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ITINERARIO SOMMER 2013
(Venezuela: Rundreise)

 

In den Llanos

 

 Sa, 10.8.: Von Hauser Expeditionen organisierte Aktivrundreise. 1 Teilnehmer aus Österreich, 6 aus Deutschland. Guide Juan Carlos.
Um ca. 720 leicht verspäteter Abflug aus Wien-Schwechat. 845 Landung in Frankfurt am Main. Nach 1100 verspäteter Weiterflug nach Caracas (eig. Santiago de León de Caracas). An Bord Lesen, Film "Nachtzug nach Lissabon". Pünktliche Landung um 1530 (minus 6,5 Stunden). Wetter gut, angenehme Temperaturen, v. a. abends sonnig. Ca. 1645 mit einem Kleinbus Abfahrt ins Zentrum und ab 1730 kurzer Spaziergang rund um die Plaza Bolívar und das Geburtshaus von Simón José Antonio de la Santísima Trinidad Bolívar y Palacios Ponte-Andrade y Blanco, der in Venezuela wie auch Alexander Humboldt und tw. der heuer verstorbene Hugo Chavez heiligenähnlich verehrt wird.. Danach durch Wasserkauf unterbrochene Fahrt in das von Nelson Rockefeller erbaute und von Baumfröschegekreisch gekennzeichnete Hotel Avila, ca. 1900 Einchecken. Nach konspirativem Geldwechseln (1$ für 29 Bolivianos; die offiziellen Kurse in den Banken bringen nur einen Bruchteil) ab 2000 mit dem Bus hangaufwärts zum Abendessen ins Tarzilandia. 2230 wieder im Hotel.
 So, 11.8.: Sehr warm, manchmal Regen. 700 vielfältiges Frühstück im Hotel. Danach mit dem Bus zum Flughafen und ab ca. 1210 bis 1320 nach Barinas. Dort Mittagessen in einem Schnellrestaurant (Arepas rellenas und Guanabanasaft). Bedeckt, heiß und schwül. Ab 1430 Weiterfahrt  durch die Llanos. Tanken in Bruzual. (140 Liter um 12 Bolivianos! Um den österreichischen Preis von 1 Liter Benzin bekommt man also in Venezuela mehr als 500 Liter.) Erwerb von Eisblöcken zur Kühlung der in der Autokühlbox gelagerten Lebensmittel. Danach langwierige Fahrt über Schlammpisten, tw. nach Sonnenuntergang neben zahllosen Glühwürmchen, Rinderherden, Wasserschweinen und Kaimanen durch die wegen der Regenzeit überschwemmte Landschaft zum Campamento Cañafistola. Ankunft 2030, 2100 Abendessen.
 Mo, 12.8.: Heiß, bedeckt, schwül, vormittags sonnig. 700 sehr gutes Frühstück. Abfahrt zum Caño Guaritico (dort Flussdelphine) und auf ihm und den durch die Regenzeit entstandenen Nebenarmen von 900 bis 1200 idyllische Fahrt mit dem Boot. (Tw. schon auf der Busfahrt) zahllose Wasserschwein-, Kaiman-, Schildkrot-, Leguan- und Vogelsichtungen, darunter, gerade brütend, der berühmte, urtümliche Hoatzin (Schopfhuhn). Der Bootsführer ertaucht ein Exemplar der Fische fressende Fransenschildkröte (Mata-mata). Zurück zum Camp, 1300 Mittagessen. Kaffeepause. Ca. 1500 Spaziergang zur nahen Schule. Wegen starken Tropenregens und Gewitters dort längerer Aufenthalt mit der Lehrerin (keine Schüler wegen Ferien). Knapp vor 1700 doch noch mit dem Bus wieder los zu einer Pirschfahrt, ab 1830 in der eingebrochenen Dunkelheit wieder zurück. Kurz nach der Ankunft um 2000 Abendessen.
 Di, 13.8.: Sonnig, heiß, nur kurze Schauer. 730 Frühstück. 830 Vorbereitung einiger Pferde für einen Ausritt. Danach Ritt durch die überschwemmten Llanos. 1030 etwa halbstündige Pause auf einer Finca. 1130 wieder unfallfrei im Camp. 1200 Mittagessen. Danach Pflanzenlehrrundgang und Lesen. 1400 Kaffeepause. Danach Pirschfahrt und ab 1730 (erfolgloses) Angeln von roten Pirañhas. 2000 wieder im Camp, 2030 Abendessen (von der Crew erfischte Pirañhas). Insgesamt in Cañafistola ausgezeichnetes und vielfältiges Essen.
 Mi, 14.8.: Sonnig, heiß, später bedeckt, Regen. 630 Frühstück, gegen 745 Abfahrt nach Barinas. Gegen 1410 Eintreffen im am Andenabhang idyllisch gelegenen Arassari-Camp (von Schweizern gegründet) am  Río Acequias. Mittagessen. Ab 1600 Rafting. Rückkehr ins Camp auf einem LKW gegen 1815. Abendessen 1930.
 Do, 15.8.: 615 Frühstück, 730 Abfahrt nach Barinas und weiter auf der auf dieser Seite gefährlich wirkenden Transandina bei regnerischem, warmem Wetter zu einer Laguna in der Nähe der ersten Passhöhe als Ausgangspunkt einer wegen des starken Regens nur kurzen Wanderung über den dortigen von Frailejones (Schopfblütler ähnlich den afrikanischen Senecien) übersäten Páramo (Hochgebirgsfläche ohne Bäume). Danach auf den Paso del Cóndor, mit 4007 Hm höchster Straßenpass Venezuelas. Weiter auf einer Nebenstraße und dann in kurzer Zeit auf den Gipfel des 4118 Hm hohen Pico El Águila (Las Antennas). Etwa weniger Regen. Ab 1430 Abfahrt Richtung Merida. 1520 Mittagessen im Hotel Mifafi im noch 3505 m hoch gelegenen Apartaderos. Photostopp bei der von Juan Félix Sánchez, einem lokalen Künstler, 1980-84 gestalteten Steinkirche San Rafael del Páramo de Mucuchíes. Um 1730 im in eigenartiger Schlossarchitektur errichteten Hotel Castillo in San Ignacio (2900 m). 1930 Rundgang durch das Dorf. 2000 Abendessen im Hotel.
 Fr, 16.8.:

Sonnig und warm. 800 Frühstück im Hotel. Ab 915 zunächst im Auto (neuer Bus + Fahrer) und dann etwa eine Stunde zu Fuß zu den Thermalquellen Las Aguas Termales La Musui. Dort Baden. Ab 1130 in ca. einer halben Stunde zurück zum Auto. Fahrt hinunter nach Tabay zum Mittagessen (nach 1300) im Callejón de la Cachapa hinter der Kathedrale. Danach Rundgang über den Hauptplatz. Ab 1415 nach Mérida und in den Nationalpark La Culata. Wegen einsetzenden Schlechtwetters zurück in die Stadt zum Mercado principal. 1600 bis 1700 Rundgang, dann, tw. im Stau, Fahrt zum Hotel. Stopp an der berühmten Eisddiele Heladería Coromoto (ca. 900 Sorten, etwa 70 jeweils verfügbar). 1800 Einchecken in der geschmackvollen, von einer Emsländerin geführten Posada Casa Sol. Ab 1900 zu Fuß zum Abendessen einige Straßen weiter ins La Abadia, wo die Kellner in Frasnziskanerkluft servieren. Danach Spaziergang über die Plaza Bolivar und ins Hotel.

 Sa, 17.8.: Sonnig, warm, tw. bedeckt. 730 Frühstück, ab 830 neuerliche Auffahrt nach La Culata (etwa 3000 Hm). Photostopp mit Blick auf die gegenüberliegenden Pico Humboldt und Pico Bolívar und Teleférico de Mérida, dem mit 4981 Hm höchsten Berg Venezuelas mit der Seilbahn mit der höchstgelegenen Bergstation der Welt, deren Umbau gerade im Gange ist. Ab 1015 Wanderung vom Ende der Straße in das etwa 3300 m hohe Valle del Miuerto mit üppigem Frailejonesbestand. Ab 1200 in einer Stunde über Moränenrücken zurück zum Auto und hinunter nach Mérida: Mittagessen im Grilllokal Tia Mila. Danach Fahrt ins Zentrum und Stadtrundgang. Ab ca. 1600 Lesen im Hotel. 1900 zum Abendessen ins La Astilla.
 So, 18.8.: 500 Kaffee im Hotel, 510 bis 630 Fahrt zum Flughafen El Vigia (der von Mérida ist nach einem Absturz seit 2008 gesperrt). Dort Frühstück. Ca. 830 bis 930 Flug nach Caracas. Nach neuerlichem Einchecken ab ca. 1210 ca. einstündiger Flug nach Puerto Ordaz (das eigentlich in Verbindung mit San Félix Ciudad Guyana heißt). Sehr kurze Landebahn. Sonnig, heiß. Mit dem Bus ab 1400 in einer Viertelstunde in den Parque La Llovizna. Nach dessen Besichtigung (Wasserfall Salto La Llovizna) ab 1515 weiter nach Ciudad Bolívar. 1715 Einchecken in der geschmackvoll-kolonialen Posada Casa Grande. 1730 Stadtrundgang, 2000 Abendessen im Hotel.
 Mo, 19.8.: 645 Frühstück, 730 Abfahrt zum Flughafen. 1040 bis 1200 Flug in zweimotorigen, vier- bzw. sechssitzigen Cessnas nach Canaima in den dortigen Nationalpark (seit 1994 UNESCO-Weltnaturerbe), eine spektakuläre Tepui- (Tafelberg)landschaft. Mit einem offenen Bus zur Anlegestelle. Ab 1230 in einem langen, offenen Boot, zum Teil im strömenden Regen, in nicht ganz vierstündiger, einmal aufgrund von Stromschnellen durch eine kurze Wanderung durch ein Dorf der dort ansässigen Pemon-Indianer unterbrochenen Fahrt durch den Urwald vorbei an zahllosen Tepuis und Wasserfällen ins Parakaupa-Camp unterhalb des aufgrund der Regenzeit übervollen Salto Angel, des mit fast 1 km Fallhöhe höchsten Wasserfalls der Welt (vgl. Video; benannt nach dem amerikanischen Buschpiloten Jimmie Angel, der auf dem Tafelberg oberhalb des Falls bruchgelandet war). 1930 Abendessen, Übernachtung im überdachten Freien in Hängematten.
 Di, 20.8.: 530 Frühstück, ab 630 zunächst kurz mit dem Boot und dann zu Fuß auf einem Urwaldpfad bis zum Mirador Salto Angel (745). Zunächst noch neblig, dann immer sonniger. 915 wieder am Fluss. Diesmal zu Fuß durch ihn (etwa knietiefe Strömung) und nur die letzte Überquerung (ca. 100 m) mit dem Boot zurück zum Camp. 1000 bis 1230 (wieder unterbrochene) Bootsfahrt flussabwärts zurück nach Canaima. Noch vor der Ansiedlung zu Fuß über überschwemmte Wege zum Salto El Sapo und hinter ihm auf einem iu der Regenzeit fordernden Pfad hindurch. Danach zurück aufs Plateau und in nicht allzu langer Zeit zur Lagune von Canaima. An vier weiteren Wasserfällen vorbei mit einem Boot und dann mit einem Auto zur cottageartigen Unterkunft Campamento Parakaupa. 1430 Mittagessen, nachmittags Ruhe (Lesen), 1930 Abendessen.
 Mi, 21.8.: Sonnig, heiß. 800 Frühstück, danach Spaziergang zur Waku-Lodge. Tukan-, Papageiensichtungen. 950 Fahrt zum Flughafen. Da die Cessnas erst noch andere Passagiere in umliegende Dörfer transpirtieren wollen, um 1200 ins nahe Campamento Morichal zum Mittagessen. Um 1300 zurück zum Flughafen. Ein Flug geht ab, die 4sitzige Maschine kommt erst später und startet nach dem Auftanken (der Treibstoff wird dabei gifthebermäßig mit dem Mund angesaugt) erst um ca. 1430 zu einem spektakulären Rundflug bei herrlichem Wetter zum Salto Angel und über die Tepuis nach Paragua, wo um 1545 neuerlich getankt werden muss. Um 1600 über ein Bergwerk direkter Flug nach Ciudad Bolivar. Nach der Besichtigung der vor dem Flughafen ausgestellten Maschine von Jimmie Angel um 1700 mit dem Bus über die Orinoco-Brücke bei Puerto Ordaz nach San José de Buja. 15 min nach der Ankunft ab 2130 mit Unterbrechungen (Motorschaden) nächtliche Bootsfahrt auf dem Caño Buja ins Orinoco Eco Camp (vgl. Video), eine in den Urwald eingepasste Pfahlbauhüttenanlage. 2230 Abendessen. Das gesamte Orinoco-Delta ist halb so groß wie Österreich.
 Do, 22.8.: Schwül, bedeckt, tw. sonnig. 630 Kaffee. Vergebliches Warten auf die versprochenen Kanus. 800 Frühstück. 900 bis 1130 Bootsfahrt durch den Urwald zu den Warao-Indianern mit landeskundlichen Erläuterungen und Möglichkeit zum Spaziergang auf einem mit der Machete freigeschlagenen Weg. Mehrere Sichtungen des Blauen Morphoschmetterlings. Mittagessen und nachmittägliche zweite Bootsfahrt wegen Brechdurchfalls ausgelassen. Abends wieder gesund.
 Fr, 23.8.: Schwül, sonnig, bedeckt. In der Früh zahllose Vogelstimmen und Brüllaffengeschrei. 700 Kanufahrt in einem Einbaum über einige der zahllosen verzweigten Orinoco-Nebenarme. Affen-, Vögel- und Morphosichtungen. 800 Frühstück, danach bis 930 Rückfahrt mit dem Boot (Ara-Sichtungen) nach San José de Buja. Auf den ersten Metern - mitten auf der Dorfstraße den Verkehr blockierend - Behebung einer Reifenpanne, bei der sich niemand aus der Ruhe bringen lässt, selbst als ein Polizeiauto hupend Durchfahrt begehrt. 1100 mit dem Bus weiter. 1230 bis 1330 Mittagspause in einem Einkaufszentrum in Maturin. Weiter nach Caripe (1600). Zu den Höhlen. Auf einem Pfad gegenüber dem Haupteingang bis 1645 Wanderung zum Salto La Paile und zurück (1715). Vor der Höhle Warten auf die täglich in der Dämmerung ausfliegenden Guácharos. Nach Erscheinen der Vögel mit dem Bus in 15 min ins laute Hotel Pueblo Pequeño. 1930 Abendessen im hoteleigenen Restaurant.
 Sa, 24.8.: Bedeckt, Regen, tw. Sonne. 740 Abfahrt zur Cueva de Guácharos (auch Humboldthöhle genannt). 800 bis 1000 Besichtigung bis in den hinteren Abschnitt, danach zum Frühstück ins Hotel. Ab 1100 im Bus zur Kaffeeplantage Jardin de Oriente. Führung durch den italienischstämmigen Patron Miguel und Verkostung bis 1230. Danach an der Straße Fresas con Crema und weiter, vorbei an einer mit Hunderten Geiern bestückten Müllhalde am Meer, Richtung Karibik. 1600 bis 1630 Imbisspause in Carúpano. Östlich des Ortes Rio Caribe gegen 1730 Einchecken in den Villas Playa de Uva im Parque Nivaldito. Cottageartige Anlege an Stein-, Sandstrand mit Grasliegewiese und Pool. Stromausfälle (wie oft in Venezuela). 1930 Abendessen im Restaurant.
 So, 25.8.: Meist sonnig, heiß, tw. bedeckt. 800 Frühstück, ab 900 mit dem Bus in 40 min zur Kakaoplantage Museo del Cacao Pariano. Führung und Verkostung. Bis 1200 wieder zurück. Ab 1230 zu Fuß in einer Viertelstunde zum Nachbarstrand Nivaldito. Baden. Zurück zur Playa de Uva. Baden. Bis 1500 Suppe im Restaurant. Nachmittags Ruhen, Lesen. Abends wieder Stromausfälle. 1930 Abendessen.
 Mo, 26.8.: Sonnig, heiß. 800 Frühstück. 915 bis 1130 zunächst zu Fuß, das letzte Stück mit dem Bus zur Playa Medina, dem übernächsten Strand ostwärts. Dort Baden und Lesen bis 1530. 1630 wieder in der Hotelanlage. Packen. 1930 Abendessen.
 Di, 27.8.: Sonnig, später etwas Regen. 700 Abfahrt, Frühstück im Auto. Während der Fahrt Papageienkauf und deren Freilassung. 1330 Flughafen Barcelona: Flug knapp verpasst, daher nach einer Mittagspause mit dem Bus um 1400 ohne weitere Pause weiter nach Caracas. 1900 Hotel Avila. 1930 Abendessen im Hotel.
 Mi, 28.8.:

700 Frühstück, ab 820 kleine Rundfahrt durch das Botschaftsviertel Castellano. Zum Parque Miranda, der Tiergehege enthält. Einstündige Durchquerung. Ab 1015 in einer halben Stunde nach El Hatillo, einen pittoresken Vorort von Caracas. Rundgang, Eis. Ab 1240 zu einer nahen rumänisch-orthodoxen Holzkirche. Besichtigung. Ab 1315 bis 1430 zum Flughafen von Caracas (der nördlich der Stadt etwa 1000 Hm tiefer am Meer liegt). Stockender Verkehr nach Durchfahren einer überschwemmten Unterführung. Am Flughafen Mittagessen. Pünktlicher Abflug um 1815 (nachdem wegen mangelnder Elektrizität am Boden nach dem Einsteigen in der Kabine unerträgliche Hitze geherrscht hat).

 Do, 29.8.: Nach ruhigem Flug über den Nordatlantik Landung in Frankfurt/Main um 1030 (+ 6,5). Mit halbstündiger Verspätung von 1310  bis 1430 weiter nach Wien-Schwechat.

 

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