Beim Versuch etwas auf Papier zu bringen ist folgende poetische Missetat herausgekommen:

Das Haus der Hexe Baba-Yaga (2006)

Das Haus der Hexe Baba-Yaga
ist einem Hühnchen gleich und irrt
durch die Lande, ruhelos und sehr verwirrt.
Geht auf und ab und braucht kein Lager

Einst durch Hexenhand befohlen
zieht es seither unverstohlen
durch die Wälder eine Schneise.
Denn es ist Baba-Yagas Wille,
dass zerreißet jede Stille
auf ihre eigne Art und Weise.

Doch lässt sich mit Hühnerbeinen
nicht jeder Hexenwille einen.
So hat es Baba gar oft schwer,
wenn das Häuschen ungezogen,
rennt - im Kreise und im Bogen!
Wohlan, die Hexe hinterher!

Nützt weder Schneid der Hexensprüche,
noch Krautgebräu aus Hexenküche,
so lässt die Hexe Weisheit walten,
indem sie dem Boden Körner schenkt,
auf dass es sich darüber senkt
und der Alten Wille ist gehalten.

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