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ZURÜCK AUSBILDUNG ZUM PILOT DIE GESCHICHTE VON TYROLEAN AIRWAYS DIE FLOTTE AIRPORTS

AIRPORTS UPDATE

Wien Schwechat Ausgangspunkt vieler FlügeHier eine Zusammenstellung von ganz besonderen Flugplätzen, so genannten Kategorie C Airports,
die von
Tyrolean Airways, Austrian arrows operated by Tyrolean regelmäßig mit der Fokker 70/100
angeflogen werden.

Auf Grund ihrer besonderen Lage, wie z.B. Berge oder Hindernisse in der Nähe der Piste, und
auch Pistenlängen von unter 2000 Metern, sowie steileren Anflugwinkeln von mehr als 3 Grad,
zählen diese Flugplätze zu den am schwierigsten anzufliegenden Airports weltweit. (
Kategorie C Airports)

Für diese Flugplätze ist jeweils ein spezielles Training der Piloten notwendig, das sowohl am Simulator
und auch auf den jeweiligen Flugplätzen selbst, mit erfahrenen Fluglehrern durchgeführt wird.

" The sky is not the limit, the ground is !"

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Altenrhein/St. Gallen / LSZR / ACH

Koordinaten: N 47° 29´ 06´´ / E 09° 33´ 39´´
Höhe: 1306 ft (398 m) über MSL
Piste 10/28: 1500 m / 30 m

Der Flughafen ist in der Ostschweiz, rund 10 km nordöstlich von St. Gallen und unmittelbar an der Grenze zu Österreich und am Ufer des Bodensees gelegen.
Mit einer Pistenlänge von nur 1500 Metern, bei einer Pistenbreite von nur 30 Metern, mit einem ILS Anflug auf die Piste 10 mit einem Gleitwinkel von 4 Grad,
damit gehört Altenrhein/St. Gallen zu den
Kategorie C Airports.

Altenrhein / St. Gallen aus der LuftAltenrhein / St. Gallen im Anflug auf Piste 10Altenrhein / St. Gallen Startposition Piste 28 mit Blick Richtung Westen

Altenrhein / St. Gallen Vorfeld mit Turm (alt)Altenrhein / St. Gallen VorfeldAltenrhein / St. Gallen Pistenende 28 mit Blick Richtung Westen

Altenrhein / St. Gallen Vorfeld mit Turm (neu)Altenrhein / St. Gallen Piste mit RollwegAltenrhein / St. Gallen Pistenende 10 mit Turningpad mit Blick Richtung Osten

Altenrhein / St. Gallen Piste 28 Start einer Fokker 70Altenrhein / St. Gallen Piste 28 Start einer Fokker 70Altenrhein / St. Gallen Piste 28 Start einer Fokker 70

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Calvi/St. Catherine / LFKC / CLY

Koordinaten: N 42° 31´ 51´´ / E 08° 47´ 35´´
Höhe: 210 ft (64 m) über MSL
Piste 18/36: 2310 m / 40 m

Der Flughafen wird wegen seiner Lage in einem Gebirgstal hauptsächlich von Norden vom Meer her, mit einem LOC DME Anflug auf die Piste 18 angeflogen.
Es werden aber auch Landeanflüge durchgeführt, bei denen das Flugzeug aus Richtung Norden westlich am Flughafen vorbeifliegt, vor dem Berg Capu Porcarellu
eine 180°-Wende im Gebirgstal durchführt und schließlich von Süden auf die Piste 36 anfliegt.
(Zuletzt im Sommer 2008 angeflogen.)
Damit gehört Calvi/St. Catherine auch zu den
Kategorie C Airports.

Calvi aus der LuftCalvi Pistenanfang Piste 36 Blick Richtung SüdenCalvi Startposition Piste 36

Calvi Blick Richtung Norden Pistenanfang Piste 36Calvi gelandetes Flugzeug auf Piste 18Calvi Vorfeld Blick Richtung Süd-Osten

Calvi Vorfeld Blick Richtung Süd-OstenCalvi Vorfeld mit Turm mit Bergen im Hintergrund Blick Richtung SüdenCalvi nach dem Start Piste 36 Blick Richtung Westen

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Florenz Peretola / LIRQ / FLR UPDATE

Koordinaten: N 43° 48´ 35´´ / E 11° 12´ 14´´
Höhe: 138 ft (42 m) über MSL
Piste 05/23: 1750 m / 45 m

Der Flughafen liegt vier Kilometer nordwestlich der Innenstadt von Florenz und wird seit Jahren als zu klein eingestuft. So wurde der Flughafen durch den Neubau
eines modernen Terminals erweitert, das im Jahr 2012 eröffnet wurde. Es gibt drei verschiedene Planungen zur Verlegung der Start- und Landebahn, die auch unter ungünstigen Windbedingungen Starts und Landungen ermöglichen würden ! Zurzeit wird für die Fokker70/100 nur die Piste 05 für Landungen benutzt, da die angrenzenden Hügel des Apennin einen Anflug auf die Piste 25 verhindern. Dieser ist nur für kleinere Flugzeuge möglich.
Damit gehört auch Florenz Peretola zu den Kategorie C Airports.

Florenz / Peretola im Anflug auf Piste 05

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Innsbruck Kranebitten / LOWI / INN

Koordinaten: N 47° 15´ 37´´ / E 11° 20´38´´
Höhe: 1906 ft (581 m) über MSL
Piste 08/26: 2000 m x 45 m

Der Flughafen liegt im Westen von Innsbruck, etwa 4 km von der Stadtmitte entfernt, in der Höttinger Au. Die Lage in einem Föhntal (dem Inntal)
macht ein besonderes Anflugsverfahren notwendig. Denn bei Föhn ist mit starker Turbulenz und starken Abwinden ist innerhalb des gesamten Inntales
zu rechnen. Es wird dann von Westen her auf die Piste 08 angeflogen, da auch noch am Flughafen sehr starker und böiger Wind aus Ost bzw. Südost kommt.
Die Anflugroute über Kematen und das westliche Mittelgebirge erfordert eine spezielle Ausbildung und für den Abflug wird meist eine andere Route
nämlich entlang der Nordseite des Inntales (bei Föhn) gewählt.
Bei westlichen Winden wird mit einem
LOC DME Anflug auf die Piste 26 mit einem Gleitwinkel von 3,5 Grad von Osten über die Stadt Innsbruck angeflogen.
Auf Grund der Lage gehört Innsbruck Kranebitten auch zu den Kategorie C Airports.

Innsbruck im Anflug aus Westen übers InntalInnsbruck im Anflug aus Westen übers Inntal mit MartinswandInnsbruck im Gegenanflug südlich der Piste 08/26

Innsbruck im Queranflug mit Blick Richtung WestenInnsbruck Turm mit Blick Richtung SüdenInnsbruck Flughafenterminal

Innsbruck im Anflug aus Osten 1Innsbruck im Anflug aus Osten 2Innsbruck im Anflug aus Osten 3

Innsbruck im Anflug aus Osten auf Piste 26Innsbruck im Endanflug Piste 26Innsbruck Startposition Piste 26

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Samos "Aristarchos of Samos" / LGSM / SMI NEU

Koordinaten: N 37° 41´ 24´´ / E 26° 54´ 42´´
Höhe: 20 ft (6 m) über MSL
Piste 09/27: 2044 m / 45 m

Die Start- und Landebahn misst nur 2044 Meter, und ist damit eine der kürzesten bei Verkehrsflughäfen in Europa. Die kurze Landebahn und der recht
komplizierte Landeanflug mit Anflug aus Süden vom Meer aus und anschließender 135° Rechtskurve entlang der Hügelkette mit Landung in Richtung Meer (siehe Karte unten),
stellen speziell im Sommer mit dem vorherschenden "Meltemi", einem Nord-Wind mit Windspitzen bis 70 km/h, für viele Piloten eine große Herausforderung dar.
Auf Grund der Lage gehört auch Samos zu den Kategorie C Airports.

Samos AnflugkarteWORK IN PROGRESS !

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Beschreibungen:

ILS . . . Das Instrumentenlandesystem (engl. instrument landing system)
ist ein bodenbasiertes System, das den Piloten eines Flugzeuges bei Anflug
und Landung mittels zweier Leitstrahlen, Landekurs (Information über Kurs)
und einem Gleitpfad (Information über Höhe), unterstützt.

LOC . . . Der Landekurssender (engl. localizer, LOC oder LLZ) ist
normalerweise im Abflugsektor, ca. 300 m hinter dem gegenüberliegenden
Ende der Landebahn aufgebaut und besteht aus mehreren, paarweise
angeordneten Richtantennen. Der Localizer informiert den Piloten über seine
laterale Position in Bezug auf die Anfluggrundlinie (engl. centerline) und zeigt
dem Piloten also, ob er weiter rechts oder links fliegen muss, um die Piste
zu treffen. Hier gibt es keine Anzeige eines Gleitpfades.

DME . . . Das Entfernungsmessgerät, (engl. distance measuring equipment),
wird für die Flugnavigation genutzt und zeigt die gemessene Entfernung in
Schrägsicht (engl. slant range) zur Bodenstation in nautischen Meilen.
Wird das DME bei einem LOC Anflug , müssen die Wetterbedingungen
besser als die Minimalbedindungen für einen ILS Anflug sein.

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07.08.2014