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ITINERARIO SOMMER 2016
(Südamerika - Nord; Rund- und Trekkingreise)

 

Vicuñas vor dem Vulkan Misti bei Arequipa / Peru (Copyright © 2016 Thomas Knob. All rights reserved.)

 

Mo, 4.7.: Individuell organisierte Einzelreise. 1620 um eine Stunde verspäteter Abflug mit Vueling nach Barcelona. Landung 1820. Imbiss auf dem Flughafen. Ca. ab 2000 in etwa 80 Minuten nach Madrid (Vueling). Heiß. Dort bei der Information nach dem Exit ohne Probleme und rasch ein nahes Hotelzimmer mit Abholung (und Wiederbringung) erhalten. 10 Minuten später Fahrt ins Hostal El Cruce (60 € incl. Desayuno, Klimaanlage).
Di, 5.7.: 830 Frühstück. 1200 Transfer zum Flughafen (T 4). Dort Mittagsimbiss, Lesen (Leo Perutz, Der Meister des Jüngsten Tages), Jause, Kaffee, Lesen, Abendimbiss, Lesen. 2230 Abflug (Boliviana de Aviación) mit leichter Verspätung.
Mi, 6.7.: 400 (-6h) Landung in Cochabamba (Bolivien). 15 min zu früh in 35 Minuten mit Boliviana de Aviación nach El Alto (Landung 620). Wetter (gilt mehr oder weniger für die ganze Reise mit Ausnahme von Cartagena) sonnig, im Schatten und nächtens kühl bis kalt, stabil, sehr angenehme (Höhen)luft. Bankomat (Dollar werden in den Bussen nicht angenommen). Mit zwei Französinnen kurz die Aussicht auf den Huayana Potosí (vgl. ITINERARIO 1998, 18./19.7.), den Illimani etc. genossen, dann mit einem Colectivo Aeropuerto (startet, wenn man aus dem Flughafen tritt, rechts in / nach der Kurve) um 3,80 BOL (1 € = etwa 7 bis 8 BOL) nach La Paz zur Plaza San Francisco. In der Kirche kurz Orientierung, dann in wenigen Minuten in das schon im Internet vorbestellte Hotel Sagarnaga (ca. 28 € / Nacht + Desayuno, WLAN, heißes Wasser, kaltes Zimmer). Nach der Wimbledon-Übertragung Federer - Cilic Spaziergang über den Hexenmarkt in der Calle Linares zur Plaza Murillo und über die Brücke wieder zurück. Mittagessen gegen 1300 in Luna´s Café schräg gegenüber dem Hotel. Nachmittag Halbfinale der Eurocopa Portugal gegen Wales. Deutliche Anzeichen der Höhenkrankheit, daher Entschluss zur Ruhe.
Do, 7.7.: Heißes Duschen kann die tiefen Raumtemperaturen nur teilweise kompensieren. 800 Frühstück (karg, wie oft in Südamerika). Vormittag hauptsächlich im Zimmer (Übertragung V. Williams gegen Kerber). 1300 Kaffee und Orangensaft im Hotelrestaurant. Nachmittags Buchen der Weiterreise bei Diana Tours im selben Haus. Zustandsbesserung. Halbfinale Deutschland - Frankreich. Danach auf die Plaza San Francisco (Führung durchs Museum mit Dachbesteigung; 18 BOL). Zum ersten Mal (vgl. ITINERARIO 1998) leichten Regen auf dem Altiplano erlebt. Insgesamt hat sich La Paz seit 1998 kaum verändert - mit Ausnahme des seither vom österreichischen Unternehmen Doppelmayr gebauten Stadtseilbahnsystems. Gegen 1830 Abendessen im empfehlenswerten Banais (im unteren Teil der Sagarnaga). 1900 Hotel
Fr, 8.7.: Vermutlich wegen der nächtlichen Wolkendecke etwas wärmer, zunächst weiterhin bewölkt, später sonnig. Nach Kurzfrühstück um 730 Start mit Diana Tours nach Copacabana, teilweise mit russischer Architektin. Viele Umleitungen auf dem Weg, daher nur kurz Zeit zum Umsteigen in den Tour Peru-Bus. 1400 Grenzübertritt (in Peru -1h; alles scheint etwas entwickelter, bessere Straßen), 1600 Erreichen von Puno. Gepäck im Busbahnhof deponiert. 1630 Abfahrt vom Steg zu den Islas flotantes (schwimmende Schilfinseln, auf denen Schilfhäuser stehen) der indigenen Uros. Führung und Möglichkeit zum Kauf ihrer Produkte. Rückfahrt nach 1800 (wenn gewünscht) um 10 Soles (3 SOL sind etwa ein US-$) in einem der Kon Tiki ähnelnden Schilfboot. Tee und Rückkehr zum Steg. Mit Taxi zurück zum Busbahnhof (bis hierher alles im preiswerten Diana Tours-Package inkludiert) und weiter zum Hotel Pacha Suite. Einchecken um 1900 (50 SOL mit Desayuno).
Sa, 9.7.: 700 Frühstück. Mit dem Taxi (3 SOL) zum Terminal Terrestre (Busbahnhof), um dort für 20 SOL Fahrkarte für die Weiterreise zu kaufen. Mit dem Taxi zur Plaza de Armas und von dort kurzer Stadtrundgang zurück zum Hotel. Nach dem Damen-Wimbledon-Finale S. Williams gegen Kerber um 1000 Auschecken und mit dem Taxi zum Busbahnhof. Imbiss. Von 1115 bis 1730 Fahrt über eine ca. 4500 m hohe, vicuñabestückte Passstraße durch chaotisch-schmutzige Städte und tolle Landschaften nach Arequipa (zweitgrößte Stadt Perus, ca. 2300 m und daher deutlich wärmer als Puno). Mit dem Taxi vom Busbahnhof zum San Catalina-Kloster und um 1800 Einchecken im Hotel Los Torres de Ugarte in der gleichnamigen Gasse Nr. 401 (die erste Ziffer bezeichnet jeweils den Straßenblock). Toller Standard für 48 US-$ pro Nacht mit Frühstück. 1900 auf den nahen Hauptplatz und in die Fußgängerzone. Abendessen (Lomo saltado) im Freien auf dem Balkon des Mixtes-Restaurants gegenüber der Rückwand der Kathedrale (Pasaje La Catedral 115; mit Bier ca. 40 SOL). 2000 Hotel.
So, 10.7.: 720 opulentes Frühstück, danach in die Stadt. Zunächst Buchen einer preisgünstigen Tour (nur 135 SOL für Transport, zwei Übernachtungen mit Frühstück und Parkeintritt) für die nächsten Tage bei Illary Tours, einer der zahllosen Agenturen in der S. Catalina-Straße, bzw. der Touristeninformation am Hauptplatz. Danach Rundgang durch die Stadt, beginnend auf der Plaza de Armas, wo ein Colegio gerade aufwändig mit (auch militärischen) Aufmärschen in Uniform, Fahnenparaden und patriotischen Ansprachen Jubiläum feiert, endend mit einer Führung durch das eindrucksvolle UNESCO-Weltkulturerbe Catalinkloster. Zum Europameisterschaftsfinale Portugal gegen Frankreich ins Hotel. Danach neuerlich Spaziergang durch die Stadt, zunächst vergebliches Bemühen um ATMs. (Tipp: Beim Eingeben geringerer Beträge funktionieren sie öfter.) Abendessen wie gestern, danach Hotel.
Mo, 11.7.: 650 Frühstück, danach Auschecken und zu Fuß zum nahen Illary-Büro. 750 um 20 min verspätete Abfahrt (beginnend mit dem Einsammeln diverser über die Stadt verstreuter Hotelgäste) Richtung Colca Canyon. Zahllose Stopps (Vicuña-, Llama-, Alpaca- und Vizcachasichtungen), auch am 4910 m hohen Patapampa-Pass mit Gletscherblick. Besteigung des nahen 4950 m hohen Mirador de los Volcanes. Weiter auf der spektakulären Straße nach Chivay (3630 m).  Dort um 1330 Mittagessen in einem zwar touristischen, aber ausgezeichneten Buffetrestaurant mit landestypischen Speisen. 1420 Einchecken im Hostal Sonqo Killa del Calco. Ab 1530 in einer Stunde (nach Abholmanövern aus anderen Hotels) mit dem Bus zu den sauberen Thermalquellen La Calera (Eintritt 15 SOL extra). 1730 wieder zurück zum Hotel. Spaziergang zur 5 Blocks entfernten Plaza Mayor, kleine Besorgungen. Im Hotel La Pascana (Ecke Siglo XX / 22 de Agosto) Überprüfen der in der Touristeninformation von Arequipa gebuchten, teuren (70 US-$ bei 4M-Express, die auf dieser Strecke keine Konkurrenz haben) Weiterfahrt. Abendessen auf dem Hauptplatz mit Blick zur Kirche (gute Suppe, aber desorientierte Bedienung). 1930 Hotel
Di, 12.7.: 530 Frühstück, 630 Abfahrt in den Colca Canyon, der als der am tiefsten eingeschnittene Canyon der Erde gilt. Viele Stopps in Dörfern, an Aussichtspuunkten und vor allem nach dem Eintritt in den Park am 3750 m hoch gelegenen Mirador (gemauerte Aussichtsplattformen). Schon vorher ausführliche Kondorsichtungen, rund um den Mirador in der sich erwärmenden Morgenluft Dutzende. 90 min Beobactungen. Danach zurück nach Chivay. 1200 Mittagessen in einem (anderen) Buffetrestaurant. 1240 Hotel (Rest der Gruppe zurück nach Arequipa). Stadtspaziergang, vergeblicher Versuch in den Mailaccount zu gelangen (gelingt die ganze Reise über meistens schon, manchmal nicht; WIFI in fast allen Unterkünften vorhanden). Kaffee und Fruchtsaft im Aroma-Kaffee an der Ecke Plaza / 22 de Agosto. 1630 Hotel, 1800 Abendessen wieder im Yawari-Restaurant, danach Hotel.
Mi, 13.7.: 530 Frühstück. Zu Fuß zum Hotel La Pascana. Dort knapp vor 700 mit nur 5 weiteren Gästen (darunter einem belgischen Paar) Weiterfahrt im 4M-Bus (mit Verpflegung). Zunächst zurück auf den Patapampa-Pass, dann über das unerträgliche Juliaca nach Pukará. In der Mittagspause Besuch des Complejo arqueologico, der Prä-Inka-Ruinen links hinter (bzw. über) der Kirche. Nach 45 min weiter über den Abra La Raya (4335 m), der Wasserscheide zwischen Pazifik (Nord) und Atlantik (Süd), nach Cuzco (1700; 3326 m). Mit dem Taxi um 5 SOL in die Calle Garcilaso und nach einigen Fehlversuchen Einchecken im Hotel Marqueses (70 US-$). Ab 1800 Rundgang über die Plaza de Armas, wo gerade Aufmärsche, Umzüge und Tänze aus unbekanntem Anlass im Gange sind. Abendessen im ersten Stock eines Restaurants am Platz, danach Hotel.
Do, 14.7.: Gegen 700 Frühstück(sbuffet), ab 800 Stadtbesichtigung (UNESCO-Weltkulturerbe). Vorher Organisieren des Machu Picchu-Ausfluges (Bahnfahrt für 94 US-$, Eintritt - der aber so knapp nicht in Cuzco gebucht werden kann; es wird versichert, dass dies in Aguas Caliente kein Problem sein werde. Der Inka-Trail ist individuell sit einiger Zeit nicht mehr möglich; er muss lange im Voraus mit Guide-Begleitung gebucht werden). Ausgehend von der Plaza (wo auch das Peru Rail-Büro ist; das Machu Picchu-Büro ist in der Calle Garcilaso) Richtng San Francisco, S. Clara, S. Pedro, Mercado (Markt), zurück über den Justizpalast zur Kathedrale (diese irrtümlich besichtigt, da beim Ausgang in der rechts angeschlossenen Triumphkirche "eingedrungen"). Danach hinauf zur Plaza S. Blas und weiter durch die Tanda Pata malerisch mit Ausblicken zum Sacsaywamán (einer Art Mini-Machu Picchu; Eintritt 70 SOL). Besichtigung dieser riesigen Inka-Anlage mit Tiefblicken auf das Stadtzentrum. "Besteigen" des höchsten Punktes, des Miradot de Sacsaywamán (3501 m). Zurück in die Stadt. Nach Mittagsimbiss am Hauptplatz um 1400 ins Hotel. Umpacken für morgen. Ab 1630 zu neuerlichen Umzügen im Stadtzentrum. Abendessen an der Plaza Regocijo, 1900 Hotel.
Fr, 15.7.: 600 Frühstück, ab 700 mit dem Taxi in ca. 20 min nach Poroy zur Train Station. Die Bahnangestellten stehen im Kreis (wie oft in Peru die Angehörigen einer Arbeitsgruppe, offenbar um Anweisungen entgegenzunehmen). 825 Abfahrt des bequemen Vistadome-Zuges (es ist lohnender, in Fahrtrichtung links zu sitzen), der in langsamer Fahrt und bei gutem Service auf einer der schönsten Eisenbahnstrecken der Erde allmählich (tw. im Zickzack) Höhe verliert. Gegen 1200 Ankunft in Aguas Caliente (das sich jetzt Machu Picchu Pueblo nennt; ca. 2100 m). Erwerb einer Eintrittskarte für morgen (128 SOL, zwar falsch datiert, aber gültig) bei Peru-Info am Hauptplatz und einer Bus-Auf- und Abfahrt (24 US-$) an der Haltestelle. Danach Einchecken im Hospedaje Urpi (90 SOL ohne Frühstück) nahe der Abfahrtsstelle. Vor und nach dem Mittagessen (1400 auf dem Balkon des Restaurants El Chorro) Rundgang durch die Stadt.
Sa, 16.7.: Knapp nach 400 Auschecken und zur Bushaltestelle, wo bereits eine erkleckliche Schlange auf die erste Abfahrt wartet. Um 530 erst mit dem zweiten Bus (fast gleichzeitig mit dem ersten) Auffahrt zur UNESCO-Weltkulturerbestätte Machu Picchu (ca. 2360 m). Weiteres (kurzes) Warten auf das (elektronische) Einchecken am Parkeingang. Dann zunächst zum "Mirador" und weiter auf dem schmalen, aber leicht gehbaren Pfad zur Puente del Inca und zurück. Eintritt in das Sanctuary durch das heilige Tor "Huaca Puncu" und ca. dreistündiger Rundgang durch die Stadt (ohne Besteigung des Wayna Picchu, der bis November ausgebucht ist; der Rundgang ist aufgrund der im Laufe des Morgens immer größer werdenden Menschenmassen meist nur in eine Richtung durchführbar). Um 915 bei bereits beträchtlicher Sonneneinstrahlung Rückfahrt nach Aguas Caliente. Auf dem Kirchenplatz Beobachtung faschingsähnlicher Prozessionen Richtung Kirche zu Ehren der Virgen del Carmen de Machu Picchu, deren Festtag der heutige 16. Juli ist. Zum Bahnhof Waschen und Umziehen und wieder auf den Hauptplatz zum Mittagessen auf dem Balkon (ein guter Aussichtspunkt) des Restaurants Quillarumiyoq links neben der Kirche. Das Fest ist innerhalb und außerhalb des Gottesdienstes nach wie vor in vollem Gange, manche Maskierte klettern über die Dächer der Stadt, nach der Messe bilden sich musikbegleitete (Tanz)umzüge durch die Stadt. Gegen 1300 langsam zum Bahnhof (Kaffee, Lesen in den Reiseführern für die nächsten Tage). 1520 Abfahrt des Vistadome nach Poroy. Auch im Zug Sakra-Tanz-Vorführungen (und Modeschau der Zugbegleiter). 1710 Ankunft, mit dem Taxi um 25 SOL nach Cuzco. Einchecken im Hotel Marqueses. Noch kurz in die Stadt (Cajero automatico = ATM), 2130 Hotel.
So, 17.7.: 630 Frühstück, danach mit dem Taxi zum Terminal Terrestre. Nach undurchsichtigen Machenschaften zweier Busgesellschaften, die aber weiter keine Auswirkung auf Preis oder Fahrzeiten haben und Schwierigkeiten bei der Ausfahrt aus dem noch verschlossenen Busbahnhof ab 830 in einer Höllenfahrt über Andenpässe nach Abancay (2460 m). Ankunft ca. 1300. Weiterfahrt für morgen bei El Apurimeño organisiert, dann mit dem Taxi um 3 SOL zum Hotel El Dorado, das sich jetzt Dubai Palace nennt (50 SOL ohne Frühstück). Ab 1400 Stadtrundgang. Spätes (gutes) Mittagessen am Hauptplatz im Scenia's. 1530 Hotel (Lesen im Garten, Internet).
Mo, 18.7.: 530 mit dem Taxi zum Terminal Terrestre. Ab 600 (mit einem um eine halbe Stunde früheren Bus als geplant, da noch Platz ist) nach Andahuaylas (2900 m). Ab 900 - vermittelt von El Apurimeño - gleich weiter mit Señor de Huanca.  Um 1445 nach zwar etwas beengter, aber durch die ruhige Fahrweise des Lenkers angenehmer Fahrt über zahllose Andenpässe und durch spektakuläre Landschaften Ankunft in Ayacucho (2761 m). Gleich zur nahen Molina Union, um Ticket für morgen um 25 SOL (Abfahrt T. T.) zu besorgen. Gleich daneben Einchecken im Hotel Mi Casa (50 SOL). Ab 1530 Stadtbesichtigung. 1700 Abendessen im empfehlenswerten Los Alamos in Platznähe (Cusco 215). 1830 Hotel.
Di, 19.7.: Nach lauter Nacht um 720 mit einem Motocarro (TukTuk) um 3 SOL zum neuen Terminal. Dort Kaffee und ab 830 über die Hochlandroute bequem, aber auf (bis zum Staudamm) für den Bus zu schmalen Straßen teilweise beängstigend senkrecht über dem Abgrund "schwebend" (unbedingt links sitzen!), die letzten zwei Stunden mit Wanderpredigern im Bus, die ihre Naturheilprodukte, teils schreiend, gnadenlos in halbstündigen Predigten anpreisen (und dabei die Europäer als Beispiel verwenden: sie seien alle rheumakrank, weil sie die angebotenen Tees etc. nicht nützen), nach Huancayo (3271 m). Ankunft 1615 nach langer Fahrt mit Polizeikontrollen entlang des Rio Mantaro in der Provinz Mariscal Cáceres. Mit dem Taxi zur Plaza Constitución und zu Fuß zum Einchecken zum Hotel Confort (30 SOL). Gleich weiter ums Eck zur (empfehlenswerter) Busgesellschaft Cruz del Sur, um eine Fahrkarte für morgen zu besorgen (78 SOL). Ab 1700 Stadtrundgang. 1745 Abendessen im La Cabaña. Hotel 1845. An den letzten drei Tagen keine Touristen gesichtet.
Mi, 20.7.: Um 645 zu Fuß zum Terminal Los Andes. Dort Frühstück (Kaffee, Joghurt). Nach bisher unüblichen Sicherheitsmaßnahmen (Gepäckkontrolle, jeder Passagier wird bei der Fahrkartenkontrolle und später noch einmal im Bus photographiert) 830 Abfahrt immer entlang der Bahnstrecke. Bequeme Fahrt, tw. durch Perus größtes Minen- / Bergbaugebiet (dort Stau) über den spektakulären Abra Anticona (4828 m; auf dessen Abfahrt umgestürzter Bananen-LKW; Tausende Früchte verengen die Straße) nach Lima. Ankunft mit beträchtlicher Verspätung um 1630. Sofort Fahrkarte für den heutigen Nachtbus zur Weiterfahrt besorgt (66 SOL). Internet, Abendessen im modernen Terminal von Cruz del Sur. Ab 2130 Weiterfahrt. Langwierige Stadtausfahrt, beengter Sitz, sonst problemlos.
Do, 21.7.: 630 Ankunft in Huaraz, nordwestlich von Huánuco, der Bergsteigermetropole Perus. Gegen 700 Einchecken im Hostal Tany (65 SOL ohne Frühtück). Ab 830 in die Stadt, um die Trekkingtour für (hoffentlich) morgen zu buchen. Bei der empfehlenswerten Adventure Travel Agency Huascaran um 240 US-$ fündig geworden (4 Tage, 2 Guides, Verpflegung + Köchin, Transport + Fahrer, 3 Zeltübernachtungen, Packtiere + Treiber). Die Tour startet tatsächlich morgen, ein Platz in der 8er-Gruppe ist noch frei, daher rentiert sich die Entscheidung zur Nachtfahrt nachträglich. 930 Frühstück im Hotel Centrocoop. Danach Stadtspaziergang über den Hauptplatz zum Markt. Bei Cruz del Sur Nachtrückfahrt für Montag Abend gebucht (aufgrund des Einzelsitzes, den es in diesem Bus gibt, teurer als die Herfahrt). 1130 Hotel. Ab 1430 wieder in die Stadt auf den Artesania-Markt.neben der Kirche. 1600 spätes / frühes Mittag-/Abendessen im Café Andino nahe dem Hotel. 1730 Hotel.
Fr, 22.7.:. 430 Aufstehen, Packen. Gepäckdepot im Hotel, Auschecken. Die versprochene Hotelabholung erfolgt durch den Agenturchef um 615 mit einem Taxi, da der Bus Verspätung hat und man mich nicht auf der Straße warten lassen will. Vor einem Hotel warten auf andere Trekkinggäste - zufällig das belgische Paar vom 13. 7.. Nach Aufsammeln aller weiteren Klienten Abfahrt zum Santa Cruz Treck. In Yungay (einer Neugründung nach dem verheerenden Erdrutsch von 1970, der die alte Stadt überrollt und 25 000 Tote verursacht hat) um 800 Frühstück (bei durch die gleichzeitige Anwesenheit mehrere Trekkinggruppen überfordertem Personal). Weiter nach Cashapampa (ca. 3000 m), dem Ausgangsort des Trekkings (1000). Um 1030 Einstieg in den Circuito, Beginn der Wanderung. Zunächst unter starker Sonneneinstrahlung steil durch die Quebrada S. Cruz aufwärts. 1300 Lunchbreak an idyllischem Grasplatz am Fluss. Bald flacher und angenehmer weiter bis zum Lagerplatz Llamacorral (1530, ca. 3800 m). Dort in einer Art Kiosk Möglichkeit zum Getränkekauf. 1700 Teatime, 1830 Abendessen im Mannschaftszelt.
Sa, 23.7.: 615 Morning Tea, heißes Wasser zur Körperpflege. 700 Frühstück. Ab 800 die ersten vier Stunden nur leicht bergauf zur Abzweigung Alpamayo (4175 m). Dort um 1200 Mittagspause. Ab 1245 erst steil, dann flach, dann wieder zwei Stunden steil zum Alpamayo-Basislager und weiter zur Laguna Arhuaycocha (4420 m). Grandioser Gletscherrundblick zum Alpamayo, dem 6025 m hohen "Paramount-Berg" Artesonraju und anderen Erhebungen. Hinunter ins nächste Camp Taullipampa (4250 m). 1730 Tee, 1845 Abendessen.
So, 24.7.: 620 Tee, 700 Frühstück. 740 Abmarsch. Nach ca. 3 h Erreichen des höchsten Punkts des Trekkings, des Passes Punta Union (4760 m) und weiter auf den nahen, mit einem Steinmann bezeichneten Aussichtspunkt rechts des Passes. Ab 1115 steil hinunter (Esel und Pferde scheuen tw. vor dem Abgrund zurück und müssen angetrieben werden). 1215 Lunch Break. Gegen 1730 Erreichen des letzten Camps (Huaripampa, 3710 m). Tee, Abendessen 1845.
Mo, 25.7.: 720 Tee, 800 Frühstück, 845 Start. Zunächst spaziergangartig bergab durch bereits locker besiedeltes Gebiet (Parkgebühr - der Huascaran-Nationalpark mit der höchsten tropischen Bergkette der Erde ist UNESCO-Weltnaturerbe - muss aus unerfindlichen Gründen nicht entrichtet werden), zuletzt langer, steiler Aufstieg in den Ort Vaquería (3700 m), wo der Trek nach ca. 50 km Gehstrecke perfekt in einem Bierlokal endet. 1145 Mittagsimbiss, 1230 Abfahrt mit dem Bus vom 22.7. über die spektakulären Kehren des 4767 m hohen Passes Portachuella de Llanganuco vorbei am Huascaran, dem mit 6768 m höchsten Berg Perus, zurück nach Huaraz. Am Nationalparkausgang (bei der Laguna Llanganuco) Verabschiedung von zwei Gruppenmitgliedern, die den Nevado Pisco besteigen möchten. Um 1900 im Hostal Tany warme Dusche um 10 SOL, dann ins Café Andino zum Abendessen mit der Trekkinggruppe (viele Pisco Sours). Mit zwei Kollegen zur zwei Minuten entfernten Abfahrtsstelle von Cruz del Sur. 2245 Abfahrt des Nachtbusses.
Di, 26.7.: 745 Ankunft in Lima. Mit dem Taxi in die Innenstadt. 815 Einchecken im Hotel Inka Path (140 SOL inkl. Frühstück) in der Fußgängerzone Jirón de la Unión nahe der Kirche La Merced. Internet, TV. Um 930 in die Stadt (UNESCO-Weltkulturerbe). Rundgang und Besorgung des relativ teuren Flugtickets für übermorgen. Die Innenstadt ist erstaunlich ruhig. 1145 Mittagessen im Cordano (Bar, Café, Restaurant), einer "Institution" von Lima. 1230 Hotel. Ab 1400 Fortsetzung des Stadtbesichtigung. 1530 Pisco Sour im Grand Hotel Bolivar. Besuch des Kreuzgangs von Santo Domingo. Über den Artesaniamarkt am Rio Rimac um 1700 wieder ins Cordano zum Abendessen. 1830 Hotel.
Mi, 27.7.: 730 Frühstück, ab 930 in die Stadt. Nach vergeblichen Versuchen, Auskunft über den Abfahrtsort eines öffentlichen Verkehrsmittels zu erhalten und Herumirren durch die Straßen ab1030 mit einem Taxi um 20 SOL zur Fortaleza San Felipe in La Punta. Dort wegen des morgigen Nationalfeiertags große, bunte Aufmärsche diverser Schulen, Verbände, Militär, Polizei etc. Ab 1200 in einem Colectivo (Sammeltaxi, Kleinbus) in knapp einer halben Stunde um 5 SOL zur Plaza 2 de Mayo. Von dort zu Fuß kurz ins Hotel. 1330 Mittagsimbiss (Butifarra) im Cordano. Ab 1450 mit einem oben offenen Bus, der allerdings erst dreimal im Kreis fährt, um Fahrgäste einzusammeln (Tickets werden von Personen auf der Plaza Mayor oder an der Abfahrtsstelle in der Jirón Camana neben Santo Domingo angeboten), auf den nahen Aussichtsberg Cerro Montserrat. 1630 Rückkehr. Zur Post (Ansichtskarten, die nicht ankommen werden). 1715 Abendessen im Cordano, 1830 Hotel.
Do, 28.7.: 445 Aufstehen, 530 mit dem Taxi um 50 SOL zum Flughafen. Aufgrund des Unabhängigkeitstages viel Polizeipräsenz, aber wenig Verkehr. Dort nach dem Einchecken Frühstück. 1040 Abflug nach Guayaquil (Ecuador; 1210). 1430 Mittagessen in der Transitzone, dann Lesen (J. Haslinger, Jachymov). 1810 Abflug nach Kolumbien, vorbei an Chimborazo und Cotopaxi. 1940 Ankunft in Bogotá (2640 m). Wegen der bereits eingebrochenen Dunkelheit mit dem schon im Gebäude bezahlbaren teureren Flughafentaxi (58 000 COP = ca. 18 €) in einer halben Stunde zur Casa Platypus. Einchecken - zunächst nur für eine Nacht - im zentral gelegenen (beim Parque de los Periodistas) und sehr angenehmen Hotel (Carrera 3 # 12f -28) gegen 2100 (140 000 COP / 43 € mit Frühstück).
Fr, 29.7.: Meist sonnig, kühl. 715 (gutes) Frühstück. Ab 800 Stadtbesichtigung (Plaza Bolivar, Regierungsviertel, Besuch des Museo Santa Clara, Präsidentenpalast, Museo Botero (Betrachtung der berühmten vom Künstler übertrieben üppig dargestellten Personen und Gegenstände). Nach der Rückkehr Bestätigung für die zweite Nacht (nachdem der Umzug in ein anderes Hotel in der Nähe schon vororganisiert war). Mit einem Taxi um 20 000 COP in halsbrecherischer Fahrt zum Terminal Terrestre (1200) und dort Fahrkarte für morgen Abend besorgt. Viel ruhiger (und trotzdem schneller und billiger) mit einem anderen Taxi zur Talstation Cerro Montserrat. Mit der Standseilbahn um 9 000 COP auf den Aussichtsberg und zu Fuß weiter bis zum Antennengipfel (3240 m; von der Bergstation weniger als 30 min). Toller Tiefblick auf Bogotá. 1400 wieder bei der Talstation. Auf dem Weg zum Hotel Mittagessen im La Pola (nahe der Iglesias La Aguas; ausgezeichnetes Ajiaco = Hühnereintopf mit Reis, Kartoffeln etc). 1520 Hotel. 1630 Ins Goldmuseum. Auf dem Platz davor Sketeboarder, Breakdancer etc. Danach über die Plazoleta del Chorro de Queredo und die Callejon del Embudo, wo reges (Nacht)leben herrscht, zurück zum Hotel (1830).
Sa, 30.7.: 720 Frühstück. Packen, Auschecken, Gepäckdepot in der Rezeption. Ab 930 Spaziergang zum Torre Colpatria. Der Mirador ist an Samstagen jedoch erst ab 1400 offen. Zu Fuß zurück zur Plaza Bolivar, wo gerade kolumbianische Truppen, die in Ägypten in einem multinationalen Projekt zum Einsatz kommen werden, in einer großen, patriotischen Feier verabschiedet werden. Inzwischen immer wieder leichter Regen, stärker werdender Wind, kühl bis kalt. Dann ins Centro Cultural Gabriel García Marquez mit riesiger Rundbuchhandlung. Noch einmal ins Museo Botero, um dort die noch nicht gesehenen Werke vieler weltbekannter Künstler des 19./20. Jhdts. (Degas, Beckmann, Picasso, Miro, Chagall, Kokoschka, L. Freud, F. Bacon u. v. a. m.) zu sehen. 1030 Kaffee im Café. Zurück zum Torre Colpatria. Wartezeit im nahen Subway mit Cola verkürzt. Um 1400 immer noch langes Warten im zugigen Bereich vor dem Eingang (Verkühlung ab dem nächsten Tag). Letztendlich doch mit dem Aufzug zum Mirador hinauf, der einen tollen Ausblick auf die nahe Stierkampfarena bzw. die gesamte Stadt ermöglicht. Danach spätes Mittagessen im La Pola. 1600 Hotel, 1630 mit dem Taxi in 45 min zum Busbahnhof. Nach einem undurchsichtigen Wechsel der Gesellschaft von Berlinas zu Brasilia ab 2015 Fahrt Richtung Norden, zunächst von penetranter alter Kolumbianerin genervt, die sich aber dann umsetzt.
So, 31.7.: Weiter in angenehmer Fahrt durch die regnerische Nacht. In Pajlitas um 800 Frühstückspause. Tagsüber trocken. Weiterfahrt durch die immergrüne Hügelwelt Kolumbiens ohne weitere Pausen bzw. Verpflegung im Umweg über Barranquilla nach Cartagena de Indias an der Karibikküste (UNESCO-Site). Nach fast 20stündiger Fahrt Ankunft auf dem weit außerhalb gelegenen Busbahnhof um ca. 1740. Tw. Regen, heiß. Mit einem öffentlichen Bus um 2 000 COP zur India Catalina-Statue am Rande des Zentrums. Zu Fuß zu mehreren Unterkünften. 1915 Einchecken im Centro Hotel hinter der Kathedrale in der Calle del Arzobispado (215 000 COP inkl. Air Condition, Frühstück). 1945 in die Stadt. Abendessen im Choco y Rita (empfehlenswert: Ensalada Rita) auf der Plaza Fernández Madrid mit einem weltreisenden englischen Paar. 2120 Hotel.
Mo, 1.8.: 800 Frühstück, ab 900 Stadtrundgang. Fast 45 min mit zuerst vergeblichen Bankomatversuchen vertan, bis die Abhebung bei Bancolombia auf der Plaza de la Aduana endlich funktioniert. Buchen einer Bootstour zur Playa Blanca mit Hotelabholung bei Trivi Tours um (mit Depature Tax) 64 500 COP (Bus- und Bootstransfer, Mittagessen). 1100 Orangensaft auf der Plaza Fernández Madrid, dann über die Stadtmauer weiter an India Catalina vorbei zum (oft nur mittags offenen) Restaurante La Mulata (Mittagessen; ausgezeichneter vegetarischer Reis mit Limonada de Coco). 1315 Hotel. Ab 1600 Fortsetzung des Stadtrundganges. Über die Puerta Reloj kurz Richtung Getsemaní. Danach Besuch des Inquisitionspalastes (18 000 COP). Danach über die Plaza de Santo Domingo und das Theater Merced zum gestrigen Abendessenplatz (heute aufgrund zahlreicher Straßenhändler relativ laut). Da Essen erst ab 1900 serviert wird, zunächst Limonada de Coco. 1945 Hotel.
Di, 2.8.: 700 Frühstück, 810 zusammen mit 6 weiteren Hotelgästen abgeholt vom Trivi Tours-Bus. Nach weiteren Abholungen in der Stadt und langem Hin und Her Start des offenen, sonnengedeckten Bootes um 945 von der Muelle Touristico La Bodeguita am Fort San Fernando vorbei zur Playa Blanca auf der Isla de Barú (1030). Dort an sich ereignisloser, gemütlicher Strandtag mit drei tw. in den USA lebenden Mexikanerinnen. Schnorcheln, Mittagessen im Strandrestaurant: Fisch. 1500 (wilde) Rückfahrt (viel Wasser im Boot), 1600 Hotel (zu Fuß). Ab 1700 in die Stadt. Limonada de Coco auf der Plaza Fernández Madrid. (Schlechtes) Abendessen auf der schönen und relativ ruhigen Plaza de Santo Domingo. Im Restaurante San Bernabe ist nur das Bier gut. 1900 Hotel. Noch eine Stunde Plaudern mit den (Schweizer) Tourkollegen vom Tag.
Mi, 3.8.: Um 600 mit einem Taxi um 13 000 COP zum nahen Flughafen. Einchecken, Frühstück. 930 bis 1050 mit Copa Airlines nach Panama (Panama). Um 1200 weiter in nicht ganz drei Stunden nach Punta Cana (Dominikanische Republik; +1 h; Copa Airlines). Dort wird die Immigration mit dem Hinweis auf den Transitstatus trotz heftiger Wortgefechte verweigert, obwohl in Kolumbien angeraten wurde, das Gepäck aufzunehmen und neu einzuchecken. Versicherung, dass Condor schon wisse, wohin das Gepäck geschickt werden müsse. Im Transitbereich stundenlanges Warten auf die Weiterreise. Essen in Fast Food-Lokal. Beim Boarding weiß niemand, ob das Gepäck an Bord sei. Abflug mit Condor stark verspätet gegen 2100.
Do, 4.8.: Ankunft in Frankfurt am Main (+ 6 h) mit fast einstündiger Verspätung gegen 1200. Eilig durch die Kontrollen zum ursprünglich geplanten Lufthansa-Weiterflug nach Budapest, der aber bereits im Abfliegen ist. Zur Lufthansa-Information, die über den Verbleib des Gepäcks nichts eruieren und den Flug nicht eigenmächtig auf Wien umlegen kann, da er von Condor organisiert sei. Zu Condor außerhalb des Kontrollbereichs. Dort wird der Flug kostenlos auf Wien umgebucht, da dies ohnehin billiger sei. Die Frage, warum dann ursprünglich aus Kostengründen Budapest vorgesehen war, wird nicht beantwortet. Zu einem Lufthansa-Schalter, um nach Wien einzuchecken. Dort die Information, dass das Gepäck in Frankfurt gescannt worden sei und auf jeden Fall rechtzeitig in das Wien-Flugzeug umgelenkt werden könne. Wieder durch die Kontrollen und um 1550 Abflug in ca. 70 min nach Wien. Das Gepäck ist nicht da, der Flughafen glaubt, dass es doch irrtümlich in Budapest gelandet sei. (Dies stellt sich als richtig heraus, am Samstag wird das Gepäck unzerstört zugestellt.) Mit CAT und U4 nach Hause (2200).

LINK: Photos vom Santa Cruz Trekking (Copyright © 2016 Thomas Knob. All rights reserved.)



Karte (Südamerika Nord)

 

 


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