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Juli 2003

Liborius - 23. Juli
Patron gegen Steinleiden

Aus dem Leben des Hl. Liborius ist nur wenig bekannt. Sicher ist nur, daß er im 4. Jahrhundert Bischof von Le Mans war und in seiner Diözese einige Kirchen gebaut hat.
Liborius war ein Freund des Hl. Bischofs Martin. Sein Todestag wird heute auf den 23. Juli 397 datiert. Befasst man sich mit den Quellen, kann man davon ausgehen, daß Liborius aus einem gallischen Geschlecht entstammte und durch die römische Kultur geprägt war.
Zu Lebzeiten war er bemüht, den Glauben in das heidnische Umland seiner Heimat zu bringen. Dabei errichtete er viele Landpfarreien. Wenn man den Quellen glauben schenken darf, hat der Hl. Liborius zu seiner Lebenszeit 217 Priester und 184 Diakone geweiht. Nach der Lebensbeschreibung des Hl. Martin von Tours weilte dieser am Sterbebett seines Freundes Liborius. Martin leitete auch dessen Begräbnis in der Zwölfapostelkirche, in der auch schon der erste Bischof von Le Mans, der Hl. Julian, begraben worden war. Bald nach dem Tod des Hl. Liborius sollen an seinem Grab schon Heilungswunder geschehen sein.

Bischof Aldric von Le Mans überließ Liborius' Reliquien 836 dem Bischof Badurad von Paderborn; die Prozession kam Pfingsten 836 in Paderborn an. Eine Legende des 18. Jahrhunderts erzählt, dass ein Pfau der Übertragung der Gebeine voran geflogen sei. Im Dreißigjährigen Krieg wurden sie geraubt, nach fünf Jahren aber wieder zurückgebracht - dieser Tag, der 25. Oktober, wird in Paderborn als Gedenktag "Klein-Libori" begangen. Die Reliquien werden heute im Liborius-Schrein im Dom in Paderborn aufbewahrt.

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