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"Ecce homo"

Schmerzensmann
Statue des Schmerzensmannes in der Paulanerkirche in Wien,  Foto Kopeszki

Da nahmen die Soldaten des Statthalters Jesus, führten ihn in das Prätorium, das Amtsgebäude des Statthalter, und versammelten die ganze Kohorte um ihn.
Sie zogen ihn aus und legten ihm einen purpurroten Mantel um. Dann flochten sie einen Kranz aus Dornen; den setzten sie ihm auf und gaben ihm einen Stock in die Hand. Sie fielen vor ihm auf die Knie und verhöhnten ihn, indem sie riefen: Heil dir, König der Juden! Und sie spuckten ihn an. (Mt 27,27-29).

 

Ein Gott, der leidet - ein Zeichen von Schwäche?
Ein Mensch, der schweigt und sich nicht wehrt, sondern für andere etwas erträgt und trägt - passt das in unser Gottes- und Menschenbild?

Woher nimmt er diese Kraft?

Er steht gebunden da und schweigt.

Hände, die sooft andere berührt und ihnen Heilung gebracht haben. Jetzt können sie nichts mehr tun.

Wer ein feines Gespür hat, sensibel für andere ist, spürt auch das Leid und den Schmerz am eigenen Leib intensiv.

die gefesselten Hände des Schmerzensmannes, Paulanerkirche Wien, Foto Kopeszki
Dornengekrönter Kopf des Schmerzensmannes, Paulanerkirche Wien, Foto Kopeszki

Pilatus ging wieder hinaus und sagte zu ihnen: Seht, ich bringe ihn zu euch heraus; ihr sollt wissen, dass ich keinen Grund finde, ihn zu verurteilen.
Jesus kam heraus; er trug eine Dornenkrone und den purpurroten Mantel.
Pilatus sagte zu ihnen: Seht, da ist der Mensch!
Als die Hohenpriester und ihre Diener ihn sahen, schrien sie: Ans Kreuz mit ihm, ans Kreuz mit ihm!
Pilatus sagte zu ihnen: Nehmt ihr ihn hin und kreuzigt ihn! Denn ich finde keinen Grund, ihn zu verurteilen.
Die Juden entgegneten ihm: Wir haben ein Gesetz, und nach diesem Gesetz muss er sterben, weil er sich selbst als Sohn Gottes ausgegeben hat. (Joh 19,4-7).

Seht den Menschen - wir sehen die Menschen um uns, aber sehen wir auch das, was sie bedrängt oder freut?

 

Unter lautem Spott und Hohne
wirst du mit der Dornenkrone
von den Schergen nun gekrönt
und als König frech verhöhnt.

Präge, Herr, in unsre Herzen
all dein Leid und deine Schmerzen.
Lass uns deines Todes Pein
Trost in unsrem Tode sein.
GL 821/4.

Bewegt uns das Leid des anderen? Sehen wir Christi zerschundenes Angesicht in unseren leidenen Schwestern und Brüdern? (GL 775/6)

Schmerzensmann Paulanerkirche Wien, Foto Kopeszki


Diese Statue stand lange Zeit im Eingang des Pfarrhauses, bis sie vor einigen Jahren ihren Platz in der Kirche bekam.
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