|
AKTUELLE
KINDERTHEATERSTÜCKE
|
|
|
König Karl der Kleinste (ab 6 Jahren, 80 Min.)
von Berith Schistek und Andreas Moldaschl
Musik: Georg Danzer Regie: Andreas Moldaschl Darsteller: Charlotte Kaunzner, Robert Neuschmid, Markus B. Tavakoli Bühne: Susanne Thomasberger Kostüme: Walpurgi Helml Regieassistenz: Berith Schistek Produktionsleitung: Maria Haneder-Kulterer
|
König Karl lebt aufgrund seiner Kleinheit öffentlichkeitsscheu und zurückgezogen mit seinem fürsorglichen Sekretär Archibald. Eines Morgens erwacht der König sehnsüchtig und irritiert aus einem herrlichen Traum von der wunderschönen Prinzessin Rosina. Als er kurz darauf erfährt, dass bei einer Fernsehausscheidung mittels Publikumsjury jener Tänzer ermittelt wird, der Prinzessin Rosina auf den diesjährigen Königsball begleiten darf, wird er zwischen der Angst sich lächerlich zu machen und dem Wunsch, die Prinzessin zu sehen, hin und her gerissen. Da erscheint ein dubioser Arzt, der ihm die Lösung seines Problems anbietet: ein Elixier, dass größer macht. Ohne zu zögern, nimmt König Karl dieses Angebot an und macht sich trotz der besorgten Warnung Archibalds, nun um 2 Köpfe größer, auf den Weg zum Schloss der Prinzessin....
Die Musik stammt von Georg Danzer, der von der Geschichte sehr angetan war: "Nachdem ich von Karl dem Großen nie aufgefordert worden bin, für seinen Hof Musik zu machen, habe ich mit Freude und Begeisterung das Angebot von Karl dem Kleinsten angenommen" |
|
|
Janski der Affe (ab 5 Jahren, 50 Min.)
von Tini Cermak und Andreas Moldaschl
Der Affe: Heide Maria Hager Der Wärter: Andreas Moldaschl Kostüme: Clarisse Praun-Maylunas
|
Dieses Stück wurde 1992 von Theater Cache-Cache erarbeitet und als einziger österreichischer Teilnehmer zum Intern. Kinder und Jugendtheatertreffen nach Berlin eingeladen, sowie vom Bundesministerium für Unterricht und Kunst ausgezeichnet. 1998 fand eine Neuinszenierung für die Studiobühne Villach unter der Regie von Andreas Moldaschl statt.
Zum Inhalt: So ein Tiergarten-Afffe hat's schwer. Tagaus, tagein im Käfig hocken, zwischendurch ein paar Schritte vor, ein paar zurück. Aber auch der Tiergartenwärter hat's nicht leicht; besonders dann nicht, wenn er sich durch ein Mißgeschick (dem Affen gelingt es, dem Wärter die Schlüssel zu stibitzen!), plötzlich in trauter Lebensgemeinschaft mit dem Affen findet - eingesperrt hinter Gittern! Und kein Kollege weit und breit, der den armen Wärter befreien könnte... Ein seltsames Paar, von einem absichtsvollen Geschick zusammengezwungen, entdeckt Unterschiede, aber auch Gemeinsamkeiten: gemeinsame Ängste, gemeinsame Sehnsüchte. Vor allem die Sehnsucht nach Freiheit - und nach menschlicher oder äffischer Wärme.
Pressestimmen: ... Tini Cermak und Andreas Moldaschl haben ein Stück Kleinkunst von seltener Qualität und Intensität erarbeitet. Theater zwischen "himmelhoch jauchzend" und "zu Tode betrübt". Theater, wie es nicht nur Kinder gerne sehen. Wolfgang Freitag (KURIER)
... Höhepunkt ist eine Fantasiereise in den Dschungel, welche Janski (hervorragend äffisch interpretiert von Heide Marie Hager) heimwehkrank zurücklaßt ....Wesentliche Kindertheateraspekte werden bestens abgedeckt: das Stück ist kurz (50 Minuten), zeigt eine für Kinder gut nachvollziehbare Problematik ("Ich möchte Aufmerksamkeit und krieg sie nicht) und bietet viele liebenswerte Lacher. Barbara Einhauer (KLEINE ZEITUNG) |
|
|
Der Ritter der Tafelklasse (ab 6 Jahren, 50 Min.)
Buch und Regie: Andreas Moldaschl Darsteller: Ute Walluschek, Christoph F. Krutzler Regieassistenz: Elisabeth Ornauer Dramaturgie: Tini Cermak Kostüme: Petra Doppler Foto:
Robert
Herbst
|
"Mein Papa ist im auswärtigen Amt!" - "Und mein Papa ist überhaupt nicht mehr da. Aber ich komme auch so zurecht, auch wenn ich alleine bin, weil die Mama in der Arbeit ist!"
Der Autor und Regisseur Andreas Moldaschl greift in dieser Kindertheater-Produktion die Problematik des "Andersseins", bedingt durch soziale Unterschiede, Geschlecht oder Aussehen, auf.
Zum Inhalt: Zwei 11-jährige treffen im Turnsaal ihrer Schule zufällig aufeinander. Birgit, elitär erzogene Diplomatentochter, jedes Jahr an einem anderen Ort und daher ohne Freunde und Michael, der aufgrund seines Übergewichtes vom Fußballspiel ausgeschlossen ist. Nach anfänglichen Feindseligkeiten verbindet sich Birgits - leider unerfüllbare - Leidenschaft zu Pferden und Michaels Liebe zu den Rittern der Tafelrunde zu einem phantastischen (Rollen)Spiel. Ein spannendes Abenteuer beginnt: eine neue Welt tut sich für beide auf - die des anderen ...
PRESSESTIMMEN: ... Sehr einfühlsam in Kinderseelen geblickt, mit Belastungen wie Ausgrenzung und Nicht-Verstanden-Sein, hat Moldaschl das Stück mit viel Tiefgang angelegt. Wie mit Janski der Affe, das - ebenfalls von Moldaschl - erfolgreich lief, ist der Studiobühne eine sehr gute Produktion gelungen. Barbara Einhauer (Kleine Zeitung, 12/99)
... Der Ritter der Tafelklasse beschert den jungen Besuchern eine vergnügliche Stunde mit einer Spur Nachdenklichkeit. Nach einer erfolgreichen Tournee gab man vergangenen Freitag eine Aufführung im hauseigenen Kellertheater (Studiobühne Villach). Peter Brandstätter (Kärntner Tageszeitung, 12/99) |