Bernhard Lang

Monadologie XXXh 'Hammer'

Monadologie XXXh ist die zweite der Beethoven-Bearbeitungen in der Monadologie-Serie, die erste bezog sich auf die VII. Sinfonie, die vorliegende nunmehr auf die Hammerklaviersonate; schon zuvor hatte ich eben diese Sonate in DW12 für Klavier Solo zitiert (2004).

Das Stück umfasst 3 Sätze, jeder entspricht einer zentralen Struktureinheit des Originals und entnimmt diesen "Stammzellen" zur weiteren Verarbeitung.

Das Stück existiert sowohl in einer Fassung für modernen Flügel als auch ein der vorliegenden für Hammerklavier.

Das Stück arbeitet, so wie alle Monadologien, mit zellulär-monadischen Ausgangsmaterialien, die dann mittels Granulatoren und zellulären Automaten in chaotische Systeme überführt werden; es ergibts sich eine Art hyper-virtuoser Uhrwerks-Textur, die auch den Videoarbeiten von Raffael Montañez Ortiz verpflichtet ist.

Bernhard Lang, Graz, 09.11.2016