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Dialog-Erkenntnistheorie-Allgemeines Nr. 1 : Die Aufgabe der Wissenschaft (verf: ?/ Lexikon: Wissenschaft)

Tochter: "Glaubst du, dass Telepathie wirklich möglich ist, dass es so etwas wirklich gibt?"

Vater (ein Wissenschaftler): "Mein Kind.
Ich bin Wissenschaftler, und beschäftige mich daher nicht mit Hokuspokus!
Telepathie ist Unsinn!
Sie ist ein reines Hirngespinst!"

Ist sie das aber wirklich?

Antwort: Ich weiß es nicht.

Die Äußerung des Vaters, empfinde ich aber dennoch als eigenartig.
Denn: Die Aufgabe der Wissenschaft sollte doch, zumindest meiner Meinung nach,
darin bestehen, die Wahrheit zu enthüllen und aufzuzeigen.

Ich weiß nicht ob Telepathie mehr ist als ein Hirngespinst.
Von vornherein jedoch ihre Existenz auszuschließen, und als etwas Quasi-
Unwissenschaftliches abzuqualifizieren, erachte ich, im höchsten Maße,
als engstirnig und vorurteilsbeladen, und - ja auch das - als un-wissenschaftlich.

Auch die Existenz von Atomen wurde, vor noch nicht all zu langer Zeit, als bloßes Hirngespinst bezeichnet.
Man vertrat die Meinung:
"Die Wissenschaft habe sich dem Tatsächlichen zu widmen, und nicht irgendwelchen, wilden Spekulationen!"

Heute wissen wir allerdings, dass Atome ein wenig mehr sind, als bloße Spekulation oder ein Hirngespinst.

Von vornherein sollte man daher nichts ausschließen - solange nicht das Gegenteil bewiesen wurde.

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siehe auch die Beiträge im Philosophie Lexikon, zu den Themen :
Dialog-Erkenntnistheorie-Allgemeines Nr. 2 : Hat sprachlich-logisches Denken nichts mit Wirklichkeit zu tun, und ist es tatsächlich nicht zielführend? (29.7.2004/ Lexikon: Denken, Sprache, Wirklichkeit, Erkenntnis)

Ein Fragender: Glaubst du, dass sprachlich-logisches Denken nur wenig mit Wirklichkeit zu tun hat, und dass es nicht zielführend ist?

Wenn ja:
Glaubst du das tatsächlich?

Oder anders gefragt: Lebst du auch diesen Glauben?

Ich nehme mal an, du warst in deinem Leben schon mal mit dem einen oder anderen kniffligen Problem konfrontiert!(?)
Vielleicht hattest du ja schon mal Streit, mit einem dir lieben Menschen!(?)

Wie hast du darauf reagiert?

Hast du dich in einem derartigen Fall immer und ausnahmslos von deinen Gefühlen oder Emotionen leiten lassen?
Hast du das Geschehene, tatsächlich, niemals sprachlich-logisch analysiert?
Hast du, tatsächlich, niemals darüber nachgedacht, was vielleicht schief gelaufen ist, was vielleicht hätte anders sein sollen, welche Fehler du, oder der oder die andere begangen hat?
Hast du, tatsächlich, niemals andere um Rat gefragt?
Um ehrlich zu sein: Ich glaube all das nicht.

Ich glaube vielmehr, dass du dich, wie nahezu jeder Mensch, des sprachlich-logischen Denkens, in deinem Leben, regelmäßig bedienst - vor allem dann, wenn es knifflig wird.
Und: Ich bin davon überzeugt, dass du in vielen Momenten, in deinem Leben, alles andere als
daran glaubst, dass sprachlich-logisches Denken nicht zielführend sei, und nur wenig mit Wirklichkeit zu tun hat.

Wie zielführend, mitunter, sprachlich-logisches Denken sein kann, wird uns, Tag ein Tag aus, immer wieder aufs Neue, von all den wissenschaftlichen Errungenschaften vor Augen geführt, die uns umgeben, und unser Leben in vielen Bereichen so angenehm gestalten.

Ohne sprachlich-logisches Denken gäbe es keine Wissenschaft(en).

Es gäbe keine Chemie, keine Biologie, keine Physik, und schließlich auch keinen Computer, mit dessen Hilfe ich diese Zeilen hier schreibe.

Jede Wissenschaft hat sprachlich-logisches Denken zum Ursprung, und baut auf ihm auf.

Wie also kann sprachlich-logisches Denken nur wenig mit Wirklichkeit zu tun haben, und nicht zielführend sein!(?)

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siehe auch die Beiträge im Philosophie Lexikon, zu den Themen :
Dialog-Erkenntnistheorie-Allgemeines Nr. 3 : Die Gesamtheit aller Relativitäten, soll das Absolute sein? (verf: 3.10.2007/ K-L-A-Bl/ Lexikon: Absolute/ Relative)

Niki (fiktiver Gesprächspartner): Dass die Gesamtheit aller Relativitäten das Absolute sein soll, ist Blödsinn.
Denn: Das Absolute gibt es nicht.

Mulmi: Dann überwinde bitte mal kurzfristig deine diesbezüglichen Vorurteile, und denke nach.

Wenn man ALLE Relativitäten, zu einer Einheit, zusammenfasst. Was bleibt dann übrig?

Niki: Nichts?

Mulmi: Doch.

Es bleibt etwas übrig.
Und zwar die Einheit, ALLER Relativitäten.

Aber diese Einheit, ALLER Relativitäten, unterscheidet sich wesentlich von anderem Sein.
Sprich: Sie unterscheidet sich wesentlich, von jenen Teilen - den Relativitäten - aus denen sie sich zusammensetzt, und, die sie bilden.
Denn: Bedingt dadurch, dass diese Einheit all das, seinsmäßig-ontologieiell, zusammenfasst, und in sich vereint, das, zu etwas Anderem, in einer, wie auch immer gearteten Beziehung steht, gibt es, 'neben' und außer dieser Einheit, kein anderes Sein (mehr).
Und da es, 'neben' und außer dieser Einheit, kein anderes Sein (mehr) gibt, fehlen dieser Einheit, logischerweise, nach Außen hin, die anderen Seienden, auf die sich beziehen könnte.
Und da sich (nun mal) die Einheit ALLER Relativitäten, aufgrund des Nicht-Vorhanden-Seins anderer Seiender, nach Außen hin, auf nichts anderes (mehr) beziehen kann, ist offensichtlich, und, wie ich hoffe, auch einsichtig, dass die Einheit ALLER Relativitäten, nach Außen hin, etwas Nicht-Relatives, und damit etwas Absolutes ist, das, ausschließlich, aus sich selbst heraus besteht.

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siehe auch die Beiträge im Philosophie Lexikon, zu den Themen :
Dialog-Erkenntnistheorie-Allgemeines Nr. 4 : Wo soll dieses ominöse Absolute eigentlich sein? (verf: 3.10.2007/ K-L-A-Bl/ Lexikon: Absolute/ Relative, All)

Niki (fiktiver Gesprächspartner): Mulmi, du behauptest, dass es eine Einheit ALLER Relativitäten gibt.

NUR: Wo ist diese Einheit?

Befindet sie sich links, oder, eher weiter rechts von mir?

Befindet sie sich vorne, oder, liegt sie jenseits, des nächsten grünen Berges?

Hilf mir, und zeig sie mir.

Ich kann sie nirgends finden.

Mulmi: Mit deinen Augen, wirst du sie auch, in ihrer Gesamtheit, niemals sehen.

Niki: Werde ich nicht?

Ja, warum denn nicht, oh Mulmi?

Bin ich zu blind?

Bin ich zu unwürdig dazu?

Oder: Existiert diese ominöse Einheit, ALLER Relativitäten, ausschließlich, nur als theoretisches Konstrukt, in deinem Kopf?

Mulmi: Die Einheit bzw die Gesamtheit ALLER Relativitäten, ist mehr, als bloß ein theoretisches Konzept.
Und dass sie für uns, oder irgendjemand anderen, NIEMALS, in ihrer Ganzheit, (sinnlich) wahrnehmbar sein wird , liegt einzig darin begründet, dass sie, aufgrund ihrer physikalischen Größe bzw Ausdehnung, einfach zu groß ist, um jemals, in ihrer vollen Umfänglichkeit, sinnlich erfasst werden zu können.

Die Gesamtheit ALLER Relativitäten, ist nämlich physiklich größer, als unser Sonnensystem.

Sie ist physiklich größer, als unsere Galaxie.

Sie ist physiklich größer, als unsere Lokale Gruppe.

Und: Sie ist physiklich größer, als unser Universum.

Denn: Die Gesamtheit ALLER Relativitäten, ist das All.

Und, dass das All, und damit die Gesamtheit aller Existenz, UNMÖGLICH auf einmal - gleichsam, mit einem einzigen Blick -, (sinnlich) wahrgenommen werden kann, ist, wie ich sehr hoffe, auch für dich einsichtig.

Niki: Naja

Irgendwie schon...

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siehe auch die Beiträge im Philosophie Lexikon, zu den Themen :
Dialog-Erkenntnistheorie-Allgemeines Nr. 5 : Seit wann gibt es vernünftige Menschen? (verf: 19.7.2007/ K-L-A/ Lexikon: Vernunft, Mensch)

Der folgende Dialog, ist zwar fiktiv - doch der Sichtweise, dass die Qualität bzw Leistungsfähigkeit der menschlichen Vernunft, insgesamt, zu wünschen übrig lässt, und dass wenig bis kein Verlass auf sie ist, begegnet man in philosophischen Diskussion, überdurchschnittlich häufig, und daher habe ich versucht, ein derartiges Gespräch, in wenigen Worten, quasi-nachzuerzählen:

Niki (fiktiver Gesprächspartner): Bitte was?!

DAS, ist jetzt aber nicht dein Ernst - oder!?

Seit wann, bitte schön, gibt es vernünftige Menschen?

Mulmi: Es gibt vernünftige Menschen, genau seit dem Zeitpunkt, seit es die Spezies Mensch gibt.

Niki: Ach, die Fähigkeit der menschlicher Vernunft, wird gerne maßlos übertrieben...

Mulmi: Mag sein, dass die menschliche Vernunft - wie so vieles andere auch - von manchen überschätzt wird.
ABER: Bisher zumindest, ist uns keine weiter und höher entwickelte Vernunft, als eben die menschliche Vernunft, bekannt.

Und: Auch das sollte bedacht werden: Jede, bisher, an der menschlichen Vernunft geäußerte und uns bekannte Kritik, war die Kritik eines Menschen, der sich SEINER menschlichen Vernunft bedient hat.

Und, dass die menschliche Vernunft, SOGAR, zur Selbstkritik fähig ist, macht sie, wie ich meine, zu etwas ganz Besonderem und Wertvollem.

Die Fähigkeit zur Selbstkritik, ist keine Selbstverständlichkeit.

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  • Philosophie Forum : Sein Wahrheit und Wirklichkeit
    Was sind die Grundlagen aller Existenz, und, was sind die Grundlagen unseres menschlichen Erkennens? Ist alles relativ im Sein? Gibt es das Absolute? Was ist das Nichts? Was ist Wahrheit? Philosophieren über physikalische Erkenntnisse. Was ist das Ich? Was ist Bewusstsein? uvm
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