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Rundbrief 2/2019 wachsen
Bei den Überlegungen zu diesem Thema sind mir einige Redewendungen eingefallen. Zu einem Kind – du bist aber gewachsen, seit ich dich das letzte Mal gesehen habe; der hört das Gras wachsen; die Arbeit wächst mir über den Kopf; jemand ist über sich hinausgewachsen – meint hat etwas getan, was man ihm/ihr nicht zugetraut hätte; an einer Aufgabe wachsen; diese Menschen sind mir ans Herz gewachsen.
An einer Aufgabe wachsen - Beim dankbaren Rückblick auf die Tätigkeit in der Berufsgemeinschaft kann ich sagen, dass es Kolleginnen gegeben hat, die mir etwas zugetraut haben. Aber auch mein Chef hat mir Mut gemacht, mich für die BG und die ÖAG einzusetzen. Ihnen allen verdanke ich ein Wachsen und Reifen als Mensch und Christ.
Ihr seid mir ans Herz gewachsen - Seit meinem ersten Kontakt mit der BG/ÖAG/IF im Jahr 1983 hat es viele Begegnungen gegeben. Ich habe viele Pfarrhaushälterinnen kennengelernt, manche nur einmalig und kurz, andere regelmäßig immer wieder. Viele davon sind mir richtig ans Herz gewachsen. Viele von ihnen sind in die Jahre gekommen und können an den Veranstaltungen und Feiern nicht mehr teilnehmen. So versuche ich auf andere Weise die Kontakte zu pflegen und aufrecht zu erhalten.
Ans Herz gewachsen sind mir aber in den letzten Jahren auch viele junge Menschen aus verschiedenen Ländern, die ich in unserer Pfarrgemeinde kennen gelernt habe und die ich ein Stück weit auf ihrem Weg durchs Leben begleiten darf. Manche davon auch als Patin auf ihrem Weg in den Glauben.
Unsere Aufgabe eine Umgebung zu schaffen, in der menschliches und gläubiges Wachsen und Reifen gelingen kann, hört auch dann nicht auf, wenn jemand alleine ist, und nicht (mehr) im Pfarrhaus lebt.
Auch wenn es immer weniger Pfarrhaushälterinnen gibt und geben wird, diese Aufgabe wird auch in Zukunft für die Kirche notwendig sein. Ich hoffe, dass Gott das Wachsen, Reifen und Gedeihen schenkt, und viele Menschen das ihre dazu beitragen.
Das Herz-Jesu-Fest im Juni erinnert uns daran, dass wir Gott und Jesus ans Herz gewachsen sind.
  Susanne Kopeszki (RB der BG/PHH der ED Wien 1/2019)