wieder folgt eine Schicht Blumenkohl. Inzwischen wird die saure Sahne mit einem Eigelb und dem feingeschnittenen Dill verrührt und über den geschichteten Blumenkohl gegossen.
Man bestreut den Auflauf mit geriebenem Käse und bäckt ihn in der Backröhre.
Quelle: http://eat-n-drink.franken.de/collection/auflaeufe/auflauf.blumenkohl.siebenbuergen.html

 

NACHSPEISEN

lapte de pasare (Vogelmilch)

1 l Milch, 3 Eier, 4 EL Zucker, 1 Vanillestange, abgeriebene Schale einer Zitrone, 1 Prise Salz

Die Milch wird mit der abgeriebenen Zitronenschale, der Vanillestange und der Prise Salz zum Kochen gebracht. Währenddessen schlägt man aus den 3 Eiweiß einen festen Schnee und hebt davon jeweils einen Löffel ab um ihn behutsam in die kochende Milch zu legen. Nach 1 Minute werden die Eischneeklöße gewendet und nach etwa 30 Sekunden vorsichtig mit einem Sieb herausgenommen und in eine Glasschüssel gelegt.
Nun werden die drei Eidotter mit dem Zucker schaumig gerührt. Diese Masse wird auf dem Herd bei geringer Hitze, unter ständigem Rühren der Milch zugefügt. Sobald die Vogelmilch eine etwas dickere Konsistenz bekommen hat, ist sie fertig und nachdem die Creme etwas ausgekühlt ist, gießt man sie vorsichtig auf die Eischneeklöße.
Die Vogelmilch wird kalt serviert.
Quelle: http://www.pantulescu.de/kulinar/lapte.htm

 

 

Cozonac cu nuci (Walnuss-Kuchen rumänischer Art)
1 kg Mehl, 6 Eier, 700 ml Milch, 60 g Hefe (1 1/2 Päckchen), 200 g Butter, 3-4 Eßl. Öl, 500 g Walnüsse (gemahlen), 600 g Zucker (Puderzucker), 1 Ei, 2-4 ganze Walnüsse zum Garnieren

1. Zwei Stunden vorher: 6 Eigelb, 300 g Puderzucker und 1/2 Teelöffel Salz etwa 10 min lang miteinander verrühren. Anschließend an einem warmen Ort stehen lassen (nicht heiß, die warme Küche oder in der Nähe der Heizung reicht).
2. Nach zwei Stunden: Die Hefe, 1/2 Tasse lauwarmer Milch, 2 Eßl. Puderzucker, 1Eßl. Mehl etwa 1 min verrühren. Anschließend an einem warmen Ort zugedeckt stehen lassen (~ 10-15 min, bis die Oberfläche Blasen wirft).
3. 200 g Butter zum Schmelzen bringen.
4. 1 kg Mehl in eine große Schüssel sieben, in die Mitte eine Mulde drücken und die aufgelöste Hefe, die zuvor verrührten Eigelb und 2 Eiklar hineingeben. Mit einem Eßlöffel langsam vom Rand her umrühren (Bewegung grundsätzlich von außen nach innen!). Nach und nach 1/2 l lauwarme Milch zugeben (nicht alles auf einmal!), weiterrühren bzw. -kneten. Die zuvor geschmolzene Butter (nicht mehr heiß, nur noch warm!!!) hineingeben, weiterkneten. 3-4 Eßl. Öl hinzugeben, etwa eine halbe Stunde kneten, bis der so entstandene Teig nicht mehr an Händen oder Schüssel klebt.
5. Mit Mehl bestäuben und mit einem sauberen Küchentuch abdecken. Etwa zwei Stunden an einem warmen Ort ruhen lassen (Keine Kälte oder Zugluft!).
6. Für die Füllung: 1/2 kg fein gemahlene Walnüsse, 300 g Zucker, Aromaessenzen (Rum- oder Mandelaroma am geeignetsten) und 1/2 Tasse kochende Milch vermischen, bis eine feste Paste entsteht. (nicht zu weich!)
7. Nach zwei Stunden: Teig in zwei Teile teilen. Die Teighälften jeweils auf der mit Mehl bestäubten Arbeitsplatte ca. 1 cm dick ausrollen, darüber jeweils die Hälfte der Füllung geben und glattstreichen. Teig zusammenrollen, mit einem leicht geschlagenen Ei bepinseln und mit Walnußhälften garnieren.
8. Auf das mit Backpapier ausgelegte Backblech legen (Form ist frei wählbar: ob gerade oder mondförmig gebogen oder gar in einer Kastenform...). Im 5 min vorher vorgeheizten Backofen bei 180° 45 min backen. Nach 20 min nachschauen, ob die Oberfläche nicht zu dunkel geworden ist. Falls ja, mit Alufolie abdecken und weiterbacken. (Achtung: schnell arbeiten, damit der Kuchen keine Kälte oder Zugluft bekommt!)

 

POALE IN BRIU (Quarktaschen)

Auch für diese Teigtaschen nehmen die Nonnen ihre selbstgemachte "Hefe" aus Mehl und Traubensaft als Treibmittel. Eine Anleitung zur Herstellung finden Sie bei Pîine de vatra. Die Nonnen von Celic Dere nehmen außer dem ganz frischen Quark noch einen Frischkäse, der einige Tage gereift ist. Wir empfehlen Ihnen milden Feta als Ersatz.

Teig: 1 Würfel frische Hefe, ersatzweise 1 Päckchen Trockenhefe, 200 g Zucker, 1 kg Mehl, 100 ml Milch, 3 Eier, 300 ml Sauermilch, 4 Päckchen Vanillezucker, 1 naturbelassene Zitrone, 1 TL Salz, 4 El Sonnenblumenöl, 3 EL Rum, 50 g Rosinen.

Quarkfüllung: 100 g milder, schwach gesalzener Feta, 600 g Quark, 2 Eier, 200 g Zucker, 1 naturbelassene Zitrone, 1 Päckchen Vanillezucker, 50 g Rosinen

Fertigstellung: 1 Ei, 50 g Zucker, 100 ml dünnflüssiger Honig

Geben Sie die zerbröckelte Hefe mit einem Esslöffel Zucker und 1 El Mehl in die lauwarme Milch (30 - (maximal) 40° C). Umrühren und 5-10 Min. an einem warmen, vor Zugluft geschützten Ort abgedeckt gehen lassen, bis sich feine Bläschen bilden. Danach mit dem restlichen Zucker und Mehl, den Eiern, der Sauermilch, dem Vanillezucker, der abgeriebenen Zitronenschale, dem Salz, dem Sonnenblumenöl und dem Rum zu einem glatten, glänzenden Teig verkneten. Ganz zum Schluss die Rosinen unterkneten. Lassen Sie den Teig gehen, bis er sein Volumen verdoppelt hat.

Den Feta fein reiben. Mit Quark, den Eiern, dem Zucker, abgeriebener Zitronenschale, Vanillezucker und Rosinen gründlich verrühren.

Den Teig kurz durchkneten, zu einer 30 cm langen Rolle formen und 30 Scheiben von 1 cm Dicke abschneiden. Auf einem mit Mehl bestäubten Backbrett zu handtellergroßen Plättchen ausrollen. Jeweils einen Esslöffel Füllung in die Mitte einer Teigscheibe geben und die Teigränder so darüber klappen, dass sich ein Sechseck ergibt. Man bestreicht die Taschen mit einem verquirlten Ei und streut den Zucker darüber. Im vorgeheizten Ofen bei 180 ° C (Umluft 160° C) 20 Min. backen. Der Teig sollte schön aufgegangen und die Quarktasche an der Oberseite gebräunt sein. Stechen Sie mit einem Holzstäbchen in eine Tasche. Wenn es sauber wieder herauskommt, sind die Taschen durchgebacken. Noch heiß mit dem Honig dünn bestreichen.

TIPP:

- Honig, der auskristallisiert ist, kann man im Wasserbad durch leichtes Erwärmen wieder flüssig machen. Erhitzen Sie den Honig nie zu stark, um seine wertvollen Inhaltsstoffe nicht zu zerstören.

Quelle: http://www.arte-tv.com

 

PIINE DE VATRA (Landbrot)

Für dieses schlichte Landbrot verwenden die Nonnen von Celic Dere "Bauernhefe" als Treibmittel. Experimentierfreudige Köchinnen und Köche können es ganz leicht selbst herstellen: Verkneten Sie 1 Teil Weizenmehl, 1 Teil Maismehl mit soviel ganz frisch gepresstem Traubensaft, dass Sie einen festen Teig erhalten. Trennen Sie walnussgroße Stücke ab, die Sie in der Sonne trocknen lassen. Diese Stückchen werden bei der Brotbereitung zunächst in leicht lauwarmem Wasser eingeweicht und zum Brot gegeben. Bedenken Sie aber bitte, dass der Erfolg dieses Experiments von vielen Faktoren abhängt: vor allem der Frische des Traubensaftes und der richtigen Umgebungstemperatur.

1 Würfel frische Hefe, ersatzweise 1 Päckchen Trockenhefe, 600 ml Wasser, 1 kg Mehl

Bröckeln Sie die Hefe in eine Tasse lauwarmes Wasser (30 - (maximal) 40° C). Umrühren und 5-10 Min. an einem warmen, vor Zugluft geschützten Ort abgedeckt gehen lassen, bis sich feine Bläschen bilden. Mit dem Mehl und dem restlichen Wasser einen glatten, glänzenden Teig kneten. Das dauert etwa 15 Min. Formen Sie den Teig zu einer Kugel und lassen Sie ihn abgedeckt solange stehen, bis er um das Doppelte aufgegangen ist. Noch einmal kurz durchkneten. Formen Sie den Teig zu einem runden Laib. Lassen Sie das Brot noch einmal 45-60 Min. gehen, bevor Sie es im vorgeheizten Ofen bei 180° C (Umluft 160° C) etwa 60 Min. backen. Stellen Sie eine Schale mit Wasser in den Ofen. Der Wasserdampf lässt die Kruste schön knusprig werden. Das Brot ist durchgebacken, wenn Sie mit einem Holzstäbchen hineinstechen und es sauber wieder herausziehen.
Quelle: http://www.arte-tv.com