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ITINERARIO SOMMER 2015
(Japan; Berg- und Rundreise)

 

Torri zum Itsukushima-Schrein in Myajima (Copyright © 2015 Thomas Knob. All rights reserved.)

 

So, 5.7.: Von Hauser Exkursionen organisierte Gruppenreise (13 v. a. deutsche Teilnehmer, Reiseleiter Viktor Hauke). 910 bis 1010 pünktlicher LH-Flug nach Frankfurt. Dort heiß und sonnig bei ca. 38° C. Ab 1340 nach kurzem Warten in der überfüllten, heißen Boeing 747-400 leicht verspäteter 10stündiger Flug nach Japan.
Mo, 6.7.: 720 (+ 7h) Landung in Osaka (Betonung auf dem O). Ca. 22°, trüb. In den nächsten 2 Stunden Geld abheben, Ausfassen des Japan Railpasses (JR-Pass), Erwerb von Verpflegung und der in Japan allgegenwärtigen Stempel etc. Inzwischen - dem subtropischen Klima Japans entsprechend - (wie fast die ganze Reise) heiß und schwül. Wie in Japan üblich, fast überall einfach zu bedienende Getränkeautomaten, die bis zu 1000 ¥ anstandslos wechseln. Ab 946 in ca. 50 min vom auf einer künstlichen Insel angelegten Flughafen nach Shin-Osaka, dem Shinkansen-Bahnhof (eigenes Schienennetz). Dort um 1059 in nur 31/4 h (über 700 km!) mit dem flugzeugähnlichen Hochgeschwindigkeitszug nach Kumamoto auf Kyosho. Alle Bahnangestellten, die einen Waggon betreten oder verlassen, verbeugen sich jedes Mal davor in Richtung der Fahrgäste. Das Telephonieren mit Handys ist (in allen öffentlichen Verkehrsmitteln) untersagt, woran sich auch alle halten. Insgesamt ist das öffentliche Verkehrssystem bis zu den Bodenmarkierungen auf dem Bahnsteig perfekt durchorganisiert. Schlafattacken als letzte Reste des Jetlag. Nach der Ankunft im Regen mit Taxis zum Hotel Green Rich. Einchecken 1445. Wie meist in Japan beheizte Klositze und sehr enge Zimmer. 1530 zur tw. aus Heidelberg stammenden Klapperstraßenbahn, um den Suizenji Jojuen-Park (1636 in der Edo-Zeit von Hosokawa Tadatoshi angelegt) zu besichtigen. Währenddessen tw. Regen. Zurück mit der Straßenbahn in die (überdachte und klimatisierte) Fußgängerzone. Dort 1800 Abendessen. 2015 Hotel.
Di, 7.7.: Nach guter Nacht 800 Frühstück im engen Frühstücksraum. Die Orientierung über das Angebot an japanischen Speisen zu gewinnen dauert eine Weile. Trüb, schwül. 900 Abgang zum Kumanoto Castle. Besichtigung 920 bis 1120. Getränk im Automatenrestaurant auf dem Burggelände. Zu Fuß zum modernen Rathaus. Kurz hinein zur Beobachtung des Parteienverkehrs in riesiger Halle im Erdgeschoß ohne Zimmerunterteilung. Weiter in die Fußgängerzone und dort im Restaurant Hamakatsu Mittagessen bis 1315. Zum Hotel, mit der Straßenbahn zum Bahnhof und um 1430 Abfahrt (1x Umsteigen; Schleppen des Gepäcks äußerst lästig - Rollen dringend empfohlen) zum Vulkan Aso. Der Zug muss dabei den äußeren Rand des größten Vulkankraters der Erde in Zick-Zackfahrt überwinden. In Taxis nach Otohime. 1600 Einchecken im Ryokan (japanisches Gästehaus) Aso No Tokedai. 1730 bis 1830 in den Onsen (Thermalbad) unterhalb des Quartiers am Golfplatz. 1900 vielgängiges Abendessen im Haus. Abends Regen.
Mi, 8.7.: 730 Frühstück. Warm. Zum ersten Mal in der Regenzeit in der Früh Sonne. Mit vom Quartiergeber organisierten Fahrzeugen zum Einkaufen, ins Aso Information Center und schließlich zur Talstation der (offenbar durch Vulkanausbrüche) zerstörten Seilbahn. Dort die in Japan übliche, diesmal per Lautsprecher ausgesandte Überinformation bezüglich eventueller Besteigungsgefahren. 930 bis 1200 Aufstieg auf de 1592 m hohen Takadake (den höchsten Gipfel des Aso), der in Wolken bleibt. Begegnung mit einer überausgerüsteten japanischen Bergsteigerin. Temperaturen beim Aufstieg halbwegs angenehm. Weiter kurz Richtung Nakadake (zweithöchster, aktivster Gipfel) und nach Einsetzen heftiger Regenfälle zum Tsukimi-Shelter. Dort Abwarten und nach Nachlassen der Niederschläge zurück zum und (trotz offensichtlich etwas übervorsichtig ausgesprochener Sperrung) auf den Nakadake (1506 m). Abstieg zur Bergstation, dort wieder einige Zeit wegen Starkregens Unterstellen. Dann zurück zum Sensuikyo-Parkplatz und um 1545 mit den Fahrzeugen in 15 min zum Quartier. 1700 eine Stunde im Onsen (s. 7. 7.) bei "Gesprächen" mit japanischen Golfern, 1900 Abendessen mit Musikvorführungen des violinbegeisterten Inhabers und seiner Gäste sowie Diskussionen.
Do, 9.7.: 730 Frühstück, Packen. Ab 830 zu Fuß hinunter zum Bahnhof Aso. Sonnig, heiß. 944 Abfahrt mit dem Zug Lily of the Valley des Trans-Kyosho-Expresses nach Oita. Dort Umsteigen und ab 1144 weiter über Beppu nach Kokura. Umsteigen in den Shinkansen nah Hiroshima (1325 bis 1419). Auch dort heiß. Mit der Straßenbahn zum Hotel Chisun. Einchecken 1445. Um 1500 mit der Straßenbahn zum zum UNESCO-Welterbe zählenden Friedenspark (Hiroshima Peace Memorial Museum, Atomic Bomb Dome etc.). Danach in die Fußgängerzone und ab ca. 1830 Abendessen im Okonomimura (Lokal 13 auf 3F), einem Okonomiyaki-Shop (Garküche, in der auf dem Tisch gekocht wird) einer Hiroshimaüberlebenden. 2015 Hotel.
Fr, 10.7.: Sonnig, sehr heiß. 730 Frühstück, 845 mit dem Bus zur Railway Station. Mit einem JR-Zug und einer JR-Fähre auf die von frei laufenden Rehen bevölkerte südlich vorgelagerte Insel Miyajima. Dort Besichtigung der unteren, am bzw. bei Flut tw. im Meer liegenden Anlagen (des zum UNESCO-Welterbe zählenden Itsukushima-Schreins und des Daisho-In-Tempels). Torri (Eingangsgate) steht bei Flut im Wasser. Danach in ca. 90minütiger Gehzeit auf den Gipfel des 535 m hohen Mount Misen. Nach halbstündiger Pause um 1400 auf anderer Route hinunter zum Momiji-Dani-Park. Bummel durch den Hafenort und ab 1710 mit Fähre, Bahn und Bus zurück zum Hotel (1815). Ab 1930 mit der Straßenbahn einige Stationen ostwärts zum Abendessen in ein Running Sushi-Lokal. 2100 Hotel.
Sa, 11.7.: 700 Frühstück, ab 800 mit dem Bus zum Bahnhof und ab 847 mit einem Shinkansenzug nach Shin-Osaka (1023) und weiter nach Kansai südlich von Kyoto, die kulturell vielleicht bedeutendste Region Japans. Um 1100 mit einem konventionellen Zug weiter um die Halbinsel Kii Hanto herum am Pazifik entlang bis Kii Katsuura (1444). Lesen (G. Roth, Wie das Gehirn die Seele macht). Sehr warm, bedeckt. Mit Taxis nach Nachisan zur Unterkunft Mitaki Sanso knapp oberhalb des Nachi-Wasserfalles. Einchecken 1520 in in japanischem Stil gehaltenen Zimmern (Futon, Sitzkissen statt Sessel, Tatamis = Reisstrohmatten, Schiebefenster und -türen etc.). Ab 1630 Besichtigung des Großen Kumano Natchi-Schreines am Berghang oberhalb des Ryokans, der darunter liegenden 3stufigen Pagode und des mit 133 m Fallhöhe höchsten Wasserfalls Japans. Die gesamte Gegend + Pilgerrouten ist UNESCO-Welterbe. Danach Besuch des Onsen im Ryokan und ab 1800 japanisches Abendessen im Haus. Umpacken für die Wanderung der nächsten Tage (Großgepäck geht direkt nach Kyoto).
So, 12.7.: 545 zum Tempel in der vermeintlichen Ansicht, ein buddhistischer Gottesdienst wäre im Gange (ist aber schon vorbei). Einige Vorrichtungen für das Feuerfest am 14. 7. sind schon sichtbar. Subtropische Hitze. 700 japanisches Frühstück. Ab 800 auf der Ogumotori-goe-Sektion des Kumano Kodo-Pilgerweges von Nachi nach Koguchi, der fast zur Gänze durch Zedernwälder mit Bambusunterholz führt. Pause bei einem Pavillon (Funami-jaya) und 1215 bis 1300 Mittagspause in Jizo-jaya. Sichtung eines Mannes im Yamabushi-Kostüm, das den Shugendo-Glauben symbolisiert. 1510 Ende des Trails, Getränke beim Supermarkt in Koguchi hinter der Brücke. Verlust der Sonnenbrille nach einem harmlosen Sturz vor 2 Stunden bemerkt. Aufgrund des verzögerten Eintreffens einiger Gruppenmitglieder erst gegen 1600 in die halbstaatliche Unterkunft Shizen-no-Ie-Lodging auf der anderen Seite des Flussnebenarmes. 1830 Abendessen, danach gemütliches Beisammensitzen um eine Art Feuerstelle.
Mo, 13.7.: Ca. 800 in den Supermarkt (Jausen- und Getränkekauf) und dann - zunächst auf der Straße - auf die Kogumotori-goe-Sektion des Kumano Kodo-Trails von Koguchi nach Ukegawa. Wegverlauf tw. über einen wegen Hangrutschung gesperrten Abschnitt, der aber machbar ist. Weiterhin subtropische Hitze, ein kurzer Regenschauer vormittags. 1200 Mittagspause beim Matsuhata-"Teahouse" (Remains). 1330 Supermarkt vor der Brücke und Bushaltestelle in Ukegawa. 1357 mit dem Bus in wenigen Minuten nach Honghu. Besichtigung von Klosteranlage und Museum. Busabfahrt  aufgrund einer falschen Auskunft verpasst. Von Fahrzeugen des Quartiergebers abgeholt nach in den Onsenort Yunomine. 1600 Einchecken im Minshuko Yunotaniso. Onsen (im Haus). 1830 Abendessen in japanischer Sitzordnung.
Di, 14.7.: 530 Frühstück. 610 mit dem Bus nach Kii Tanabe (800). Kleines Frühstück im Bahnhofscafé. 838 mit dem Zug nach Tennoji (1033). Umsteigen und um 1045 weiter nach Nara (1119), der (im 8. Jh.) ersten Hauptstadt Japans und UNESCO-Welterbe. Gepäck am Bahnhof in Schließfächern deponiert. Heiß, sonnig. 1200 Mittagessen in der Nähe der Hauptstraße zum Park. Danach Besichtigung des Kofukuji-Tempel mit 5stöckiger Pagode (symbolisiert die 5 Elemente Feuer, Metall, Erde, Holz und Wasser). Weiter ins Okumura Commemorative Museum (u. a. Erdbebensimulationen) und zum Todai-ji-Tempel mit der großen Buddhahalle. Wieder viele Rehe. Eiskaffee im Museumsshop und ab 1530 zurück zum Bahnhof. 1711 Ankunft in Kyoto (UNESCO-Welterbe). Mit den Rolltreppen links vom Central Gate-Ausgang bis ganz hinauf. Gute Blicke über die Stadt und auf den Kyoto Tower. Danach mit der U-Bahn zur Station Karasumaoike und zu Fuß in wenigen Minuten zum Hotel Gimmond. Knapp nach 1800 Einchecken. Ab 1930 zum Abendessen in eine Sushi-Bar. 2100 Hotel.
Mi, 15.7.: 700 Frühstück, 830 Abgang zur Stadtbesichtigung. Heiß, sonnig. Mit dem Bus in das Kinkakuji-Gebiet. Besichtigung des Steingartens im Ryoan-ji-Tempel. Mit dem Bus weiter zm "Goldenen Pavillon" Kinkaku-ji.Nach der Besichtigung der Anlage mit dem Bus zum "Silbernen Tempel" Gingaku-ji und auf dem Fußweg dorthin Mittagessen. Nach der Besichtigung Eiskaffee (der nie kommt) und mit dem Bus zum Budo-Center für traditionelle japanische Sportarten. Das Stockkampftraining der Frauen ist gerade zu Ende, die Bogenschießübungen der Frauen mit ihren rituellen Bewegungsabläufen können jedoch besichtigt werden. Danach mit dem Bus und zu Fuß ins Hotel (1630). Die Vorboten des Gion Matsuri-Festivals (eines der wichtigsten Feste Japans) am 17. 7. sind überall zu sehen (Vorbereitung der Präsentationswägen, z. B. in der Shijo-Straße). Nachkauf der verlorenen Sonnenbrille im gut sortierten Bergsportgeschäft schräg gegenüber dem Hotel. 2030 individueller Rundgang in das alte Holzhausviertel rund um die Shinbashi-Straße in Gion und über die wegen eines Straßenfestes überfüllten Shijo-Straße wieder zurück. Auf dem Weg Bier im Sanjo-Viertel. Hotel 2215.
Do, 16.7.: Heiß, zum Teil starker Regen. Ausläufer des gerade wütenden Taifuns Nangka spürbar. 700 Frühstück, 815 Abgang zur U-Bahn und mit ihr zum Hauptbahnhof. Um 933 mit dem Shinkansen nach Yokohama (1152). Von 1200 bis 1236 mit der Yokohama-Linie der JR weiter nach Hashimoto. 1243 Umsteigen nach Hachiochi (1257). Dort Mittagessen in den obersten Stockwerken eines Einkaufszentrums im Bahnhof. Die weiterführende Linie kann zur Zeit wegen des Taifuns nicht fahren. 1515 mit der Chuo-Linie nach Takao (1613) Wegen weiterer Verzögerungen (angeblich sind Bahn und Straße nicht passierbar) bei Regen im Bahnhofscafé Ichigendo Kaffee und Kuchen, später Abendessen. Um 1930 endlich von einem vom Hotel organisierten Bus abgeholt und nach Fujiyoshida gebracht. 2045 Einchecken im Hotel Fujimi. Wetterprognose schlecht, daher Gipfelbesteigung für morgen gecancelled.
Fr, 17.7.: 800 (dürftiges) Frühstück. Starke Regenfälle, die sich im Laufe des Tages beruhigen. 900 zu Fuß in 10 Minuten zur Bahnstation Kotobuki und um 914 mit der Privatbahn Fujikyo Commuter Train nach Kawaguchiko.945 mit einem Bus weiter zum Saiko Lake. 1030 bis 1145 Besichtigung des Museumsdorfes Saiko Iyashi no sato Nenba. Erstmalige Fuji-Sichtungen nach kurzzeitigem Aufreißen der Wolkendecke. Mittagessen im Museumsrestaurant. Nach 1230 weiter zu Fuß durch den mit Lavahöhlen durchsetzten dichten Wald zur Busstation bei der Höhle Fugakufuketsu (1350). Um 1359 mit dem Bus zum sehr schönen Onsen im Kawauchiko Royal Hotel. Dort bis gegen 1640. Zu Fuß zum Bahnhof und in einem Café in der Nähe Kaffee und Kuchen. Danach Einkaufen im Supermarkt für die für morgen geplante Besteigung. Ab 1753 mit der Bahn zurück bis Yoshiike Onsen. Von dort zu Fuß zum Hotel (1830). Abendessenlokal auf dem Weg erspäht. Um 1900 dorthin zu einem ausgezeichneten Steak. 2200 Hotel.
Sa, 18.7.: Sehr starker Wind. Nach kurzem Kaffee 600 Abfahrt mit einem gecharterten Bus in ca. einer Stunde zur Subaru-Station (5th station) auf 2300 m Höhe. Dort orkanartige Böen. Aufstieg bis ca. 2900 m, zum Schluss im Regen. Unterhalb der 8. Station bei einer Instantnudelsuppe Entschluss zur Umkehr wegen völliger Aussichtslosigkeit des Unterfangens. Abstieg über die Aufstiegsroute des Yoshida-Trails. 1200 mit dem Bus zum Hotel (1300) Pause. Enttäuschung, da das Programm morgen in Tokio weitergeht. Entschluss zur Trennung von der Gruppe und zu einem 2. Versuch. Einkaufen und Geld beheben im 7/11-Supermarkt (nur dort werden ausländische Karten akzeptiert). 1845 Abendessen im Lokal von gestern. 2100 im Hotel Checken der Zufahrt für morgen, ein Gruppenmitglied schließt sich an. 2115 Zimmer.
So, 19.7.: 550 mit einem Taxi ohne Frühstück zur Kawaguchiko-Station. Dort Supermarktfrühstück. Wetter viel besser: sonnig, warm, kaum Wind. Über dem Gipfelbereich eine große Wolke, die den ganzen Tag nicht verschwindet. Ab 640 mit dem ersten Bus zur Subaru-Station. 740 bis 1200 Aufstieg über den Yoshida-Trail zum Kengamine-Gipfel, dem höchsten Punkt des Mount Fuji (= Fujisan; seit 2013 UNESCO-Welterbe) ganz hinten auf dem Krater (3776 m) und nach Vollendung der Kraterrunde gegen den Uhrzeigersinn und dem Besuch des Sengentaisha-Okumya-Schreines am Kraterrand über die getrennte Abstiegsroute in insgesamt ca. 7 Stunden wieder zur Busstation (1445). Im Gipfelbereich Sprühregen. Überall von windabweisenden Bauten und einer Hüttenreihe (WC-Besuch kostet 200 ¥) gesäumte überausgebaute Wege (Getränkeautomat am Kraterrand!) und Tausende Japaner. Obwohl die meisten gar nicht zum Gipfel gehen, Anstellen für das Gipfelphoto bei der alten meteorologischen Station notwendig. Ab 1510 in 50 min im völlig überfüllten Bus stehend zur Kawaguchiko-Station. Mit dem Zug um 1629 nach Kotobuki. Zu Fuß zum Hotel. Duschen. Mit dem Auto des Hotelbesitzers, dem Großgepäck und einer falschen Abfahrtszeit versehen nach Kotobuki gebracht und irrtümlich um 1739 eine Station in die falsche Richtung gefahren. Ab 1754 um 960 ¥ nach Otsuki. (Wie oft in Japan wird das U nicht ausgesprochen.) Um 1839 im unmittelbaren Anschluss mit einem JR-Rapid-Zug nach Tokyo. In der Tokyo-Station Wechsel auf die (grüne) Yamanote-Rundlinie bis Ueno (Teil des weitläufigen Tokyoter U-und S-Bahnnetzes). Mit einem Taxi zum Hotel Ueno East (2100). Bier und gefüllte Teigtaschen in kleinem Lokal um die Ecke. 2300 Hotel.
Mo, 20.7.: Heiß, bedeckt. 700 Frühstück. 830 nach Deponierung des Großgepäcks im Hotel mit der U-Bahn von Inaricho zur Tobu-Linie im Bahnhof Asakusa. Ab 910 in ca. 2 Stunden nach Nikko (nördlich und höher liegend als Tokyo; UNESCO-Welterbe). Mit dem Bus zur Nishi-sando-Station, dann zu Fuß zur Ryokan-Unterkunft Hotori-An (Tatamizimmer mit Bad und WC). Mittagessen im Lokal schräg gegenüber. Ab 1340 bis 1630 zu Fuß Besichtigung der beiden großen Tempelanlagen (Taiyuin-Mausoleum und Toshogu-Schrein), tw. bei Regen und Gewitter. Dann am Denkmal des ersten Shoguns Tokugawa Ieyasu vorbei zur Shinkyo-Brücke und mit dem Bus wieder hinauf. Einchecken im Quartier, ab 1900 zum Abendessen in der Nähe. 2100 Ryokan.
Di, 21.7.: Sonnig, heiß. 730 Frühstück, ab 840 mit dem Bus wegen einer Baustelle 10 min verspätet (in Japan eine Seltenheit; die durchschnittliche Jahresverspätung eines Shinkansenzuges liegt z. B. im Sekundenbereich) über eine zur Überwindung des Höhenunterschiedes im Einbahnsystem (bergauf/bergab) angelegte Bergstraße zum Ryuzu-Wasserfall. 1000 bis 1400 Wanderung über das Senjo-ga-hara-Plateau (Marschland, Wälder). Mittagspause bei den Yutaki-Fällen. Viele japanische Schulklassen, die hier offenbar dislozierten Biologieunterricht halten, unterwegs. Im Nikko Yumoto Visitor's Center Warten auf die Weiterfahrt. Danach noch zum Fußbad-Areal und zu den (um Verwässerung durch Niederschläge zu verhindern) mit Hüttchen überbauten Schwefelquellen des Onsen-Ortes Yuomoto. Ab 1450 mit dem Bus zurück. Zwischenstopp an den Kegon-Fällen. Die angedrohten Makaken zeigten sich nicht. 1630 Quartier. Ab 1850 zum Abendessen in der Nähe, 2100 Hotel.
Mi, 22.7.: Sonnig, heiß. Statt die für heute geplante Wanderung mitzugehen, Entschluss zu gemütlichem Tag in Nikko. 715 Frühstück. 830 Spaziergang durch den Steinpark zur Steinbuddhareihe und zum Kanman-ga-Fuchi-Abyss hinter dem Quartier. Knapp vor 1000 wieder im Ryokan. Internet, Lesen. Ab 1215 zu Fuß zu dem zu Renovierungszwecken komplett von einem riesigen Stahlgerüstgebäude überbauten Rinnoji-Tempel. Besichtigung. Hinüber zur Busstation beim Taiyuin-Eingang und ab 1345 zur Tobu-Bahnstation. Zu Fuß zur Besichtigung zum von Frank Lloyd-Wright erbauten JR-Bahnhof mit Wartesaal im ersten Stock. In 5 min Zurück zur Tobu-Station. Teilnahme an einer Umfrage des japanischen Fremdenverkehrsamtes über die Schwachpunkte des Angebots. (Liegen hauptsächlich in den mangelnden Englisch-Kenntnissen und der Unflexibilität im Land.) Nach Eintreffen der anderen bzw. des vom Ryokanbesitzer gebrachten Gepäcks von 1535 bis 1800 nach Asakusa (Tokyo). Bis 1900 bei Sonnenuntergang Besichtigung der Senso-ji-Anlage (Asakusa-Kannon-Tempel, Pagode) und der umliegenden Gassen. Mit der U-Bahn zum Hotel Ueno East. Ab 2000 zu Fuß zum Abendessen (etwa eine Station entfernt). Mit der U-Bahn zuück. Hotel gegen 2200.
Do, 23.7.: Ab 530 mit der U-Bahn zum eindrucksvoll-hektischen Fischmarkt. Nach seiner Besichtigung (Touristen werden nicht mehr weit vorgelasssen) zurück zum Hotel. 800 Frühstück. 915 Abgang zur Stadtbesichtigung (zu Fuß, U-Bahn). Zunächst in die Ostgärten des Kaiserpalastes, dann weiter zum Rathaus. Von den Aussichtsterrassen im 45. Stock guter Blick über die Stadt. Mittagessen in den unteren Etagen des Gebäudekomplexes. Ab 1300 allein weiter zu Fuß zur Shinjuku-Station. Mit der U-Bahn nach Shibuya. Besichtigung der Lebensmittelabteilung ("Food Show") des Tokyo-Einkaufszentrums. Danach Besichtigung der "Gedrängel-Kreuzung" bei Ausgang 8 von den Fenstern der Starbuck's-Filiale aus. Danach nach Asakusa und ab 1525 von der dortigen Anlegestelle Flusskreuzfahrt zur Regenbogenbrücke und nach Odaiba und zurück. Ursprünglich unwissentlich one way gebucht, aber nach Erwerb eines neuen Tickets in Odaiba um 1615 von dort wieder zurück. Um 1715 mit der U-Bahn zum Skytree. Eine Auffahrt ist aber aufgrund langer Wartezeiten  nicht mehr möglich. Zum Hotel. Online-Check-in auf dem Lufthansaportal. 1915 Abgang zum All inclusive (auch Longdrinks) siebengängigen Abschlussabendessen um 3500 ¥ im Doma Doma im 5. Stock des Restauranthauses Pagoda Asakusa. Danach auf einen Sake in ein kleines Lokal knapp vor dem Hotel - nur kurz, da die dort eingeschaltete Klimaanlage durch einen Defekt heizt.2300 Hotel.
Fr, 24.7.: 715 Frühstück. Packen. 1030 Abgang zur U-Bahn und mit ihr zum Flughafen Haneda. 1405 pünktlicher Abflug. Nach mehr als 11 Stunden Flug 1830 Landung in Frankfurt (-7 h). Verabschiedung. 1950 Weiterflug. Aussteigen in Wien 2100. Mit dem Taxi nach Hause (2200).



Karte (nach Osten gedreht)

 

 


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