Mag. Marina Hintenaus - Allgemein beeideter und gerichtlich zertifizierter Dolmetscher
Mag. Marina Hintenaus
RunCmd (Erste Schritte)
Erste Schritte mit RunCmd (Download als PDF) Diese Seite gibt es in der Programmhilfe "R-d.hlp" mit vielen Querverweisen und Beispielen ! Allgemeines Zunächst muss das Program R.exe eingerichtet werden. Das geschieht durch einfaches Kopieren der RunCmd-Dateien in ein beliebiges Verzeichnis und eventuell durch Anmeldung in der Registry (siehe "Einrichten des Programms" am Ende dieser Seite). Zur Ausführung eines RunCmd-Skripts muss nach der Registry-Anmeldung der Skript-Dateiname nur mehr im Explorer doppelt angeklickt oder in "Ausführen" eingegeben werden. Genau wie bei einer DOS-Batchdatei besteht auch eine RunCmd-Datei aus mehreren untereinander geschriebenen Befehlen. Zur Erstellung kann jeder beliebige Editor verwenden werden, der Text unformatiert speichern kann, z.B. der Windows-Editor Notepad.exe. Besonders einfach wird das Bearbeiten der RunCmd-Dateien mit einem konfigurierbaren Editor wie dem Freeware-Editor PSPad (© Jan Fiala, Download von "http://www.pspad.com/de". In diesem Editor können Schlüsselwörter, Daten usw. in verschiedenen Farben hervorgehoben werden. Außerdem kann kontextsensitive Hilfe zu RunCmd-Befehlen direkt aus dem Editor aufgerufen werden. Jeder RunCmd-Befehl besteht aus einem Schlüsselwort (allgemeiner Befehl oder Programmname), eventuell gefolgt von Parametern. Die Schreibweise der Befehle und Parameter ist gleichgültig, d.h. Groß- und Kleinschreibung wird ignoriert. In jeder Zeile darf dabei nur ein Befehl stehen. Ausgenommen davon sind die Befehle "FOR" und "IF". Diesen Befehlen können in der selben Zeile mehrere Befehle folgen, die zwischen geschwungenen Klammern eingeschlossen sein müssen. Aufteilung langer Befehle: Wird eine Zeile mit " \\" (Leerzeichen oder Tabulatorzeichen gefolgt von zwei Backslashes) abgeschlossen, wird die nächste Dateizeile zu dieser Befehlszeile hinzugefügt. Damit können lange Befehle auf beliebig viele Dateizeilen aufgeteilt werden. Bei der Vereinigung von aufgeteilten Zeilen bleiben Leerzeichen vor den abschließenden drei Zeichen " \\" erhalten, Leerzeichen am Beginn der Folgezeile werden entfernt. Da auch die Zeichenfolge " \\" selbst entfernt wird, ist davor eventuell ein weiteres Leerzeichen einzufügen, das erhalten bleibt. Sprungmarken werden durch einen Doppelpunkt mit einer nachfolgenden Sprungmarkenbezeichnung definiert. Wird eine Sprungmarke doppelt definiert, wird immer die nächste auf den Goto- oder GoSub-Befehl folgende Marke angesprungen. Leerzeilen werden ebenso ignoriert wie Leerzeichen und Tabulatorzeichen am Zeilenbeginn und am Zeilenende. Kommentarzeilen müssen mit REM oder mit einem Hochkomma ' (Ansi-Code 39) beginnen. Ebenfalls als Kommentar betrachtet werden Teile einer Zeile nach einem doppelten Strichpunkt (Ansi-Code 59). Variablen Es können Variablen mit dem Befehl "set Variablenname=Wert" definiert werden. Um den Variablenwert zu erhalten, ist der Variablenname zwischen Prozentzeichen zu setzen ("%Variablenname%"). Befehle Die RunCmd-Befehle sind in fünf Gruppen unterteilt (siehe auch "RunCmd-Befehle"): - Allgemeinen Befehle: Gleichen zum Teil den DOS-Batchbefehlen. Wichtige allgemeine Befehle: - Logische Abfragen : "If" - Schleifen : "For" - Verzweigungen : "Goto", "GoSub" - Benutzereingaben : "Ask", "Input", "InputDir", "InputFile", "Select" - Ausgaben : "Echo", "EchoOp", "Tab", "TabOp" - Debug : "Step" - Info-Befehle: Beginnen mit dem Schlüsselwort "Info" und liefern Informationen zum System in den beiden Variablen "%Info%" und "%Errorlevel%". - System-Befehle: Beginnen mit dem Schlüsselwort "Sys" und führen systemnahe Operationen aus. - Fenster-Befehle: Beginnen mit dem Schlüsselwort "Win" und führen fensterbezogene Operationen aus. - Netz-Befehle: Beginnen mit dem Schlüsselwort "Net" und führen Netz-Operationen aus. Befehlsergebnisse Die Ergebnisse der Befehle werden ausschließlich in zwei Variablen zurückgeliefert: In der numerischen Variablen "Errorlevel" und in der String-Variablen "Info". Die möglichen Werte dieser Variablen nach den Programmaufrufen sind in der Programmhilfe angeführt. Der Wert kann mit "%Errorlevel%" bzw. "%Info%" abgefragt werden. Externe Programme Ist das Befehls-Schlüsselwort kein interner Befehl, wird es als Aufruf eines externen Programmes betrachtet. Programmende Die Verarbeitung der RunCmd-Datei wird automatisch beendet, wenn der letzte Befehl verarbeitet ist. Tritt innerhalb der RunCmd- Datei ein Fehler auf, zeigt das Programm allerdings nach Abarbeitung der RunCmd-Datei ein Fehlerfenster. Dieses Fehlerfenster kann mit dem Befehl "ERROR OFF" unterdrückt werden. Zur vorzeitigen Beendigung der RunCmd-Datei dienen die Befehle "Exit" und "Return". - Durch "Exit" wird das RunCmd-Programm und alle "Call"- bzw. "GoSub"-Unterprogramme abgebrochen. - Durch "Return" wird nur das Unterprogramm beendet, die Programmausführung wird nach dem "Call"- oder "GoSub"-BefehlBefehl des aufrufenden RunCmd-Programms fortgesetzt. Im Hauptprogramm wirkt der Return-Befehl wie ein Exit-Befehl. Soll R.EXE nach der Abarbeitung der RunCmd-Datei nicht beendet werden, ist es mit dem Parameter /$NE aufzurufen. Beispiel für ein RunCmd-Skript echo off Info AktDir Input [,,,,,,,H] "Welches Verzeichnis wollen Sie zeigen ?" /E:"%Info%" /DM:*.* if ErrorLevel 1 goto Ende if not ExistDir "%Info%" goto Ende Dir "%Info%" :Ende In der Downloaddatei "runcmd.zip" gibt es eine Reihe von Beispielskripts. Einrichten des Programms: 1. "RunCmd.zip" in ein beliebiges Verzeichnis entpacken. 2. "Reg_R.exe" ausführen. Damit wird der Programmpfad von "R.exe" mit der Erweiterung ".CMD" verknüpft. 3a. Erstellen und Aufrufen von Command-Dateien (siehe Hilfe-Datei "R-d.hlp" und Beispiels-CMD-Dateien). 3b. Steht "R.exe" im Betriebssystem-Pfad (z.B. in "C:\Windows\"), können auch einzelne Befehle mit "R <Befehl>" ausgeführt werden. Weitere Informationen gibt es in der umfangreichen Hilfe-Datei "R-d.hlp". Update auf eine neuere Programmversion: Die vorhandenen Dateien durch die neuen Programmdateien aus "RunCmd.zip" ersetzen. Entfernen des Programms: 1. Mit "Reg_R.exe" die Verknüpfung des Programmpfads mit der Erweiterung ".CMD" aus der Registry entfernen. 2. Alle Dateien löschen, die aus "RundCmd.zip" entpackt wurden. Das Programm hinterlässt keine weiteren Spuren am Computer.
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