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urban orient-ation kulturelle Produktion
& die Ökonomie des öffentlichen Raums
Impulsvorträge | Panel Diskussion |
Film- und Videoprogramm
Freitag, 19. und Samstag, 20. September 2003, 16.00 - 20.00
im Rahmen der Ausstellung TRANSFER DAMASKUS
Kunsthalle Budapest | Mücsarnok
Das Panel urban orient-ation ist ein Set von Präsentationen
zu einzelnen sehr konkreten Projekten und Aktivitäten, die in den
Ländern des Mittleren Ostens stattfinden und / oder sich auf diese
und ihre spezifischen geopolitischen Fragen beziehen. Dies wird im Abschluss
auch im Rahmen eines Roundtables zu Diskussion stehen. Das Panel
wird am zweiten Tag der Veranstaltung mit einem Programm von Film- und
Videoarbeiten ergänzt.
Verschiebungen des kulturellen Kontexts erzeugen eine Diversifikation
und Hybridisierung der kulturellen Produktion und ihrer Handlungsfelder und
beeinflussen oder erwirken neue politische Ausverhandlungen.
Zwei komplementäre Perspektiven werden in diesem Zusammenhang besprochen:
die der Konfiguration der inneren Dynamik arabischer Kunst-Narrative
und -Erfahrungen auf einer lokalen, regionalen Ebene; die andere fokussiert
auf die inneren / äußeren Verhältnisse, auf die dritten
Räume, die aus anderen - auch externen - Dynamiken, aus Medien, Migration,
der Schichtung schon abgelaufener Politiken usw. resultieren. Die Aneignung
von öffentlichen und medialen Räumen durch kulturelle Praxen erscheint
als vitale Notwendigkeit für die Schaffung einer unter beiden Perspektiven
- der lokalen und der translokalen – neu konstituierten Geschichtschreibung,
deren Sichtbarkeit und Dokumentation.
Die Ausstellung und Panels in Budapest finden auf Grund der langanhaltenden
Beziehungen von vor der Wende nicht in unkodifiziertem Kontext statt. Universitärer
Austausch war üblich – syrische Studierende belegten meist medizinische
und technische Fächer – und Ungarn war / ist Exporteur von Dienstleistungen
nach Syrien. Da viele blieben, besteht ein komplexes biographisches und
ökonomisches Netzwerk. Es ist einer der Zugänge von Transfer Damaskus,
damit in Verbindung zu treten und so nach dem Land außerhalb seiner
selbst zu suchen (Zitat: Karl Wutt, in: Displaying the Object, TU Wien,
1997. Vgl dazu auch: Danielle Arbid, Aux Frontiers, Movimento Production
/ Paris, FR/LIB 2001).
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