Die Ausstellung zeigt eine Retrospektive (1981 - 1999) und aktuelle Bilder (2011 - 2014)  von Stefan Wimmer (SW) sowie die neuesten Bilder von Hanna Wimmer (HW). Zu sehen  sind Tiere und Landschaften der Fantasie, Kombinationen aus Träumen und  Erinnerungen, Portraits von kleinen Schönheiten, Momentaufnahmen, die Vergangenheit  und Zukunft erahnen lassen, eine Welt – WIE MEER. 
Der Große Rote Drachenkopf, auch Meersau genannt, ist ein träger Bodenfisch des Mittelmeeres und des nordöstlichen Atlantiks. Er gehört zur Familie der Skorpionfische und hat noch andere Drachenkopfverwandte. Er hat Stacheln, deren Gift sofort sehr heftige, lang anhaltende Schmerzen verursachen. Als Sofortmaßnahme kann die betroffene Stelle mit ca. 50 °C heißem Wasser behandelt werden. Diese Methode ist aber umstritten, da zu der Vergiftung noch eine Verbrühung durch zu heißes Wasser hinzu kommen kann.
1. roter fisch 30x40 Öl auf Karton 1982 SW
2. wasserfall 50x65 Tusche auf Papier 1981 SW
Wer sich in unmittelbarer Nähe eines Wasserfalls aufhält, tut aktiv etwas für seine Gesundheit, haben österreichische Forscher bewiesen. Zurückgeführt wird dies auf die hohe Konzentration an negativen Luftionen in der Umluft des Wasserfalls. Sie stimuliert nicht nur das Immunsystem, sondern verringert auch die Anfallshäufigkeit bei Allergikern und Asthmatikern. Im Rahmen mehrerer Studien des Joanneum Research Instituts für nichtinvasive Diagnostik wurden die Auswirkungen der Wasserfallelektrizität vor Ort und in einer kontrollierten Studie im Labor in den Jahren 2003 und 2004 untersucht.
3. versunkene steine 70x200 Öl auf Leinwand 1990 SW
Das Steinehüpfen, umgangssprachlich auch Platteln genannt, ist ein Zeitvertreib, der schon im alten Griechenland betrieben und von Homer beschrieben wurde. Ziel ist es, einen flachen Stein so zu schleudern, dass er möglichst oft über eine Wasseroberfläche springt, bevor er versinkt. Der Weltrekord im Guinness-Buch der Rekorde ist seit 2007 mit 51 Sprüngen eingetragen. Inuit und die Beduinen kennen das Spiel auch und benutzen Eis bzw. Sand als Untergrund.
4. eisberge 70x200 Öl auf Leinwand 1990 SW
5. segelschiff 70x200 Öl auf Leinwand 1990 SW
6. tiefsee 115x115 Öl auf Leinwand 1996 SW
7. weltalltag 50x90 Öl auf Leinwand 1999 SW
8. das ungeheuer von loch ness in der badewanne gefangen 220x240 Acryl auf Papier 1986 SW
9. silberschiff 100x200 Öl auf Leinwand 1986 SW
10. schildkröte 120x120 Öl auf Leinwand 1989 SW
11. krakenarm 60x130 Öl auf Leinwand 2014 SW
12. dreizack 30x80 Acryl auf Leinwand 2012 SW
13. dreieck 30x80 Acryl auf Leinwand 2013 SW
14. eiskratzer 30x80 Acryl auf Leinwand 2012 SW
15. ich kam herum im kambrium 90x150 Öl auf Leinwand 2014 SW
16. neptuns abschied 60x80 Öl auf Leinwand 2014 SW
17. drei schildkröten 60x80 Acryl auf Leinwand 2012 SW
18. frozen figure 100x120 Öl auf Leinwand 2014 SW
19. quallenfrau 80x200 Öl auf Leinwand 2014 SW
21. überseepferd 100x150 Öl auf Leinwand 2014 SW
22. symbolbilder 210x280 Öl auf Leinwand 2014 SW
23. bucht von wien 80x120 Öl auf Leinwand 2014 SW
34. höhlengleichnis 60x70 Öl auf Leinwand 2013 SW
35. traum und wirklichkeit 80x100 Öl auf Leinwand 2014 SW
36. insel 80x100 Öl auf Leinwand 2014 SW
37. O.T. 80x100 Öl auf Leinwand 2014 HW
38. Rosarote Brille 90x130 Öl auf Leinwand 2014 HW
39. Krokodilsträne 90x130 Öl auf Leinwand 2014 HW
40. Die Verdauung des Gorillas 100x140 Öl auf Leinwand 2014 HW
41. Ein BE Lehrer 70x100 Öl auf Leinwand 2013 HW
42. O.T. 80x120 Öl auf Leinwand 2013 HW
Der Tobasee mit einer Gesamtfläche von rund 1.800 km² ist der größte Kratersee der Erde (Bodensee: 540 km²) und befindet sich im Norden der indonesischen Insel Sumatra. Entstanden ist der Kessel des Tobasees vor ca. 74.000 Jahren durch einen Vulkanausbruch mit darauf folgender Abkühlung des Weltklimas. Im Tobasee befindet sich die vulkanische Insel Samosir, sie ist die größte Insel in einem Inselsee und hat selbst zwei kleine Seen.
August von Kekule fand die Lösung für den ringförmigen Benzolaufbau nach einem Traum über eine Schlange, die sich in den eigenen Schwanz beißt. Auch sollen Dmitri Mendelejew (Periodensystem der Elemente) und Elias Howe (Zweifadennähmaschine) ihre kreativen Anstöße im Traum gefunden haben. Das deutsche Wort Wirklichkeit wurde von Meister Eckhart als Übersetzung von lateinisch actualitas eingeführt. Der sprachliche Bezug zu Wirken und Werk rückt den Begriff der Wirklichkeit aber eher in die Nähe des aristotelischen Begriffs der energeia, welcher auf ergon für „Werk“ zurückgeht.
Das Höhlengleichnis ist eines der bekanntesten Gleichnisse der antiken Philosophie. Es stammt von dem griechischen Philosophen Platon, der es am Anfang des 7. Buches seines Dialogs Politeía von seinem Lehrer Sokrates erzählen lässt. Das Bild stellt eine Interpretation des Höhlengleichnisses dar - den Schatten für die Wirklichkeit zu halten und die Schwierigkeiten aus vorgegebenen Mustern auszubrechen – transponiert in die Zeit der Flachbildschirme.
33. kojote 60x80 Öl auf Leinwand 2012 SW
Kojoten besiedeln als Kulturfolger zunehmend amerikanische Großstädte, so wurde 2006 als letzte amerikanische Metropole auch Washington D.C. vom Kojoten „erobert“. Im selben Jahr sorgte ein Kojote im New Yorker Central Park für Aufsehen. In Chicago haben Forscher beobachtet, dass Kojoten Ansätze zu einem Verständnis der Straßenverkehrsordnung zeigen: Beim Überqueren von Einbahnstraßen schauen sie nur in eine Richtung nach entgegenkommenden Fahrzeugen, bei mehrspurigen Straßen nutzen sie den Mittelstreifen als Zwischenhalt.
32. life of pi 80x100 Öl auf Leinwand 2013 SW
Die Zahl Pi (π) ist eine irrationale Zahl, also eine reelle, aber keine rationale Zahl. Tatsächlich ist die Zahl π sogar transzendent, was bedeutet, dass es unmöglich ist, π nur mit ganzen Zahlen oder Brüchen und Wurzeln auszudrücken. Eine Folge davon ist unter anderem, dass die exakte Quadratur des Kreises mit Zirkel und Lineal nicht möglich ist.
Für den schlechten Ruf der Wespen sind die Deutsche und die Gemeine Wespe verantwortlich. Diese beiden Arten bilden die größten Völker und sind die einzigen, die Menschen gegenüber zudringlich werden und sich auch über menschliche Nahrung hermachen. Dies ist besonders dann der Fall, wenn sich die Nester im Spätsommer auflösen und die noch lebenden Arbeiterinnen auf Nahrungssuche einzeln durch die Gegend streunen.
25. baumsessel 30x80 Acryl auf Leinwand 2011 SW
26. bogenschütze 100x150 Acryl auf Leinwand 2012 SW
27. schatz 40x50 Acryl auf Leinwand 2012 SW
28. tiefseetier grün 50x70 Öl auf Leinwand 2012 SW
29. zebra 90x140 Öl auf Leinwand 2013 SW
30. sommergewitter 30x80 Acryl auf Leinwand 2011 SW
31. wespe 40x50 Papier 2013 SW
In einem Blitz bilden sich im Durchschnitt vier bis fünf Hauptentladungen. Es wurden auch schon bis zu 42 aufeinander folgende Entladungen beobachtet. Dadurch kommt das Flackern eines Blitzes zustande. Im Blitzkanal wird die Luft schlagartig auf bis zu 30.000°C erhitzt. Die Ausdehnung der Luftmoleküle wird aber durch das Magnetfeld um den Blitzkanal verhindert. Mit dem Ende des Leitblitzes bricht das Magnetfeld zusammen und die heiße Luft dehnt sich explosionsartig aus, wodurch der Knall des Donners hervorgerufen wird.
Während das Steppenzebra nur 30 Streifen hat, hat das Bergzebra 45 und das Grevyzebra sogar ca. 80. Nach einer Hypothese sind die Streifen zum Zeitpunkt ihrer Entwicklung bei allen Arten gleich breit, allerdings findet diese Entwicklung beim Grevyzebra erst nach etwa 35 Tagen statt, sodass der Embryo dort größer ist und mehr Streifen Platz haben. Beim Bergzebra hingegen bilden sich die Streifen nach 28, beim Steppenzebra schon nach 21 Tagen, was zu einer geringeren Streifenzahl führt.
In Wassertiefen von 2000 bis 3000 Meter leben mehrere Zentimeter lange Borstenwürmer (Swima bombiviridis) mit bläschenförmigen Beuteln an jenen vier Körpersegmenten, an denen bei anderen Borstenwürmern Kiemen sitzen. Bei Berührung schnüren sie die Bläschen ab, die danach für einige Sekunden grün fluoreszieren. Es wird vermutet, dass das zur Verwirrung der Fressfeinde führt. Diese Würmer können die als Blendgranaten wirkenden Beutel nach einiger Zeit regenerieren.
Im Mai 2007 fanden professionelle Schatzsucher im Atlantik einen Schatz von 17 Tonnen Gewicht, der sich auf einer im Jahr 1804 von der britischen Marine versenkten spanischen Fregatte befand. Der Schatz mit einem Wert von 500 Millionen $ wurde aus 500 m Tiefe geborgen und gehört nach internationalem Recht Spanien.
Die älteste Darstellung eines Bogenschützen ist als Gravur auf einer Kalksteinplatte der Grotte „des Fadets“ (Dept. Vienne, Frankreich) aufgebracht. Das Alter dieser Platte wurde auf ca. 13.000 Jahre geschätzt. Im Mittelalter zeigten englische Langbogenschützen den Franzosen ihre beiden „Schützenfinger“ - Zeige- und Mittelfinger - als Zeichen der Siegeszuversicht (Victory-Zeichen).
Als ältester Baum der Welt gilt derzeit die 9550 Jahre alte Fichte Old Tjikko in Schweden. Die Zahl der über 8000 Jahre alten Fichten wird auf etwa 20 Stück geschätzt. Der Baum von Tule ist ein etwa 1400–1600 Jahre altes Baumexemplar der Art Mexikanische Sumpfzypresse. Mit einem Stammdurchmesser von 14 Metern ist er der dickste Baum der Welt. Das Bild ist die Umsetzung eines Motivs, das in einem Traum aufgetaucht ist.
24. O.T. 100x100 Öl auf Leinwand 2014 HW
Eisberge überdauern im Schnitt etwa drei Jahre, besonders große Exemplare auch bis zu 30 Jahre. Die weiße Farbe der Eisberge wird oft von blauen Adern mit klarem Eis durchzogen. Dieses Eis ist Schmelzwasser, das in Spalten eingedrungen und später wieder gefroren ist. Gelegentlich treten auch blaue und grüne Eisberge auf. Die Ursache dieser Färbung ist noch unbekannt. Es handelt sich dabei wahrscheinlich um Meereis, das sich an der Unterseite des Schelfeises bildet. Wenn der Eisberg umkippt, weil sich durch das Abschmelzen sein Schwerpunkt verändert hat, wird die Färbung sichtbar.
Der Bodensee ist der größte Schiffsfriedhof Europas. Der Seekrieg auf dem Bodensee 1632–1648 blieb allerdings spurenlos, obwohl 1634 die gesamte schwedische Flotte versenkt wurde. Bergungen historischer Schiffe sind nicht mehr üblich, da Hebung, Konservierung und Ausstellung sehr viel Geld kosten, zudem könnte das Exponat aus nassem Holz in der Luft schrumpfen und ist anfällig für Pilze und Bakterien. Deshalb ist man dazu übergegangen, Wracks im Bodensee zu belassen, wobei die genaue Lage nicht veröffentlicht wird.
Das Meer von Wien (Paratethys) bestand ca. 20 Millionen Jahre. Im Miozän ist das Alpenvorland landfest geworden und das Wiener Becken tritt im Osten über das Meer des Pannonischen Beckens mit dem Mittelmeer in Verbindung. Hohe Temperaturen und die breite Verbindung mit den Ozeanen waren Voraussetzung für die höchste Organismenvielfalt in der Paratethys. Die Fauna dieses Meeres zeigt viele Ähnlichkeiten mit dem heutigen Mittelmeer und beherbergt u.a. Austern, Seeigel, Riesenhaie, verschiedene Wale, Seekühe und Seehunde. Wie hat wohl der Pliopithecus vindobonensis - ein vegetarischer Primat des Miozän – den Blick vom Leopoldsberg empfunden?
Das Voynich-Manuskript ist ein Schriftstück aus der ersten Hälfte des 15. Jahrhunderts, das in einer bislang nicht identifizierten Schrift und Sprache über viele Jahre geschrieben wurde. Sein Inhalt konnte bis heute nicht entschlüsselt werden und es ist nach wie vor unklar, ob der Text überhaupt einen Inhalt transportiert. Im Manuskript vorhandene Abbildungen erinnern an botanische, anatomische und astronomische Zusammenhänge und wurden mit Sorgfalt auf sehr teures Pergament mit sehr teuren, hochqualitativen Tintenfarben gezeichnet. Der Text umfasst etwa 170.000 einzelne Glyphen auf über 100 Blättern. Die Symbolbilder wurden in unterschiedlichen Variationen umgesetzt und beruhen auf einer Auswahl erfundener, sinnloser Symbole. Dies ist nach zwanzig Jahren die Gestaltung entsprechend der ursprünglichen Idee.
Die Seepferdchen (Hippocampus, lat. für Pferderaupe, nach dem mythologischen Meeresungeheuer Hippokamp) fallen besonders durch ihr Äußeres auf, das nur sehr wenig an andere Fische erinnert. Ihr Kopf ähnelt eher dem eines Pferdes, ihr Hinterleib einem Wurm. Gemeinsam mit den Fetzenfischen und weiteren Arten bilden sie die Familie der Seenadeln. Neben ihrem Aussehen weist auch ihre Lebensweise einige Besonderheiten auf. So werden bei ihnen nicht die Weibchen, sondern die Männchen trächtig. Die Entwicklung der jungen Fische dauert etwa zehn bis zwölf Tage. Das Motiv ist die Neugestaltung eines Bilds aus den 80er Jahren („Fischsalat“).
20. tiefseetier 50x70 Öl auf Leinwand 2013 SW
Das Prinzip des „Tiefseegigantismus“ beschreibt das Phänomen, dass bestimmte Gruppen von Lebewesen in der Tiefsee deutlich größer werden, als ihre Verwandte in flachen Gewässern oder an Land. Ein besonders anschauliches Beispiel dafür ist die Gattung der Riesenasseln: Wir kennen die Krebstiere beispielsweise aus unserem Keller, wo sie maximal fünf Zentimeter lang werden. In den Tiefen der Ozeane erreichen sie eine Größe von mehr als 40 Zentimetern und ein Gewicht von bis zu 1,7 Kilogramm. Um in der Dunkelheit der Tiefsee besser sehen zu können, sind ihre Augen stark vergrößert.
Als Qualle (Medusa) bezeichnet man ein Lebensstadium von Nesseltieren, deren gesamter Organismus zu 98 bis 99 Prozent aus Wasser besteht. Nesseltiere haben Menschen zum Beispiel dadurch beeinflusst, dass Letztere auf ihnen leben: Eine Vielzahl von Inseln entstand aus abgestorbenen Nesseltierskeletten. Der von ihnen hinterlassene Kalkstein wird kommerziell abgebaut. Aus bunt gefärbten Korallen (einer Untergruppe der Nesseltiere) werden seit vorgeschichtlicher Zeit Schmuckstücke gefertigt.
Als Tiefsee bezeichnet man die völlig lichtlosen Bereiche des Meeres, die unterhalb einer Tiefe von 800 m liegen. Der Anteil der Tiefsee am gesamten Ozean liegt bei mehr als 70 %. Ferdinand Magellan lässt im Jahr 1521 ein 700 m langes Seil von seinem Schiff hinab ins Meer, um die Ozeane auszuloten. Da es den Boden nicht erreicht, schlussfolgert er, dass das Meer unendlich tief sei. Erstmals erreichen Menschen 1930 in einer Stahlkugel mit Bullauge die „Tiefsee“ in 435 m Tiefe. Im Jahr 1960 gelingt es, bis auf rund 11.000 Meter im Marianengraben (benannt nach der spanischen Königin Maria Anna von Österreich) zu tauchen.
Das Wort Weltall (Universum, Kosmos) bezeichnet in der Physik die zu einem gegebenen Zeitpunkt vorgefundene Anordnung aller Materie und Energie. Verständlich wird das erst mit der T.O.E. (Theory Of Everything), die der Physiker Möbius gefunden hat (siehe „Die Physiker“ von Friedrich Dürrenmatt). Der Alltag ist durch sich wiederholende Muster geprägt. Bei Heidegger bedeutet Alltäglichkeit diejenigen Aspekte des menschlichen Seins, die weder durch Uneigentlichkeit noch durch Eigentlichkeit gekennzeichnet sind. Auch das wird mir vermutlich erst mit der T.O.E. verständlich.
Die erste bekannte Erwähnung des Seeungeheuers ist auf das Jahr 565 datiert. In einer Beschreibung des Lebens des Columban von Iona wird berichtet, wie der Heilige das Leben eines Pikten rettete, indem er dem wilden Tier befahl, sich zurückzuziehen. Die ersten Berichte über das Aussehen von Nessie als eine Art Plesiosaurus stammen aus dem Jahre 1933, in dem Nessie weltweit berühmt wurde. Die Sichtung aus diesem Jahr wurde kurz nach dem Erscheinen des amerikanischen Films „Die Fabel von King Kong“ gemacht. Auffallend ist hier die Ähnlichkeit der später beschriebenen Gestalt von Nessie mit einem sehr gleichartigen Wesen, das die Hauptfiguren des Films an einem See im Dschungel angreift.
Als spanische Silberflotte wird der Geleitzug bezeichnet, in dem Handelsschiffe begleitet von Kriegsschiffen vom 16. bis zum 18. Jahrhundert Konvoifahrten nach Mittel- und Südamerika und zurück nach Spanien unternahmen (14.456 Überfahrten in den Jahren 1546 bis 1650). Im Jahr 1628 gelang dem niederländischen Freibeuter Piet Heyn im Auftrag der West-Indischen Compagnie vor Kuba der bis dahin größte Kaperschlag gegen die Silberflotte. Nur ein geringer Anteil der Schiffe fiel feindlichen Angriffen zum Opfer; weitaus mehr Schiffe gingen durch Naturgewalten verloren.
Die Schildkröten erschienen erstmals vor mehr als 220 Millionen Jahren im Karnium (Obertrias). Manche Wissenschaftler gehen davon aus, dass sich der Panzer als Anpassung an den Lebensraum Wasser entwickelt hat. Schildkröten sehen sehr gut, sie können auch Teile der nahen Infrarot- und Ultraviolett-Strahlung wahrnehmen. Bei Kämpfen der männlichen Galápagos-Riesenschildkröten siegt derjenige, der den Hals am höchsten strecken kann. In alten Weltvorstellungen vieler asiatischer Völker treibt die Erde als runde Fläche auf dem Urmeer. Damit die Erde nicht versinkt und ruhig in Position bleibt, braucht es zur Stütze eine Schildkröte. Wenn die Schildkröte eine Zehe bewegt, gibt es ein Erdbeben.
Der Name Krake bürgerte sich aus einer Mundart der dänisch- norwegischen Sprache ins Deutsche ein und könnte für „entwurzelter Baum“ stehen, da die Arme wie Wurzeln in alle Richtungen ragen. Kraken haben meist einen Lieblingsarm, den sie häufiger benutzen als die anderen sieben. Die Arme und besonders die Saugnäpfe sind stark mit Nerven und großen Ganglien durchzogen und können sich unabhängig vom Gehirn bewegen. Der Farbwechsel der Kraken beruht auf einer dreischichtigen Verteilung von Chromatophoren in der Haut, die ebenfalls mit vielen Nerven verbunden sind.
Das Gesicht im Mond setzt sich aus Gebieten mit poetischen Namen zusammen: Die Augen bilden das Regenmeer und das Meer der Heiterkeit, die Nase ist die Bucht der Hitze und der Mund besteht aus dem Wolkenmeer. Der Mond ist trotz seiner „Meere“ ein extrem trockener Körper, wobei in Mond-Proben vulkanischen Ursprungs winzige Spuren von Wasser (bis zu 0,0046 %) nachgewiesen wurden. Diese Entdeckung deutet darauf hin, dass bei der gewaltigen Kollision, durch die der Mond entstand, nicht das ganze Wasser verdampft ist.
Menschen sind Trichromaten, das heißt, sie besitzen in der Netzhaut der Augen drei Typen von Fotorezeptorzellen (Zapfenarten) mit unterschiedlichen Absorptionsmaxima. Vereinfacht kann man sagen, dass es rotempfindliche, grünempfindliche und blauempfindliche Zapfen gibt. Die Kombination bewirkt die erstaunliche Fähigkeit des Menschen, rund zwei Millionen Farbnuancen unterscheiden zu können.
Schon Galileo Galilei hatte den Planet Neptun im Dezember 1612 gesehen. Aus seinen Aufzeichnungen geht eine Beobachtung der Konjunktion mit dem Jupiter hervor, bei der Galilei den Neptun jedoch für einen Jupitermond oder einen Fixstern gehalten hatte. Bei Galilei’s Beobachtung war der Planet stationär, da er gerade an diesem Tag begann, sich rückwärts zu bewegen. Hätte er Neptun nur wenige Tage früher beobachtet, wäre seine Bewegung am Himmel viel deutlicher gewesen.
Am Beginn des Kambriums vor 540 Millionen Jahren kam es zur „Erfindung“ von Panzern und Schalen, es entstanden fast alle heutigen Tierstämme. Die Trilobiten entwickelten eine sehr große Formenvielfalt. Es waren komplex gebaute Gliedertiere mit zahlreichen Körpersegmenten und Facettenaugen. Während im Meer eine Vielzahl eigentümlicher und bizarrer Lebewesen entstand, sind in der Pflanzenwelt des Kambriums nur marine planktonische Algen bekannt. Das Festland war eine unbesiedelte Wüste.
Zwei jungsteinzeitliche Dreizacke aus Holz, die ca. 5000 Jahre alt sind, wurden 2009 bei Carlisle (England) im ehemaligen Bett des Flusses Eden entdeckt. Der Wasserlauf lag neben einer Siedlung, wo Tausende von Feuersteinabschlägen gefunden wurden. Beide Dreizacke sind über zwei Meter lang und mit Steinwerkzeugen aus dem Eichenbrett eines 300 Jahre alten Baumes gefertigt. In England und Nordirland sind 4 weitere Funde derselben Epoche mit nahezu identischen Designs dokumentiert, Wofür die Dreizacke verwendet wurden, ist nicht bekannt.
Die Herkunft des irdischen Wassers ist bis heute nicht vollständig geklärt. Ein Teil des Wassers ist durch Ausgasen des Magmas entstanden, entstammt also dem Erdinneren. Ein weiterer Anteil ist durch Einschläge von Kometen, transneptunischen Objekten oder wasserreichen Asteroiden aus den äußeren Bereichen des Asteroidengürtels auf die Erde gekommen. Zwei Kometen aus diesem Bereich konnten untersucht werden, sowohl „C/1999 S4 LINEAR“ als auch „Hartley 2“ tragen ‘irdisches’ Wasser. „Hartley 2“ wird bei seinem momentanen Masseverlust von der Erde aus noch ca. 700 Jahre lang sichtbar sein.
Die Schallgeschwindigkeit in Eis bei maximaler Dichte liegt bei 3250 m/s (das ist rund 10-mal schneller als in der Luft). Entsteht zum Beispiel in hinreichend großer Entfernung zum Beobachter ein Riss in der Eisfläche eines zugefrorenen Sees, kann ein pfeifendes Geräusch wahrgenommen werden, bei dem die Tonhöhe in Sekundenbruchteilen von ganz hohen Frequenzen zu sehr tiefen abfällt. Das Geräusch ähnelt dem eines vorbeifliegenden Projektils, das durch den Dopplereffekt eine fallende Tonhöhe erzeugt.