Diese Seite ist Teil der Homepage von Thomas Knob aus Österreich. - Letzte Änderung am 21.7.2018

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"Es ist unmöglich, alle Fehler zu vermeiden oder auch nur alle an sich vermeidbaren Fehler."
Karl R. Popper

"Jeder Fehler erscheint unglaublich dumm, wenn andere ihn begehen."
Georg C. Lichtenberg

 

BRIDGE

 

 

 

 

I. Turniererfolge (karg)

 

 

Erfolg

Ereignis

Partner


   
 3. Platz  ABC-Paarmeisterschaft 1989  Knob M. - Knob T.
 2. Platz  Wiener Herbstmesseturnier 1990  Knob M. - Knob T.
 Sieg  Heringschmausturnier 1991  Knob M. - Knob T.
 Vizemeister  ABC Paarmeisterschaft 1991  Kattinger - Knob T.
 11. Platz  Loibener Hauptpaarturnier 1992  Knob M. - Knob T.
 Sieg  Loibener Mixedturnier 1993  Kattinger - Knob T.
 2. Platz  Frühjahrspokal 1995  Knob M. - Knob T.
 Vizemeister  Niederösterreichische MS Paarturnier 1995  Kattinger - Knob T.
 Sieg  Teamturnier von Klosterneuburg (Babenberger Bridgetage) 1997  Brouwer - Liwa / Knob - Knob
 2. Platz  Heringschmausturnier 1998  Knob M. - Knob T.
 5. Platz  Paarturnier von Velden 1998  Knob M. - Knob T.
 4.Platz  Teamturnier von Klosterneuburg (Babenberger Bridgetage) 2000  Brouwer - Liwa / Knob - Knob
 Meister  Wiener Meisterschaft 2000/2001, Klasse C  Team BCR 6
 5. Platz  Wiener Landesmeisterschaft (Individualturnier) 2003  Knob T.
 5. Platz  Loibener Nebenpaarturnier 2003  H. Gyimesi - Knob T.
 Sieg  Loibener Teamturnier 2003, Gruppe C  Chorherr - Ogris / Knob - Knob
 Bronzemedaille  Wiener Landesmeisterschaften (Paarturnier) 2004  Knob M. - Knob T.
 4. Platz (Semifinale)  Wiener Cup 2004  Team BC Austria 3
 2. Platz  Blunzenturnier 2004  Knob M. - Knob T.
 7.Platz  Österreichische Staatsmeisterschaft (Paarturnier) 2004  Knob M. - Knob T.
 3. Platz  Lions Turnier 2005  H. Gyimesi - Knob T.
 Sieg  Herbstcup des BC Austria (Turnierserie) 2005  Knob T.
 2. Platz  Frühlingscup des BC Austria (Turnierserie) 2006  Knob T.
 Sieg  Ostregion-Meisterschaft, Klasse B (Frühling 2006)  Team Kreutzer
 Sieg  Wiener Meisterschaft 2005/2006, Klasse C (Frühling 2006)  Team BCR
 8. Platz  CF-Paarturnier 2006  Werner E. - Knob T.
 2. Platz  Bridge Bowl 2006 (Mixedturnier)  Kreutzer B. - Knob. T.
 3. Platz  Bridge Bowl 2006 (Paarturnier)  Knob - Knob
 Sieg  BCA-Weihnachtsturnier 2006  Kattinger - Knob T.
 2. Platz  Herbstcup des BC Austria (Turnierserie) 2006  Knob T.
 Vizemeister  Meisterschaft für Teams der Ostregion 2006 - Gruppe A  Team Kreutzer
 2. Platz  Wiener Bridge-Kongress 2007 (Teamturnier)  B. Kreutzer - M. Knob / E. Werner - T. Knob
 Bronzemedaille  Wiener Landesmeisterschaften (Paarturnier) 2007  Knob M. - Knob T.
 3. Platz  Weinlesepokal 2007  Knob M. - Knob T.
 3. Platz  Linzer Bridgetage 2007 (Hauptpaarturnier)  Knob M. - Knob T.
 3. Platz  Frühjahrspokal 2008  Kattinger - Knob T.
 4. Platz (Semifinale)  Wiener Cup 2008  Team BC Austria 4
 Sieg  Wiener Meisterschaft 2008, Klasse C  Team BC Austria 5
 3. Platz  KBC Teammeisterschaft 2008  B. Kreutzer - E. Kautzky / M. Knob - T. Knob
 4. Platz (Semifinale)  Wiener Cup 2009  Team BC Austria 3
 Bronzemedaille  Wiener Landesmeisterschaften (Mixed-Team) 2009  B. Kreutzer - M. Knob / S. Kattinger - T. Knob
 Sieg  KBC Teammeisterschaft 2009  B. Kreutzer - E. Kautzky / M. Knob - T. Knob
 3. Platz

 Teamturnier von Klosterneuburg (Babenberger Bridgetage) 2009

 P. Andreev - M. Knob / E. Werner - T. Knob
 Sieg  Blunzenturnier 2010  Knob M. - Knob T.
 2. Platz  Frühjahrspokal 2010  Knob M. - Knob T.
 Silbermedaille  Wiener Landesmeisterschaften (Paarturnier) 2010  Knob M. - Knob T.
 Sieg  Christian Bernscherer-Benefizturnier 2010  Knob M. - Knob T.
 10. Platz  Österreichische Staatsmeisterschaft (Paarturnier) 2010  Knob M. - Knob T.
 3. Platz  Teamturnier Bridge mit Freunden  T. Pollak - G. Pollak / Knob M. - Knob T.
 3. Platz  Frühjahrspokal 2011  Kattinger - Knob T.
 2. Platz (Finale)  Wiener Cup 2011  Team BC Austria 4
 Sieg  Weinlesepokal 2011  Knob M. - Knob T.
 Sieg  ABC Teambewerb Jahresgesamtwertung 2011  Knob T.
 3. Platz  Adventturnier bc.at 2011  M. Kloucek - T. Knob
 2. Platz  Blunzenturnier 2012  Knob M. - Knob T.
 Silbermedaille  Wiener Landesmeisterschaften (Paarturnier) 2012  Knob M. - Knob T.
 3. Platz  Weinlesepokal 2012  Knob M. - Knob T.
 Silbermedaille  Wiener Landesmeisterschaften (Individualturnier) 2018  Knob T.

 

Weitere Platzierungen in Großturnieren mit den oben erwähnten Partnern und Siege in Hausturnieren mit den Partnern Thomas Burg, Erik Werner, Susanne Kattinger, Eva Klammer, Markus Knob, Christoph Pürstl, Hans Sarg und Josef Stiassnie
 
Bislang höchstes erspieltes Score: 72,06% am 6.8.1989 im 2. Durchgang des Loibener Eröffnungsturnieres (Insg. 64,24% = 4. Platz, bestes österreichisches Paar; Knob M.-Knob T.)
 
Bislang höchstes erspieltes Score in einer Partie: +3400 (1 NT vom Gegner im Rekontra, null Stiche; BCR Wien, Hausturnier, Herbst 1998; Kattinger - Knob T.)
 
Österreichische Meisterpunkte-Rangliste: Nummer 103 bei 2730 Einträgen (= bisheriger Höchststand; zum Vergleich: 2009: 57.; 2010: 64.; 2011 62.; bestes Quartalsergebnis 2004 Q4 28.); 161 232 Punkte; Kategorie Senior-Lifemaster (Stand nach 3. Quartal 2012)

 


 

 

 

 

II. Einige Partien in Problemform

(1-7)

 

 

1) Zum Aufwärmen ein leichtes Problem aus der BridgeWorld:

 

W/-

K 9 5
A Q T 9 5
K 6
A 8 3
WEST       EAST A 6 3 2
K J 7 3
8 5 2
T 4

 

 

 LIZIT
 WEST NORTH  EAST SOUTH
  1  Pass   2  Pass
  3  Pass   4  Pass
  Pass  Pass

 

 

North leads the Q; South plays the 7. - Plan the play.

 

 

Solution:

 

J T 4
8 4 2
A Q 7
Q J 9 5
K 9 5
A Q T 9 5
K 6
A 8 3
N
W               E
S
A 6 3 2
K J 7 3
8 5 2
T 4
Q 8 7
6
J T 9 4 3
K 7 6 2

 

KEEP SOUTH OUT. West's best play is to try to set up dummy's fourth for a -discard. (If spades do not break three-three, declarer can try a lead towards the K.) Declarer should try to keep South from winning the lead - by allowing North to hold the first trick and, later, by leading a low from dummy and covering whatever card South plays. If South can get on lead before the fourth is established, a -lead through the K will set the contract.

 

 


 

2) Partie 9 des BCR-Hausturniers vom 13.4.1999 (leicht verändert und gedreht)

 

W/-

A 6
Q T 4
8 6
A K Q J 6 2

WEST    OST

K T 8 3
J 6
K J T 9
8 4 3

 

 

 LIZIT
 WEST  NORD  OST  SÜD
 1 NT  Pass  2  Pass
 2 NT  Pass  3 NT  Pass
 Pass  Pass

 

 

Nach -Angriff (Vierthöchste: 3, 9, D, 6) begeht der Gegner den Fehler, drei Mal zu spielen. (Längenmarke: 2, 4, K, 6 / A, B, 3, T.) Es folgt 8. Wie erziele ich in einem Paarturnier mit größtmöglicher Wahrscheinlichkeit alle weiteren Stiche?

 

 

Lösung:

 

9 5 4
A K 8
7 5 4 3 2
7 5
A 6
Q T 4
8 6
A K Q J 6 2
N
W              O
S
K T 8 3
J 6
K J T 9
8 4 3
Q J 7 2
9 7 5 3 2
A Q
T 9

 

Wenn einer der Gegner sowohl das A als auch beide ausstehenden -Figuren hält, so wird er Opfer eines Sqeezes. Es ist dabei egal, um welchen der Gegner es sich handelt. Voraussetzung dafür ist, im ersten Stich nicht achtlos 8 zugegeben zu haben.

Auf die dritte -Runde wird 3 verlegt, dann sechs Mal Treff gespielt. Am Tisch wirft man alle drei noch vorhandenen -Karten weg. Der betroffene Gegner (in diesem Fall Süd) muss, um T nicht zu einem Stich werden zu lassen, auf die sechste -Runde das A entfernen und darauf hoffen, dass sein Partner 8 hält. Diese Karte befindet sich jedoch (als Drohkarte) in der Hand des Alleinspielers, der so auch den letzten Stich erzielt.

 

 


 

3) BCR-Hausturnier vom 15.4.1999 (gedreht)

 

W/ALL

B 9
A K J T 8 3 2
3 2
C K Q
WEST   OST A 8 2
5
Q T 9 7 6 5
C A 4 2

 

 

 LIZIT
 WEST  NORD  OST  SÜD
 1  Pass  2  Pass
 4  Pass  Pass  Pass

 

 

Nach A-Angriff (Süd gibt C3) spielt Nord 8, Süd schnappt 9 mit 6 und wechselt auf K.
Was ist zu tun (Paarturnier)?

 

 

Lösung:

 

6 4 3
4
A K J 8 4
C J T 7 6
B 9
A K J T 8 3 2
3 2
C K Q
N
W               O
S
A 8 2
5
Q T 9 7 6 5
C A 4 2
K Q T 7 5
Q 9 7 6
-
C 9 8 5 3

 

Die zu treffende Entscheidung macht einen Unterschied von zwei Stichen aus (ein Überstich oder einmal gefallen). Zunächst muss man stechen und in impassieren (schlecht gegen Single- oder Double-Dame bei Nord). Spielt man nun alle -Karten ab, so entsteht ein positioneller Double-Squeeze: Nord muss den K halten (sonst wird die Dame hoch), Süd muss die D halten (sonst wird der Bube in der Hand hoch), keiner kann die C halten! Nach CK kann somit im vorletzten Stich die C D mit dem As übernommen werden - und C4 macht den letzten Stich.

Hätte man in nicht impassiert, wäre der Gegner zu einem -Stich und einem -Stich gekommen. Wegen Übergangsproblemen hätte der -Bube nicht auf das C-As verlegt werden können. Im Nachhinein betrachtet wäre es also für Ost/West besser gewesen, nach A K und zu spielen. So hätten sie zumindest drei Stiche (zwei -Stiche und die -Dame, die - da noch zu viert - nicht herausimpassiert hätte werden können, aber keinen -Stich, da der Bube jetzt, nachdem sie Süd geschnappt hätte, auf die -Dame zugegeben hätte werden können) erzielt. Der Tisch wäre mit C D (übernommen mit C A) erreicht worden.

 

 


 

4) VBC-Festwochen-Hauptpaarturnier (15.4.1999; Nr. 20/2; leicht verändert)

 

W/ALL

-
K Q 9 6 5 4
T 9 8 6
C K J 2
WEST   OST A K 5
A 3
A K J 7 5
C A Q 3

 

 

 LIZIT
 WEST  NORD  OST  SÜD
 2  Pass  2 NT *)  Pass
 3 **)  Pass  7  Kontra
 Pass  Pass  Pass

*) Rückfrage
**) Punktemaximum, gute Farbe

 

 

Nord spielt C T aus. Nach einer -Runde ( A, 7, 4, 2) legt Süd auf 3 T vor. Nord steuert 2 bei. Wie soll West das Spiel anlegen?

 

 

Lösung:

 

J 9 8 7 3 2
2
4 3
C T 9 6 5
-
K Q 9 6 5 4
T 9 8 6
C K J 2
N
W               O
S
A K 5
A 3
A K J 7 5
C A Q 3
Q T 6 4
J T 8 7
Q 2
C 8 7 4

 

Süds voreiliges Kontra war gleichzeitig die Spielanleitung (abgesehen davon, dass es dem Ostspieler die Möglichkeit gibt, auf 7 NT zu korrigieren): Um gegen J-8 noch einmal impassieren zu können, muss der sogenannte Atoutcoup exekutiert werden: West muss in Atout gleichlang wie Süd sein und dann vom Tisch hohe Karten spielen. Irgendwann muss Süd schnappen, West überschnappt und zieht Süd die letzte Atoutkarte. Voraussetzung: Süd muss mindestens Double- haben.

Wer den C-Angriff am Tisch gestochen hat, hat schon verloren, da er nun ein Entree zu wenig hat. Also: C K, dann (nach den beiden -Runden) zwei Mal (A, K), dann A, K (zwei Mal in der Hand verlegt), dann geschnappt, C zum Tisch, noch einmal geschnappt, wieder C zum Tisch, und nun endlich die letzte ! Süd, der immer zugegeben bzw. abgeworfen hat, ist in diesem vorletzten Stich hilflos und muss nun doch schnappen. Rest siehe oben!

 

 


 

5) BCR-Hausturnier vom 17.5.1999

 

S/ALL

A J
A K J 8 5
A K 7
A K 9
WEST   OST K Q 9 7 3
4
J 8 6
8 5 4 2

 

 

 LIZIT
 WEST  NORD  OST  SÜD
 2 *)  Pass  2 **)  Pass
 2  Pass  2 ***)  Pass
 4 NT ****)  Pass  5 *****)  Pass
 7 NT  Pass  Pass  Pass

*) Absolut-Forcing mit Asfrage
**) Negativ ohne As
***) 5er-Farbe, kein Minimum
****) Königsfrage
*****) 1 oder 4 Könige

 

 

Nord spielt T aus (4, 7, J). Wie soll West spielen?

 

 

Lösung:

 

8 5 4 2
T 9 2
Q 9 5 2
J 6
A J
A K J 8 5
A K 7
A K 9
N
W               O
S
K Q 9 7 3
4
J 8 6
8 5 4 2
T 6
Q 7 6 3
T 4 3
Q T 7 3

 

Wenn T nicht zu zweit oder zu dritt steht, wird man diesen Kontrakt nicht erfüllen können - außer bei Double- Q, die einen Übergang zum Tisch ermöglichen würde. Um dies zu testen, kann man die beiden -Hochfiguren schlagen. Dies führt zwar im gegebenen Fall noch nicht zum Ziel, bereitet aber den notwendigen Squeeze für den 13. Stich vor. Wenn man nun J mit dem König übernimmt und fünf Runden in dieser Farbe abspielt, kann zwar Norden die Drohkarte J bewachen, Süd allerdings muss vor der Hand oder abwerfen, wodurch West zu seinem letzten Stich in einer dieser beiden Farben kommt.

 

 


 

6) BCR-Hausturnier vom 31.5.1999

 

W/-

K J 4 2
A 9
T 7
J T 6 5 4
N
W               O
S
Q 7 6
Q 8 7
Q 9
K 8 7 3 2

 

 

 LIZIT
 WEST  NORD  OST  SÜD
 1  Pass  1 NT  3
 Pass  Pass  3  Pass
 Pass  Pass

 

 

Nord spielt T aus (9, 8, A). West spielt 2 nach. Wie soll Nord verteidigen?

 

 

Lösung:

 

K J 4 2
A 9
T 7
J T 6 5 4
A T 9 3
T 6 5 4 3 2
A 5
A
N
W               O
S
Q 7 6
Q 8 7
Q 9
K 8 7 3 2
8 5
K J
K J 8 6 4 3 2
Q 9

 

Nord muss klein bleiben und dann (nachdem Süd die Q des Tisches mit dem K gestochen und K, 2 nachgespielt hat) mit dem A schnappen, auch, wenn West abwirft. Nach -Rückspiel ergeben sich zusammen mit dem J von Süd und dem auch nach einem zweiten -Abwurf auf K noch realisierbaren -Stich fünf Stiche (= -1).

 

 


 

7) BCR-Hausturnier vom 6.12.1999 (gedreht)

 

S/ALL

T 7
A K 7 5
A K J T 7 4
4
WEST   OST A 8 5 4
8 3 2
Q 9 2
9 7 6

 

 

 LIZIT
 WEST  NORD  OST  SÜD
 1  Pass  1   2
 2  Pass  3  Pass
 Pass  4  Pass  Pass
 4  Pass  Pass  Pass

 

 

Nord spielt  Q aus (6, 8, 4) und  J nach. Wie soll West 10 Stiche machen?

 

 

Lösung:

 

J 9 3 2
Q J T 6 4
5
Q J T
T 7
A K 7 5
A K J T 7 4
4
N
W               O
S
A 8 5 4
8 3 2
Q 9 2
9 7 6
K Q 6
9
8 4 3
A K 8 5 3 2

 

Süd hat sechs -Stiche, zwei -Stiche und das A. Der 10. Stich kann aus einem 3/3-Stand der (unwahrscheinlich) oder aus einem -Schnapper kommen. Wenn die 4/2 steht, (und bei 2/2-Stand der Atoutfarbe) gibt es nach Abspiel von A, K und 5 keine Probleme: auch nach Atout-Rückspiel kann man die vierte hoch schnappen. Bei den gegebenen Ständen ist diese Spielweise aber nicht gut genug. Süd würde die zweite hohe -Karte schnappen. Man muss daher vom Tisch spielen.

Also: Nach , geschnappt im dritten Stich DA, dann zur Q, dann zum A, zum A und im 7. Stich neuerlich . Süd kann jetzt mit seiner letzten Atout einen Verlierer schnappen und mit den dritten und letzten Stich für die Verteidigung erzielen. Wirft Süd ab, kommen NS ebenfalls nur zu drei Stichen.

 

 


 

8) BCR-Hausturnier vom 22.3.2004 (gedreht; leicht verändert)

 

S/OW

K B 5 4
B 8
D T 7 2
A 7 6
WEST   OST 7 3
A K 7 5
A K 4
D T 4 3

 

 

 LIZIT
 SÜD  WEST  NORD  OST
 2 *)  Pass  2 NT**)  Kontra
 3 ***)  3 NT****)  Pass  Pass
 Pass

*) Weak two
**) Verlangt nähere Blattbeschreibung, offenbar ein (schlechter) Bluff
***) Punkteminimum (6-8 hcp), gute Farbe
****) 3 Pik im Kontra wären wohl lukrativer gewesen

 

 

Nord spielt  6 aus (3, A, 4) und Süd  2 nach. Wie soll West im Paarturnier 11 Stiche machen, nachdem er sich die erste Gelegenheit zu einem Top im Lizit hat entgehen lassen? ( steht 3-3, in steht B965 bei Nord; wenn die Gegner zu Stich kommen, spielen sie Karo.)

 

 

Lösung:

 

8
D T 8 7 6
B 9 6 5
K 9 5
K B 5 4
B 4
D T 7 2
A 6 2
N
W               O
S
7 3
A K 5 2
A K 4
D T 4 3
A D T 9 6 2
9 3
8 3
B 8 7

 

Süd hat zwei -Stiche, zwei -Stiche und drei -Stiche. Da -König bei Nord stehen muss (sonst hätte Süd 9 hcp), sind 10 Stiche sicher.

Nachdem im 2. Stich mit dem Buben genommen worden ist, kommt Nord - nach -As, zur Dame - im dritten -Stich (dem 5. insgesamt) mit dem König zu Stich. -Rückspiel schenkt den 11. Stich sofort, daher spielt Nord 5 zurück. Den darf man nicht zum Zehner laufen lassen, da man sonst wegen der -Blockade am Schluss noch einen -Stich abgeben muss (die zweite kleine würde auf -König verschwinden), sondern muss mit dem -As stechen. Wenn auf -As die Dame nicht fällt, spielt man die vierte und dann -König und zur Dame. Auf -König (am Tisch wird 2 verlegt) ist Nord in den roten Farben gesqueezt. West macht den 11. Stich mit 5 oder T.

 

 

 


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