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textkultur - mag. otmar lichtenwörther | übersetzungen aus dem englischen und ins englische, korrektur, lektorat, text ...

philosophie
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9 O.Lichtenwörther
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Philosophie? Nicht gerade die einfachste Frage, und als Begriff vielleicht zu hoch gegriffen. Aber da sich nahezu jedes Unternehmen, jede Institution, jeder Verein zu einer Unternehmensphilosophie, einer Firmenphilosophie, einer Geschäftsphilosophie, einem Leitbild, einer Vision oder was auch immer bemüßigt fühlt, warum nicht auch ich?
Im Folgenden möchte ich nur ein paar Kernaussagen über mein kleines Unternehmen und dessen Dienstleistungen im Lichte des einerseits regionalen aber andererseits auch gleichermaßen buchstäblich globalen Arbeitsumfeldes, in dem ich mich bewege, in Form einer Auflistung von „Maximen“ anführen. Diese „Maximen“, oder „Imperative“, mögen nur für sich stehend und ohne begleitende Kommentare ein wenig dogmatisch oder gar plakativ wirken – im schlimmsten Fall mögen sie sogar nach Binsenweisheiten klingen – , spiegeln aber doch – auch ohne Erläuterungen –, wie die Person hinter textkultur tickt. Nähere Erläuterungen oder Reflexionen zu einzelnen Punkten gibt es vielleicht mal in einem meiner beiden Blogs – http://otmar-lichtenwoerther.blogspot.com/ oder http://textkultur-languages.blogspot.com/ –, wo sie wahrscheinlich besser aufgehoben sind:
(Die Reihenfolge der einzelnen Punkte ist völlig zufällig und keiner wertenden Reihung unterworfen.)

– Nimm dich selbst nicht zu wichtig
– Übersetzung und Lektorat sind Dienstleistungen wie zahllose andere auch
– (logische Konsequenz): Sei kein Besserwisser
– Vergiss geregelte Arbeitszeiten
– Nimm nie Aufträge an, denen du nicht gewachsen bist
– Versprich nichts, das du nicht halten kannst
– Als Übersetzer oder Lektor bist du immer eines der letzten Glieder in der Produktionskette
– (logische Konsequenz): Den zeitlichen Spielraum, der dir eigentlich zusteht, haben schon längst andere verbraten
– Sei immer ehrlich – dir selbst und deinen Kunden gegenüber
– (logische Konsequenz): Du machst dir nicht nur Freunde
– Sei präsent, auch wenn diese Präsenz zunehmend nur eine virtuelle ist und du in erster Linie in deinem Büro vor ein paar Bildschirmen sitzt und dieses kaum verlässt
– Sei offen für alle Kommunikationstechnologien aber genieße Übersetzungssoftware mit der gebotenen Vorsicht
– Führe deinen Geschäftspartnern immer vor Augen, dass professionelle Arbeit auch ihren Preis hat
– (logische Konsequenz A): Definiere dich über deine Arbeit, nicht über deren Preis
– (logische Konsequenz B): Nimm nur Aufträge an, die im Rahmen der Möglichkeiten fair bezahlt sind
– (logische Konsequenz C): Sei kompromissbereit aber überschreite nicht die Grenze zur völligen Selbstverleugnung
– Sei ein Teamplayer aber schiebe nichts, was eigentlich in deiner eigenen Verantwortung liegt, auf andere
– Halte Augen und Ohren offen und höre nie auf zu lernen
– Betrachte Sprachen gleichsam als lebende Organismen, die einem steten Wandel unterzogen sind
– Schaue über den Tellerrand, wann immer es deine Zeit erlaubt
– Betrachte deinen Beruf als Geschenk, auch wenn er immer öfter in Knochenarbeit ausartet
– SEI EINFACH OFFEN

 

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