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ITINERARIO SOMMER 2017
(Georgien; Rund- und Wanderreise)

 

Adishi (Copyright © 2017 Thomas Knob. All rights reserved.)

 

Do, 10. 8.: Reise organisiert von Weltweit Wandern in Zusammenarbeit mit der lokalen Agentur Visit Georgia. 14 Teilnehmer/innen aus Österreich und Deutschland, Guide Teona.
Mit der S-Bahn nach Wien-Schwechat. 1815 Abflug mit Georgien Airways nach Tiflis (= Tbilisi) mit leichter Verspätung. Überpünktliche Ankunft um 2320 (+2). Wolkenlos, über 30°.
Fr, 11. 8.: Um Mitternacht mit dem Bus ins Hotel Sharden. Erstaunlich viele rechtsgelenkte Fahrzeuge trotz Rechtsverkehr. Einchecken 045. 745 Rundgang um den Hotelblock. Sonnig, heiß, im Schatten erträglich. 800 Frühstück, an 930 Stadtrundgang (Metheki-Kirche, Sioni-Kathedrale, Anchiskhati-Basilica; auf der UNESCO-Warteliste). 1200 Clocktower. 1215 mit dem Bus auf die Anhöhe und zu Fuß über Karthis Deda = Mutter Georgia (20 m hohe Aluminiumstatue, die in der rechten Hand ein Schwert gegen die Feinde und in der linken ein Glas Wein für die Freunde hält) zur Narikala-Festung. Hinunter und im zugänglichen Hof kurze Besichtigung. Weiter zu den Hammams (Schwefelbäder Abanotubani) des muslimischen Viertels. Durch den Adina-Park zurück zum Meidan. Mittagessen in einem Lokal in der Nähe.Hotelpause 1430 bis 1630. Danach vom Hotel zu Fuß unterhalb des Forts nordwestwärts zum Freiheitsplatz mit der Georgsstatue und weiter ins Museum of Georgia des Georgian National Museum. Dort ca. einstündige Führung durch den Archaeological Treasure, einer Schatzkammer mit Gold- und Silberartefakten bis ins 4. vorchristliche Jahrtausend. Ab 1830 weiter auf der Rustavelis Gamziri bis zum Revolutionsplatz und von dort mit dem Bus zum Abendessen ins Lokal Golden Mug (mit angeschlossener tschechischer Brauerei). Um 2100 zurück. Hotel 2130.
Sa, 12. 8.: 800 Frühstück, 900 Abfahrt Richtung Norden. Heiß. Zunächst zur Jvari- (= Kreuz)kirche auf einem Hügel über der alten Hauptstadt Mtskheta. Besichtigung. Um 1010 hinunter in die Stadt zur Besichtigung des Zentrums der georgisch-orthodoxen Kirche, der Svetitskhoveli-Kathedrale (UNESCO-Weltkulturerbe). Besichtigung. Ab 1130 weiter auf der Heerstraße. Besichtigung des Ananuri-Komplexes (Festung, Kirche;  auf der UNESCO-Warteliste) am Zhinvali-Stausee. 1310 Weiterfahrt zum Mittagessen in Pasanauri im kuriosen Hofbräu Gudauri mit Lüftlmalerei, Jägerbildern etc., aber mit gutem georgischem Essen. Ab 1500 weiter durch das Skigebiet Gudauri. Am Jvaripass (2379 m; leichter Regen) kurzer Stopp (deutscher Soldatenfriedhof, Klosterruine St. Nina), dann vorbei an Kanobi nach Stepantsminda (= Kazbegi). Gegen 1645 Einchecken in einem Guest House oberhalb des Ortes in der Nähe der Sendemasten (ca. 1850 m). Nm. Lesen (Eco, Nullnummer, Goethe, Italienische Reise, Internet). 1900 Abendessen in der Unterkunft. Danach bei inzwischen sternklarer Nacht vor der Hütte in Erwartung des Perseidenschauers.
So, 13. 8.: Wolkenlos, sonnig, sehr warm. 800 Frühstück, 900 zu Fuß hinunter ins Dorf, über den Fluss und hinauf in den Sattel zwischen Kazbek und Tsminda Sameba-Kirche (= Gergeti Trinity Mkinvartsveri) Noch ein Stück auf dem Höhenrücken über dem Weg zum Arshapass bis zu einem ca. 2430 m hohen Punkt. Zurück zur Kirche, Besichtigung. Neben der Kirche klares Wasser aus eingefasster Quelle. Ab 1115 auf anderem Weg vorbei an einem Wehrturm zurück ins Dorf (immer mehr Wolken; insgesamt ca. 12 km, 700 Hm). Verkostung des georgischen Konfekts Tschurtschchela (von einer Kuvertüre aus gekochtem Traubensaft überzogene Walnüsse) unterhalb der typischen, fast frei schwebend montierten und den Verhältnissen nach zurechtgebogenen Gasleitungen, wie sie auch in Armenien bekannt sind. Zum Hauptplatz und mit dem Bus zu einer Familie in der Nähe der Unterkunft zum Mittagessen. (Wie in Georgien üblich, viele kleine Speisen wie z. B. in Auberginen eingerollte Walnusspaste, Salate, Brot, Gemüse- oder Pilzsuppe, Fleischeintoöpfe, Kartoffel in Püree- oder Chipsform, Khachapuri = überbackenes Käsebrot etc.) Um 1600 mit dem Bus durch die Dariali-Schlucht bis knapp vor die russische Grenze. Inzwischen leichter Regen. 1630 kurze Besichtigung der dortigen Klosteranlage Mtavarangelozi. 1645 zurück nach Gveleti zu einer Abzweigung rechts. Zu Fuß ca. 200 Hm zu einem Wasserfall. 1810 mit dem Bus zur Unterkunft, 1845 Guest House. 2000 Abendessen.
Mo, 14. 8.: 700 Frühstück, 800 in drei Autos ins malerische Sno-Tal nach Juta (ca. 2200 m). 845 Abgang, zu Beginn etwas steiler, zu einer neu gebauten Hütte. Teepause. Zunächst flach über Grashänge an einem Teich vorbei weiter zu einem Zeltlager. Dort in ca. 2560 m Pause. 1100 weiter über zahlreiche begrünte Moränenhänge auf den Grat (dabei einige Regentropfen, später wieder sonnig) und auf ihm um 1330 auf die Thetu-Spitze (3276 m). Abstieg zur Hütte (1600), Trinkpause. 1630 bis 1700 Abstieg zu den Autos. In ihnen aus dem Sno-Tal zur Heerstraße, Umstieg in den Bus und mit ihm um 1740 nach Gudauri. 1820 Einchecken im Club 2100 (nach der Seehöhe). 2000 Abendessen.
Di, 15. 8.: In der Nacht Regen, morgens angenehm kühl, später wieder heiß. 730 Frühstück, 830 Abfahrt nach Süden. Kurze Pause beim Beginn der Autobahn nach Westen. Weiter nach Gori. Besichtigung von Stalins Geburtshaus. Um 1130 in 25 min zur Felsenhöhlenstadt Uplistsikhe (auf der UNESCO-Warteliste). Besichtigung. Ab 1320 zurück und etwas außerhalb der Stadt Mittagessen bis 1450. Danach (nachmittags etwas Regen) über Kashuri, Zestaponi und den Kurort Tskaltubo zu den Prometheus-Tropfsteinhöhlen. Besichtigung. 1910 Abfahrt nach Kutaisi zum Gästehaus Natalla in der Nähe der Bagrati-Kathedrale. 1950 Einchecken, 2000 Abendessen mit Verkostung von 4 georgischen Weinen. Danach gemütliches Beisammensitzen auf der Terrasse mit Blick über die Stadt.
Mi, 16. 8.: Sehr warm, sonnig. 730 Frühstück, danach Auschecken. 830 zu Fuß zur Bagrati-Kathedrale (UNESCO-Weltkulturerbe). Besichtigung von außen, danach mit dem Bus zum Gelati-Kloster, einer der größten Anlagen der orthodoxen Welt (UNESCO-Weltkulturerbe). 930 bis 1020 Besichtigung, danach mit dem Bus in die Stadt zum Maedan. Kurzer Rundgang zum Markt. 1055 bis 1245 Fahrt nach Zugdidi. Mittagessen im Zentrum im Lokal The Host (Kostava Street 34). 1400 weiter Richtung Norden, vorbei am Enguri-Stausee (Jvari-Reservoir) entlang des Flusses nach Svanetien. Ab 1730 in Mestia (ca. 1450 m) Besichtigung des Svaneti-Museums. Danach Fahrt zur Unterkunft Hotel Chubu. Einquartierung 1830. Abendessen 2000. In der Nacht Regen, Gewitter.
Do, 17. 8.: Sonnig, immer wärmer. 800 Frühstück, 900 Beginn der fünftägigen Streckenwanderung durch den svanetischen Kaukasus. (Der Transport des Großgepäcks erfolgt durch Autos jeweils in das entsprechende Dorf, Lunchpakete werden zur Verfügung gestellt. Die Temperaturen sind durch die Höhenlage etwas kühler, in der Sonne jedoch immer heiß.) In insgesamt 12,5 km, ca. 600 Hm bergauf und 300 bergab zunächst auf einer Anhöhe entlang des Flughafens. Kurze Pause auf einer Wiese. Danach steil durch den Wald und über einen Höhenrücken in das nächste Tal. Über das Dorf Lakhiri nach Tchoolashi (ca. 1700 Hm). Am Dorfeingang um 1430 Einquartierung in einem Guest House. (Ab hier niedrigerer Standard als bisher, aber immer gutes Essen.) Nachmittags Terrasse, Lesen. Wolken. 1830 Abendessen.
Fr, 18. 8.: Regen bis nach dem Frühstück um 730. 845 Abgang hinunter zum Fluss und über eine Brücke nach Zhabeshi. Von dort hinauf in das Skigebiet. Nach einigen Kehren auf der Piste rechts ab auf einen Weg über Wiesen (ca. 2400 m). Bald Mittagspause (1300 bis 1330). Kurz sonnig. Hinunter (bzw. hinüber) nach Adishi (ca. 2100 m). Wegen einiger Krankheitsfälle langsamer Abstieg. Einquartierung in einem Guest House 1630. Abendessen 1900.
Sa, 19. 8.: Bewölkt. 730 Frühstück, 830 Abgang das Tal hinauf fast bis zum Adishi-Gletscher. Auf dem Rücken von Pferden über den reißenden Fluss und danach steil bergauf af den Chkhutnieri-Pass (2711 m). Dort um 1145 Mittagspause, bereits um 1200 wegen Regen und zum ersten Mal Kälte weiter. Bei Erreichen des Talbodens (1300) Unterstand in einer Holzhütte. Weiter ins Dorf Khalde, dort um 1400 Rast in einem Lokal zum Teetrinken. Im nachlassenden Regen über Iprali nach ca. 21 km Wegstrecke nach Lalkhori (ca. 1750 m). 1600 Einquartierung im Guest House Lalkhori. Der Bruder der Vermieterin wird nach einem Autounfall in der Schlucht nach Ushguli vermisst. Nachmittags Lesen, 1810 Abendessen.
So, 20. 8.: Bewölkt, später sonnig. Warm, aber angenehm. 730 Frühstück, 830 Abgang taleinwärts. Bei einem Wehrturm bald über eine Brücke hinauf in den Wald und dort immer hangparallel nach Ushguli (wie das ganze obere Svanetien UNESCO-Weltkulturerbe). Im Angesicht des Shkhara (mit 5203 m höchster Berg Georgiens) durch alle unteren Ortsteile hinauf zur Villa Lileo (2150 m), dort 1330 Quartiernahme. Nachmittags Spaziergang zur kleinen Kirche oberhalb des Ortes, danach gemeinsames svanetisches Kochen. 1900 Abendessen.
Mo, 21. 8.: In der Nacht manchmal leichter Regen, dann sonnig und warm. Gegen 800 zum Sonnenaufgang auf den Hügel oberhalb des am 20.8. erwähnten Kirchleins und zurück. Packen und Lesen. 945 nach der Rückkehr einiger Frühbergsteiger Frühstück. An diesem Tag Todesfall eines ungarischen Wanderers durch Steinschlag beim Shkhara-Gletscher. Gegen 1100 in drei Autos durch die Enguri-Schlucht hinunter. Suchaktion mit Drohnen nach dem vermissten Fahrer (s. 19. 8.).  Gute Blicke auf die doppelgipfelige Ushba, den schwierigsten Berg Georgiens. (Wurde der Schwester Ludwig von Fickers, dem "Ushba-Mädel" Cenzi, später verh. Sild, auf deren Konto auch mehrere Erstbesteigungen, darunter der Tsentsi Tau, und die erste weibliche Skibefahrung des Großvenedigers gehen, 1903 vom Fürsten von Svanetien aufgrund ihres Einsatzes bei der Rettung ihrer verunglückten Kameraden geschenkt.) Bei Tsvirmi auf den Ughviri-Pass (1928 m) und kurz dahinter um 1240 Mittagspause in einem Gasthofgarten, danach hinunter nach Mestia (1330). Bis 1400 Besteigung des zum Svaneti-Museums gehörenden Turms und danach Besichtigung des angeschlossenen traditionellen Hauses im Originalzustand. Quartiernahme im darunter liegenden Guest House Lileo 1445. Nachmittags Lesen, 1900 Abendessen. Danach gemütliches Beisammensitzen auf der Terrasse unter Beobachtung des Sonnenuntergangs am talbeherrschenden Tetnuldi (4858 m).
Di, 22. 8.: Sonnig, immer wärmer. 730 Frühstück, 830 Abfahrt mit dem Bus zurück. 1100 kurze Getränkepause in einem Lokal am Enguri-Stausee (mit über dem Bach "schwebender" Küche). Danach zur Enguri-Talsperre (der fünftgrößten der Welt). Besichtigung des riesigen Staudammes auf dem Weg zu einer Aussichtsterrasse mit Informationstafeln. Danach nach Zugdidi. 1250 bis 1310 Marktrundgang, danach mit dem Bus zum Mittagessen (1330 bis 1430). Weiterfahrt mit kurzem Stopp an einer Autobahnraststätte bei Gori. Ankunft in Tiflis gegen 2015 bei 32°. Einchecken im Hotel Sharden gegen 2040. 2100 letztes gemeinsames Abendessen an der Gorgasali Street. 2230 Hotel.
Mi, 23. 8.: Sonnig, heiß. 800 Frühstück, 830 Abfahrt nach Kachetien. Durch die Halbwüste auf immer schlechter werdenden Straßen zur Höhlenklosteranlage von Davit Garecha, dem östlichsten Vorposten des historischen Christentums (auf der UNESCO-Warteliste). Ab 1100 Besichtigung zunächst des unteren Teils (Lavra Monastery), dann Aufstieg zu den Höhlen des oberen Udabno Monastery entlang und teilweise in Überschreitung der Grenze zu Aserbeidschan. Mittelstarker Wind macht die Hitze erträglich. Besichtigung. Gegen 1300 Mittagspause auf der Holzbank auf der Rückseite der kleinen Kirche. Danach in 3 min Besteigung des Märtyrergipfels mit seinem Gedenkmarterl und Umrundung des auf dem Gipfel (ca. 1000 m) aufgestellten Dreibeins. Abstieg auf anderer Route über ein historisches Wasserleitungssystem. 1400 Rückfahrt, 1630 im Hotel in Tiflis. Nachmittags Packen, Lesen. 1830 mit einigen Teilnehmern in ein dem Hotel gegenüberliegendes georgisches Lokal zum Abendessen. 2145 Hotel.
Do, 24. 8.: 800 Frühstück, 1000 Spaziergang auf der Kote Afkhazi Street bis zum Freiheitsplatz und zurück. Kauf von Mitbrinseln. 1130 Auschecken, 1230 mit dem Bus zum Flughafen. Einchecken und um 1500 20 min verfrühter Abflug. Ankunft in Wien-Schwechat 1630 (-2; ebenfalls verfrüht).




Karte (Quelle: Faltblatt der Nationalen Administration für Tourismus von Georgien - im Großformat einsehbar unter http://www.geovino.de/WebRoot/Store13/Shops/62122839/MediaGallery/DESIGN-GEOVINO/Georgien_Karte.pdf)

 

 


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