Diese Seite ist Teil der Homepage von Thomas Knob aus Österreich. - Letzte Änderung 21.9.2008

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ITINERARIO SOMMER 2004
(Norddeutschland und Südskandinavien; Radtour)

 

Vor der Überfahrt von Trelleborg nach Rostock (mit vorschriftsmäßig angebrachtem Boarding Pass)

 

Fr, 2.7.: Teilnehmer: Christian Dohlhofer, Markus Dohlhofer, Martin Krist, Thomas Knob (Individualreise). 
Zu Mittag mit dem Rad zum Westbahnhof. Ab 1334 in ca. zwei Stunden nach Linz. Dort Anschlusszug nach Passau. Abendessen auf dem Hauptplatz. Ab 1925 Weiterfahrt nach Hamburg. (Eine Direktverbindung ist aufgrund der mangelnden Radtransportmöglichkeit nicht verwendbar.)
RAD: 7 km - FZ 37 min - Ø 11,4 - MAX 30,7
(Angegeben werden Gesamt-Tages-km, gesamte reine Fahrzeit, Durchschnittsgeschwindigkeit unter Einrechnung jeder Bewegung des Rades - auch bei Besichtigungen - und punktuell erzielte Maximalgeschwindigkeit)
Sa, 3.7.: Ankunft in Hamburg um 647. Rollende Stadtbesichtigung: Alster - Rathaus - Nikolaikirche - Michel - Frühstück im portugiesischen Cafe Sol - alter Elbtunnel - Landungsbrücken. Auf dem bei einiger Aufmerksamkeit leicht zu findenden Radweg Nr. 5 bei ca. 15° nach Neuengamme. Besichtigung der dortigen gut aufbereiteten KZ-Gedenkstätte mit Ausstellung. Mit einigen Regenunterbrechungen und nach Mittagessen in Trittau nach Lübeck. Kurzes Stadtrundrollen: Buddenbrooks-Haus, Platz des Alten Rathauses, Holstentor. Weiter bis Ratekau. Dort Übernachtung in einem Privatquartier (17,50 €/Person mit Frühstück). Abendessen im Ort beim "Ratekauer", da die Taverne "Hellas" voll ist.
RAD: 127 km - FZ 7:03 - Ø 18,0 - MAX 42,9
So, 4.7.: Frühstück um 730. Besichtigung der romanischen Feldsteinkirche von Ratekau, dann bei ca. 15° mit vielen Regenunterbrechungen (zB Kaffeepause im Wasserskipark Süsel mit rundum laufenden Lift, nicht viel später Mittagspause im Gasthof "Zum weißen Ross" in Bliesdorf) zur Fehmarn-Brücke. Am Nachmittag tw. sonnig, aber mitten auf der Brücke (ohne jede Möglichkeit zum Unterstellen) etwa 10 min plötzlicher schwerer Hagelschlag. Weiter zur Fähre Puttgarden-Rødbyhavn (9 €). Dreiviertelstündige Fähr-Überfahrt nach Dänemark (Lolland) ab 1815. In Dänemark weiter nach Maribo. Dort um 2000 Unterkunft in einer Hütte des Campingplatzes. Ab 2045 in einem Aufenthaltsraum beim Abendessen EM-Finale Portugal-Griechenland (0:1!).
RAD: 116 km - FZ 5:30 - Ø 21,1 - MAX 45,7
Mo, 5.7.: Eine abgerissene Gepäckträgerschraube am Rad von Markus muss ersetzt werden. Ab ca. 730 in die Stadt zum Frühstück und mit mehreren Regenunterbrechungen immer auf der Straße Nr. 153, nach Storstrømmen Nr. 151 nordostwärts - wie meist in Dänemark auf tollen Radwegen. In Vordingborg kurzer Aufenthalt (Bier, Kettenöl), vor Herfolge regenbedingte Imbisspause in einem kioskartigen Lokal an der Straße im Wald. In Køge Internet-Café. Sturz aus dem Stand, weil ein Pedal klemmt. (Mehrere Tage starke Schmerzen im Rücken. vorübergehende Gehbehinderung, aber keine Beeinträchtigungen beim Radfahren.) Kurz vor Kopenhagen Reifenpanne von Marti. Christian und ich fahren voraus in die Stadt, um (vergeblich) Quartier zu machen. Nach dem Zusammentreffen endlich Unterkunft im nicht wirklich charmanten Hotel Bjørnen (Colbjørnsensgade 27 in Bahnhofsnähe) um fragwürdige 1000 DKK (ca. 34 €/Person) gefunden. Abends Pizzeria in der Vesterbrogade (nach unfreundlichem "Wir sperren gleich" - in zwei Stunden - beim benachbarten Türken).
RAD: 146 km - FZ 7:08 - Ø 20,4 - MAX 45,3
Di, 6.7.: Stadtbesichtigung mit dem Rad ab ca. 1000 bei tw. Regen. Frühstück in einer Bäckerei in einer Seitengasse des Strøget, Nyhavn, im Fährhafen Tickets nach Oslo (Viererkabine um je 141 €) gekauft, Kleine Meerjungfrau, Amalienborg (Wachablöse der königlichen Garde), Rosenborg, Slotsholmen mit Christiansborg. Mittagessen wieder in Nyhavn. Um 1530 Einchecken auf der täglich verkehrenden, gut ausgestatteten Fähre  Crown of Scandinavia nach Oslo, um 1700 Ablegen. Kaffee in einer Bar des Schiffes bei karibischen Live-Klängen.
RAD: 15 km - FZ 1:44 - Ø 8,3 - MAX 23,7
Mi, 7.7.: Staatstrauer in Österreich nach dem Ableben des Bundespräsidenten am vorletzten Tag seiner Amtszeit. (Damit bleiben Kirchschläger und Waldheim die einzigen Präsidenten de Zweiten Republik, die ihr Amt überlebt haben.) Ankunft in Oslo gegen 900 nach angenehmer Nacht. Wetter: im Laufe des Tages immer besser. Ca. 14°, tw. sonnig, tw. wolkig. Zunächst rollende Stadtbesichtigung: Hafen mit Shrimps-Kuttern, Rathaus, Frühstück in einer Bäckerei, Parlament Stortinget, Universität, Schloss, Bygdøy (Wikingerschiffmuseum) und Gamle Aker kirke (zufällig offen). Nach schwieriger Stadtausfahrt (wegen schlecht oder nicht beschilderter Radwege) nach Lillestrøm und weiter am øyeren (See) entlang. Nachmittags-Pause in einem ca. 1km abseits der Straße idyllisch am See gelegenen Restaurant (gefüllter Riesenkartoffel). Dann bis zum Camping Olberg hinter Båstad in der Provinz Trøgstad (Hütte um 375 NOK für alle; entspricht etwa 44 €). Zurück nach Båstad zum Einkaufen und bei noch hoch stehender Sonne um ca. 2100 Abendessen vor der Hütte.
RAD: 88 km - FZ 5:07 - Ø 17,2 - MAX 46,9
Do, 8.7.: Frühstück in der Rezeption. Ab 930 bei endlich ganztägig gutem, wenn auch nicht besonders warmem Wetter Abfahrt nach Skjønhaug. Besichtigung der romanischen (renovierten) Kirche. Weiter über Langseter nach Kroksund (dahinter an einem idyllischen Waldplätzchen Reifendefekt von Markus) und ørje. Dort im Buffetrestaurant des Rathauses Mittagspause. Ausgeben der letzten norwegischen Kronen im Supermarkt. Bei starkem Verkehr auf der E 18 von Norwegen (in dem Rasenmähen und Trampolinspringen die hauptsächlichen Freizeitbeschäftigungen sein dürften) nach Schweden. In årjäng Bankomat, Supermarkt und Touristeninformation, die eine Hütte im Glaskogens-Naturreservat reservieren lässt. Ab 1800 (die Rezeption des dortigen Campingdorfes würde um 2000 schließen) strapaziöse Anfahrt über eine tw. nicht befestigte, über 10% steile Hügelwelt. Markus und ich beheben gegen 1930 den Schlüssel der ca. 4 km entfernt im Wald liegenden Hütte. Sinnlose Zusatzkilometer wegen eines Lesefehlers auf der mitgegebenen Karte. Dann endlich nach Sigfridstorp, wo sich die vermeintlich richtige Hütte nicht aufsperren lässt. Die dahinter liegende (Lillestuga, 350 SEK = etwa 38 €) ist dann die richtige und entpuppt sich als paradiesischer Platz neben einem Teich, Kühen, Wiesen, Wäldern, mit offenem Kamin usw. Christian und Martin, die uns inzwischen unbemerkt überholt haben und zu weit gefahren sind, erreichen den Platz fast gleichzeitig.  Am Abend kocht Christian Suppe und Spaghetti.
RAD: 120 km - FZ 6:23 - Ø 18,8 - MAX 53,5
Fr, 9.7.: 4 km zurück zur Rezeption, dort Frühstück. Ab 945 bei immer stärker werdendem Regen, der den ganzen Tag anhält, über Glava Glasbruk nach Glava. Dort längere regenbedingte Pause im Buffet des Rathauses. Da die Lage nicht besser wird, weiter im strömenden Regen zur Straße Nr. 175 und weiter nach Nysäter. Dort im "Handwerkscafé" Auskunft, dass sich 1 km hinter dem Ort ein Restaurant befinde. Dorthin (økne) und bis ca. 1530 Mittagspause bei gutem und billigem Essen. Weiter nach Säffle (Einkaufen, Touristeninformation zur Reservierung einer Hütte) und auf den einige Kilometer außerhalb liegenden Campingplatz Duse Udde. Dort längerer Aufenthalt in einer großen (gegen eine zunächst zugewiesene kleinere eingetauschten), sehr gut ausgestatteten Hütte (200 SEK/Nacht). Trocknen, Abendessen, Fernsehen, Lesen.
RAD: 95 km - FZ 5:05 - Ø 18,7 - MAX 46,7
Sa, 10.7.: Dauerregen. Ruhetag auf Duse Udde. Höhepunkt: ein zugelaufener zahmer Dachs.
RAD: 0 km - FZ 0:00 - Ø 0,0 - MAX 0,0
So, 11.7.: Ab 730 bei relativ gutem Wetter (nur wenige Regenunterbrechungen) nach Mellerud. Kaffee und Apfeltorte in einem Wettlokal. Zu Mittag regenbedingte eineinhalbstündige Unterbrechung in einer Pizzeria in Brålanda, deren Besitzer sich als Grazer herausstellen. Dann weiter nach Vänersborg. In Vargön regenbedingte Supermarktunterbrechung (Joghurt, Kekse). Weiter nach Trollhättan (Besichtigung der Schleusenanlagen) und zu Stenröset Camping 5 km südlich der Stadt (Hütte um 450 SEK).
RAD: 145 km - FZ 6:37 - Ø 21,9 - MAX 49,1
Mo, 12.7.: Endlich ein Sonnentag. Ca. ab 800 Abfahrt nach Lilla Edet zum dortigen Fahrradmechaniker (Speichenbruch von Martin), der aber erst ab 1100 zur Verfügung steht. Frühstück in der Konditorei im Stadtzentrum. Weiter nach Kungälv. Inzwischen Felgenbruch bei mir (vorsichtige Weiterfahrt möglich). Der dortige Mechaniker ist auf Urlaub. Bei der Weiterfahrt Reifendefekt von Markus, deshalb Mittagspause in einer Grillstation. Am Stadtrand von Göteborg schwedischen Radfahrer (den Einmannruderer Anders, der die Qualifikation für die Olympischen Spiele in Athen 2004 verpasst hat und gerade auf Trainingsfahrt ist) nach dem Weg gefragt. Er lotst uns daraufhin zu mehreren Fahrradgeschäften, die aber ebenfalls auf Urlaub sind oder nichts tun können. Endlich im Zentrum (bei Cykelringen Nordstan in der Norra Hamngatan) Speiche bzw. Laufrad (Schlauch, Reifen und Zahnkränze müssen ummontiert werden) ersetzt und neue Bremsbacken gekauft. Bier mit Anders in einem Pub in der Fußgängerzone, dann weiter auf durch schlechter Radwegsbeschilderung schwieriger Stadtausfahrt. Supermarktpause. Endlich die richtige Ausfallsstraße gefunden. In Kungsbacka Versuch, Quartier im dortigen Sportzentrum zu bekommen. Die für die Hütten Verantwortlichen sind nicht mehr erreichbar, daher zurück in die Stadt in ein Privatquartier ca. 500 m nördlich des Bahnhofes (200 SEK/Person) bei einem alten schwedischen Ehepaar. Abends Essen am Kanal im "Vi och Ni".
RAD: 127 km - FZ 6:42 - Ø 18,9 - MAX 52,4
Di, 13.7.: Frühstück in einer Konditorei. Mit Christian Wechsel meiner Bremsbacken vorne und hinten. Um 915 Abfahrt bei ganztägig bedecktem, kühlem Wetter oft auf dem Radweg "Ginstleden". Über Fjärbås Kirkby (Besichtigung) und entlang vorgeschichtlicher Gräberfelder nach Varberg. Mittagessen im Hafen in einer Art Universitätsmensa. Danach um die Festung herum auf die Strandpromenade nach Tvååker (Supermarktpause) und Falkenberg (Konditoreipause). An Halmstad vorbei nach Süden. Camping Gullbrannagården sehr spät erreicht, alles voll. Telephonate in die Umgebung ergeben, dass auch dort keine Hütten mehr frei sind. Man stellt uns jedoch um 50 SEK/Person für die Nacht einen riesigen Aufenthaltsraum mit Matratzen, WC und Küche zur Verfügung, der größer als jede Hütte ist. Abendessen im Raum.
RAD: 154 km - FZ 7:50 - Ø 19,6 - MAX 49,5
Mi, 14.7.: Frühstück im Raum. Ab ca. 915 bei trübem, kühlem (etwa 13°) Wetter auf dem Ginstleden nach Båstad. Kaffeepause am Hafen. Am Tennisstadion (Abbauarbeiten nach dem aufgrund des Regens erst gestern zu Ende gegangenen ATP-Turnier) mitten im Zentrum vorbei zur Kirche. Dort Regenguss, daher in einer Kebab-Bude neuerliche Pause. Am Nachmittag weiter über Förslöv Richtung Ängelholm. Knapp davor erneute Regenpause in einer Tankstellen-Grillstation. Danach in der schwedischen Hügelwelt den Weg verloren. Zweite Reifenpanne und zweiter Speichenbruch bei Martin. Letztendlich den Weg nach Landskrona (historische Sportstätte: die Färöer-Inseln schlugen dort Österreich 1:0) gefunden. Das Vadrarhem (so heißen die schwedischen "Jugend"herbergen) hat zwar keinen Platz mehr frei, vermittelt jedoch eine Campinghütte in Borstahusen im Norden der Stadt. Nach Einkaufen in einem Supermarkt im bereits wieder einsetzenden Regen dorthin. Große Hütte um insg. 550 SEK bezogen. Abendessen (von Christian gekocht).
RAD: 132 km - FZ 7:12 - Ø 18,3 - MAX 50,3
Do, 15.7.: Frühstück in der Hütte. Ab 930 bei bewölktem, kühlem, aber sich besserndem Wetter über das Fischerdorf Borstahusen in die Stadt Landskrona zum Gratisluft außerhalb des Geschäftes zur Verfügung stellenden Fahrradmechaniker Göta Cykel (Eriksgatan 166; neues Laufrad für Martin). Weitere Stadtbesichtigung (Rathausplatz, Zitadelle). Dann - zunächst am Meer entlang (Naturreservat, Golfplatz) - nach Lund. Dort Mittagessen im "Italia" (in einem Innenhof der Fußgängerzone), danach Besichtigung des romanischen Doms. Weiter über die Straße Nr. 108 (nur tw. Radweg) nach Trelleborg. Im Fährhafen die möglichen Nachtverbindungen nach Rostock (zwei) gecheckt, dann Abendessen in der Fußgängerzone im "Istanbul" unmittelbar neben der bekannten Figurengruppe der sich unter einem Regenschirm drängenden Frauen. Danach Tickets bei Scandia gelöst (210 SEK) und ab 2245 auf der Fähre Skåne Richtung Rostock.
RAD: 111 km - FZ 6:10 - Ø 18,0 - MAX 40,3
Fr, 16.7.: Ankunft in Rostock bei bewölktem Wetter und ca. 17° um 615. In die Stadt zum Hauptbahnhof, von wo Markus nach Wien fährt. Dann Frühstück in einem Café in der Rosa Luxemburg-Straße. Stadtrundrollen. In der Information unfreundliche Auskünfte. Bikeline-Radführer des Fernweges Berlin-Kopenhagen erstanden. Auf diesem Radweg nach Süden durch die Mecklenburgische Seenplatte. In Schwaan Besichtigung der romanischen Kirche und Supermarktstop. Mittagessen in Bützow im Gasthof "Zur Börse". Weiter nach Güstrow. Besichtigung des romanischen Domes, der Pfarrkirche, des historischen Marktplatzes und des Renaissance-Schlosses. Über Bellin (Feldsteinkirche) nach Krakow am See. Die sehr freundliche Touristeninformation vermittelt ein Hotelzimmer in Silz (bei Nossentiner Hütte) um 28 € mit Frühstück. Dorthin am Malkwitzer See vorbei. Abendessen im "Dorfkrug" von Silz.
RAD: 124 km - FZ 6:47 - Ø 18,2 - MAX 44,9
Sa, 17.7.: Nach dem Frühstück ab 908 bei ganztägig sonnigem/leicht bewölktem, warmem Wetter hinunter nach Malchow. Besichtigung der nach einiger Zeit gefundenen Zentralen Gedenkstätte für das dortige KZ. Zurück nach Silz und weiter auf dem Radfernweg nach Waren (Müritz). Besichtigung der St. Georgenkirche. Mittagessen im Landgut Federow im Müritz-Nationalpark. Weiter nach Groß Dratow (Feldsteinkirche) und Ankershagen. Dort Besichtigung und Turmbesteigung der ca. 800 Jahre alten Feldsteinkirche (zweischiffig!). Eis im Schliemann-Museum (vor der Nachbildung des Trojanischen Pferdes). Danach Kaffee in einer Gaststätte 150 m abwärts und weiter nach Wesenberg. Quartier in sehr empfehlenswerter privater B&B-(Rad)unterkunft Ursula Unger, Bahnhofstraße 15 (21 €/P. zu dritt im großen Doppelzimmer). Abendessen im Gasthof Fuchs in der Stadt.
RAD: 103 km - FZ 5:42 - Ø 18,0 - MAX 38,3
So, 18.7.: Opulentes Frühstück in der Pension. An einem heißen Sommertag ca. ab 920 kurz durch die von Fürst Nikolaus I. von Werle-Güstrow gegründete Stadt und dann auf der L 251 südwärts. Ca. ab Strasen wieder auf dem Radfernweg direkt nach Fürstenberg. Besichtigung der Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück (ehem. Frauen- und Kinder-KZ). Weiter zur Klosterruine Himmelpfort. Am Wentowsee entlang nach Marienthal. Dort Mittagessen im Gasthof "Zur Brücke". Durch den Ziegeleipark Mildenberg nach Zehdenick (Zugbrücke, Klosterruine). In Liebenwalde Bierpause. Dann nach Oranienburg (Schloss) zur Besichtigung der Gedenkstätte Sachsenhausen, die jedoch bereits seit 1600 (!!) keinen Einlass mehr gewährt. Die Blockade meiner hinteren Bremse muss händisch gelöst werden. Ab da nur noch Vorderbremse funktionstüchtig. In Birkenwerder (bereits Großraum Berlin) zwei Zimmer für je 16 €/P: mit Frühstück im etwas seltsamen, aber letztlich angemessenen "Birkenhof" genommen. Abendessen im einige 100 m entfernten "Ratskeller" während heftiger Gewitterregen.
RAD: 120 km - FZ 6:31 - Ø 18,4 - MAX 41,9
Mo, 19.7.: Nach dem Frühstück um ca. 820 wegen einer abgerissenen, nicht entfernbaren Gepäckträgerschraube bei Christian zum Fahrradmechaniker 500 m weiter, der jedoch Montag Ruhetag hat und überdies auf Urlaub ist. (Er hätte auch andernfalls noch nicht geöffnet gehabt.) Behebung des Problems in benachbarter Ford-Autowerkstätte. Danach bei warmem, bedecktem Wetter etwas mehr als 30 km durch die Vororte ins Stadtzentrum von Berlin. Am Bahnhof Zoo Zugkarten für meine Heimfahrt am Abend gekauft (90 € incl. Rad bis Wien ohne Umsteigen). Danach zum Brandenburger Tor zum Treffpunkt mit Josef, der gerade in Berlin studiert. Gemeinsames Essen in einer Pizzeria in der Wilhelmstraße. Danach zum Potsdamer Platz (bei der Überquerung eines Parkplatzes trifft ein gerade heruntergehender Schranken Martin von oben und schlägt ihm ein Stück aus dem Helm), von wo Christian und Martin mit dem Rad nach Wien fahren. Am Nachmittag ca. 35 km Herumradeln in Berlin (Rund um den Savigny-Platz, Kaffee im "Zwiebelfisch", Literaturhaus, in den Ostteil zum Alexanderplatz und über Reichstag, Bundeskanzleramt, Villa Hammerschmidt wieder zum Bahnhof Zoo). Reiseproviant am Bahnhof gekauft. Inzwischen Riss des hinteren Bremsseiles. Abfahrt nach Wien um 1935 in nicht übermäßig überfülltem Zug.
RAD:
71 km - FZ 5:20 - Ø 13,3 - MAX 30,0
Di, 20.7.: Ankunft in Wien-Westbahnhof um 745. Mit dem Rad nach Hause.
RAD: 5 km - FZ 20 min - Ø 15,0 - MAX 30,4
Gesamt: RAD: 1806 km - FZ 107:48 h - Ø  16,7532467532467532467532467532468 km/h - MAX 53,5 km/h

 

 

 


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