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News: Fireblade 2006
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Ziemlich drastisch hat
Honda das Design und die Technik der CBR 1000 RR
Fireblade weiterentwickelt. Die Verkleidungsfront
erhielt eine kleine Einkerbung zwischen den zierlicher
gewordenen Scheinwerfern, die Seitenteile der
Verkleidung zeigen rundere Linien. Und die Schwinge
hüllt sich nun wie der Rahmen in zurückhaltendes
Schwarz. |
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Dank
Feinarbeit an den Ein- und Auslasskanälen, höherer
Verdichtung und der Freigabe höherer Drehzahlen bis
12200/min sei die Leistung gegenüber dem Triebwerk von
2004 deutlich gestiegen, so der Pressetext. Die
Werksangabe weist allerdings nur 0,4 kW mehr aus,
126,4 kW im Ganzen. Vielleicht steckt ein ähnliches
Verfahren dahinter wie 2002, als der Fireblade-Motor
nominell nur zwei, auf dem Prüfstand jedoch gut neun
PS zulegte, weil die Angaben fürs Vorgängermodell zu
optimistisch gewesen waren. Kurz: Die neue Blade
dürfte näher bei der Katalogleistung liegen als ihre
Vorgängerin. |
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Zur
Sicherung der Zuverlässigkeit trotz gesteigerter
Drehzahlen bekam der Vierzylinder neue
Doppelventilfedern für die Einlassventile. Die
Kurbelwelle wurde neu konstruiert und aus einer
festeren Legierung gegossen. Das bei den Fireblades
traditionell etwas hackige Lastwechselverhalten
versucht Honda durch eine geänderte Programmierung der
Einspritzung sowie einen überarbeiteten
Kettenradträger zu glätten. Dort ist übrigens ein
größeres Kettenrad montiert, das 2006er-Modell ist
also kürzer übersetzt und damit spritziger im Antritt.
Wegen höherer Maximaldrehzahl aber nicht langsamer.
Last but not least hat Honda am Motor und seiner
Peripherie, etwa durch einen schlankeren Kühler und
neue Schläuche, rund ein Kilogramm Gewicht gespart. |
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Da
konnte das Fahrwerk nicht außen vor bleiben,
zumal ja etliche Exemplare des Spitzensportlers
durch zickiges Gabelflattern auffielen. Dieses
Phänomen und eventuelle Gegenmaßnahmen werden im
Info-Text nicht erwähnt, die vielen kleinen
Änderungen lassen jedoch auf ein Ende der
Flatterei hoffen. So wurde der Lenkkopfwinkel
etwas steiler, der Nachlauf etwas kürzer, ebenso
Schwinge und Radstand. Eindeutig gegen den Trend
bei den anderen neuen 1000ern, doch mit der
Tendenz zu gesteigerter Handlichkeit. Detailfotos
des gestrippten Motorrads legen zudem die
Vermutung nahe, dass der Rahmen im vorderen Teil
und im Bereich der Motoraufnahmen ebenfalls
Modifikationen erfahren hat.
Quelle:
motorradonline.de |
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