Zur Diskussion rund um die Rechtschreibreform.

 

(© Heinz Dieter POHL)

 

Aktualisiert am 2.7.2008

Zur Geschichte der Rechtschreibreform siehe unter: http://www.schriftdeutsch.de/orth-his.htm

Hauptseite: http://www.schriftdeutsch.de/orthogra.htm

Weitere Links: http://www.ids-mannheim.de/reform/

Empfehlungen des "Rats für deutsche Rechtschreibung": http://www.rechtschreibrat.com/

(von der Startseite weiter zu Links Regeln und Wörterverzeichnis)

 

Die Aufregung, die rund um die Rechtschreibreform entstanden ist, wäre berechtigt, wenn die deutsche Orthographie konsequent nach phonetisch-phonologischen Prinzipien (mit Kleinschreibung der Hauptwörter) umgestaltet worden wäre, womit man einen Bruch mit der Tradition vollzogen hätte. So schlimm ist es aber nicht gekommen; die einzige wirklich ins Auge springende Veränderung ist dass (statt daß), alles Übrige merkt man kaum (wie oft kommt denn Gämse und belämmert in unseren Texten vor?).

Ich halte die immer wieder aufs Neue aufgewärmte Diskussion für entbehrlich. Jahrelang wusste man von der bevorstehenden Rechtschreibreform, noch Anfang der 90er Jahre war die (fälschlich „gemäßigt“ genannte) Kleinschreibung zu befürchten; erst nachdem alles gelaufen war (1996) erhob sich der erste Sturm der Entrüstung. Dann war es aber zu spät, und jetzt haben wir die Bescherung: mehrere Verlage und Tageszeitungen verweigern sich (nach einer Zeit der Akzeptanz) der neuen Rechtschreibung, die seit Jahren in der Schule gelehrt wird. Dieser Weg war falsch, denn er führte ins orthographische Chaos, v.a. im privaten Bereich hält sich niemand mehr an die verbildlichen Regeln. Totale Kleinschreibung, Dialektismen u.dgl. sind salonfähig geworden, dazu kommen Regelverstöße à la -Innen (LehrerInnen, was gerade noch lesbar ist, aber KöchInnen, MitgliederInnen?).

Unangenehm für eine Kultursprache, die immer noch einen gewissen internationalen Stellenwert hat. Trotz des entstandenen Druckes ist es äußerst unwahrscheinlich, dass die Rechtschreibreform samt „Nachbesserungen“ zurückgenommen wird, und wenn, dann würde das nur neue Auseinandersetzungen erzeugen und es bliebe sicher nicht nur bei den bisherigen Änderungen. Es ist da eine unheilige Allianz entstanden zwischen Konservativen (die gegen jede Reform sind) und Progressiven (denen die Rechtschreibreform zu wenig weit geht: Kleinschreibung!).

Man mag zur neuen Orthographie stehen wie man will − sie hat, wie jedes Regelwerk, vorteilhafte und weniger gute Seiten. Vorteilhaft erscheint mir u.a. die derzeitige („neue“) ß/ss-Schreibung: wenn der Buchstabe ß (eigentlich die Ligatur „SZ“ bzw. „langes S + rundes S“ [ſs])  auf einen langen Vokal hinweisen soll (z.B. Maße gegenüber Masse), fragt man sich, wo denn der Vorteil der (alten) durchgängigen ß-Schreibung am Wortende liegen soll, z.B. Fluß neben Fuß. Niemand wird bezweifeln, dass Fluss die durchsichtigere Schreibung ist (sie war übrigens in Österreich als „Heyse’sche Regelung“ schon einmal in Gebrauch, setzte sich aber bei der Reform 1901 nicht durch). Weniger vorteilhaft sind die Regeln zur Getrennt- bzw. Zusammenschreibung, aber das war schon bisher so (auch bei der „bewährten“ alten Rechtschreibung), jetzt durch die neuen Regelungen entschärft.

Zur Geschichte und Entstehung des ß siehe  http://de.wikipedia.org/wiki/%C3%9F (allerdings erscheint der Buchstabe ʒ nicht auf jedem Bildschirm).

Zur immer wieder geforderten Abschaffung des ß, das angeblich nicht ins Computerzeitalter passt: Dieser Buchstabe bereitet genau so wenige Probleme wie die Umlaute, die slawischen Hatscheks (č, š usw.) oder die französische Cedille (ç); selbst andere Schriften sind längst computertauglich geworden (sogar die chinesische). Die Forderung zur Abschaffung des (durchaus sinnvollen Buchstaben, s.o.) ß ist ebenso wie der Wunsch nach der so genannten gemäßigten Kleinschreibung gegen ein Spezifikum der deutschen Sprache gerichtet, also ideologisch motiviert, eine Pseudo-Internationalisierung; vergleichbar wäre einer Forderung nach Abschaffung der Hatscheks bei den Slawen oder der griechischen und russischen Schrift.

Daher ist die Einführung eines eigenen Großbuchstabens für ß nicht so überflüssig wie dies auf den ersten Blick scheint. Die Notwendigkeit hat sich ergeben, da in Versalien geschriebene Namen oft nicht korrekt in ihre „normale“ Schreibung transformiert werden können, z.B. gibt es Ortsnamen wie Nußberg und Nussberg bzw. Familiennamen wie Straßer und Strasser, die in Großbuchstaben geschrieben in der Schreibung NUSSBERG und STRASSER nicht zu unterscheiden sind. In Zukunft gibt es auch NUßBERG und STRAßER - mit einem entsprechenden Buchstaben, den ich hier nicht abbilden kann (eine gute Abbildung siehe unter der URL http://de.wikipedia.org/wiki/Bild:Signa_9.jpg). Auch das kyrillische Alphabet hat für alle Buchstaben Versalien, auch für jene, die am Wortanfang nicht vorkommen, im Russischen sind es drei (Ы Ъ Ь), im Bulgarischen zwei Buchstaben (Ь Ъ), im Ukrainischen einer (Ь). Zur Geschichte und Entstehung des Großbuchstabens ß siehe  http://de.wikipedia.org/wiki/%C3%9F Abschnitt 4.3.

Man sollte also wieder zur Tagesordnung übergehen und sich mehr den Rechtschreibregeln widmen, denn aus der Sicht der Sprachwissenschaft gibt es keine "optimale" Rechtschreibung. Das Wesen der Orthographie ist sprachwissenschaftlich gesehen die "Lehre von der systematischen und einheitlichen Verschriftung von Sprache durch Buchstaben (Grapheme) und Satzzeichen" (H. BUSSMANN, Lexikon der Sprachwissenschaft, S. 628). Die hochdeutsche Schriftsprache ist als genormtes Sprachsystem (mit gewissen Zugeständnissen an großräumige und regionale Besonderheiten) das gemeinsame "Dach" über allen deutschsprachigen Ländern; diese Überdachungsfunktion ist nur durch eine grundsätzlich einheitliche Rechtschreibung möglich. Diese Aufgabe erfüllt die "alte" wie auch die "neue" Orthographie in gleicher Weise. Dass man manchmal gewisse orthographische Regeln verschieden auslegen kann, ist ganz normal. Es ist in der Sprache, die ja ein "offenes", sich in stetigem Wandel befindendes System ist, unmöglich, alles bis ins letzte Detail zu normieren und festzulegen. Ich meine übrigens auch, dass man in der Orthographie nicht alles bis ins letzte Detail reglementieren kann. Dies gilt nicht nur fürs Deutsche, sondern für alle Sprachen. Übrigens ist mir auch ein Fall des Scheiterns einer Reform bekannt: das vorrangige Ziel der slowenischen Rechtschreibreform von 1962 musste wieder zurückgenommen werden (vgl. J. Makovec, Sprache und Literatur in Wissenschaft und Unterricht 58/1986, 99-101).

Alle orthographischen Systeme von Kultursprachen sind historisch gewachsen und schreiben Traditionen fort bzw. Konventionen fest. Eine rein historisch-traditionelle Rechtschreibung ist z.B. die englische oder französische; so werden im Französischen noch Flexionsendungen geschrieben, die man längst mehr spricht (tu chantes "du singst" und ils chantent "sie singen" werden wie il chante "er singt" [ˈšãt(ǝ)] gesprochen; den Plural der Substantive erkennt man meist nur am Artikel, nicht am Plural-s, das nur geschrieben, aber meist nicht gesprochen wird, les femmes [le fam] "die Frauen" wie die Einzahl la femme  [la fam] usw.). Bei vielen anderen Rechtschreibungen kommen phonetisch-phonologische und morphologische Prinzipien dazu, z.B. im Italienischen: man schreibt zwar traditionell c wie im Lateinischen, spricht es vor e und i wie [tsch], sonst wie [k] aus, gibt aber durch Zusatzbuchstaben die von dieser Grundregel abweichenden Aussprachen an, z.B. cia [tscha] und che [ke]. Dadurch bleibt der Wortstamm relativ einheitlich, z.B. amic- "Freund" in amico/amici/amica/amiche, eine phonetisch-phonologische Schreibung hätte zwei Formen: /amik-/ und /amitsch-/. Auch im Deutschen bleibt er (meist) einheitlich, z.B. geliebt trotz Aussprache [-pt] wegen lieben oder er empfiehlt wegen empfehlen usw. Streng phonetisch ist u.a. die serbokroatische Rechtschreibung, so schreibt man slatka, -o neben der Grundform sladak "süß" (im Slowenischen aber sladak~sladek/sladka/-o) oder die Vorsilbe iz "(her)aus", z.B. izmeniti "austauschen", aber ispiti (statt izpiti wie im Slowenischen) "austrinken".

Die meisten graphischen Systeme verwenden Sonderzeichen, z.T. Zusatzbuchstaben (wie z.B. isländisch [þ] "Thorn"), z.T. Ligaturen (wie deutsch "ß" aus Fraktur-sz bzw. der Verbindung von ſs), z.T. diakritische Zeichen (wie unsere Pünktchen, die spanische Tilde [ñ], die französische Cedille [ç], die slawischen Hatscheks [č, š] usw.). Sie können alle in der heutigen Datenverarbeitung ohne Schwierigkeiten verwendet werden (wie auch andere Schriften). Daher ist es verwunderlich, dass immer wieder die Forderung auftaucht, das Deutsche möge auf den Buchstaben "ß" verzichten, und auch auf die Umlaute, weil das Englische diese nicht habe und sie die elektronische Kommunikation stören. Dies mag im deutschen Sprachraum progressiv erscheinen und widerspiegelt die in den deutschsprachigen Ländern vorhandene Bevorzugung des Englischen vor der eigenen Muttersprache, ist aber in Wirklichkeit ein Willkürakt allen anderen Sprachen gegenüber: nur weil das Englische zufällig ohne Zusatzzeichen auskommt, sollen dies alle anderen Sprachen auch tun? Wohl ein Irrweg! Denn an der englischen Orthographie, die nicht einmal in der Lage ist, die eigenen Wörter und Namen (geschweige denn Lehnwörter und fremde Namen!) hinsichtlich der Aussprache einigermaßen "treffsicher" zu schreiben, werden sich die Rechtschreibungen dieser Welt sicher nicht zu messen haben! So weist die Buchstabengruppe ea insgesamt 6 verschiedene Aussprachemöglichkeiten auf: beach/bear/clear/learn/great/death; umgekehrt gibt es im Neugriechischen insgesamt 6 Möglichkeiten, um den Laut i zu schreiben.

Die deutsche Rechtschreibung ist seit eh und je ein Konglomerat aus historisch-konventionellen, phonetisch-phonologischen und morphologischen Prinzipien, wobei weder in der "alten" noch in der "neuen" eines dieser Prinzipien das Übergewicht hat. Reine Konvention ist z.B. die Verteilung von f und v für den Laut [f] sowie von v und w für den Laut [w], sowie die Großschreibung der Hauptwörter: diese gibt zwar der geschriebenen Mitteilung ein Mehr an Information (z.B. "wir haben in Moskau liebe Genossen" gegenüber "wir haben in Moskau Liebe genossen"), ist aber im Hinblick auf die gesprochene Sprache ohne Bedeutung. Auch die Schlagzeile in deutschsprachigen Zeitungen ist durch die Großschreibung auf Anhieb verständlich (z.B. "Der Gefangene floh"). Das morphologische Prinzip ist derzeit zwar durch das Stammprinzip (allerdings in einem sehr eingeschränkten Umfang) gestärkt worden, z.B. Wechte wegen "wehen" oder behände wegen "Hand", geht aber zu Lasten des phonetisch-phonologischen Prinzips: warum aufwändig (neben aufwendig), wenn es weiterhin nur aufwenden heißt? Oder ist mundartlich Gams ausreichend, dass man Gämse schreibt? Konsequent wird das Stammprinzip auch nach der Reform nicht angewendet, warum nicht Ältern "Eltern" (aus die Älteren)? Oder Säle neben Saal, aber nicht Sääle (einfacher wäre Sal/Säle, es heißt ja auch Mal oder Tal mit langem a), warum Pleuel-stange neben bleuen/(ver)bläuen, warum fördern, wo es doch mit vorder zusammenhängt?), dafür aber oft falsch (wie eben bläuen, das von bleuen "schlagen" kommt, usw.). Solche "Fehler" gibt es aber auch in anderen Sprachen, z.B. französisch poids "Gewicht" kommt nicht von lateinisch pondus, sondern pensum, das -d- ist historisch unberechtigt.

Zweifellos hat die Reform einige Vereinfachungen gebracht, wie Straffung einiger allgemeiner Regeln oder die ß/ss-Schreibung. Sie hat aber in einigen Punkten des Guten zu viel getan, wie z.B. einige falsche etymologische Schreibungen; bisher nicht befriedigend gelungen ist die Lösung, wie man Wortzusammensetzungen schreibt, wenn auch die Regeln auf den ersten Blick schlüssig erscheinen. Auf Grund der deutschen Sprachstruktur mit ihrer Vorliebe für die Wortzusammensetzung ergeben sich Probleme mit der richtigen Schreibung, da eine exakte Grenze zwischen Zusammensetzung und Wortgruppe schwer zu ziehen ist. Dafür gibt es eben keine Patentrezepte − damit werden sich Anhänger wie Gegner der neuen Rechtschreibung abfinden müssen. Doch solche Fälle wie in bezug auf gegenüber mit Bezug auf oder radfahren, ich fahre rad, aber Auto fahren, ich fahre Auto samt Spitzfindigkeiten wie rad- und Auto fahren und Auto und radfahren (usw.), die in der alten Schreibung gang und gäbe waren, gibt es heute nicht mehr.

Die neue Rechtschreibung hat keine Auswirkungen auf die Eigenart des Deutschen und birgt auch keine "Gefahren" in sich (diese liegen nämlich ganz woanders). Die neue Orthographie ist auch kein Bruch mit der Tradition (wie es z.B. die Einführung der Kleinschreibung gewesen wäre) und schon gar nicht ist sie eine Sprachreform. Ob man ein Werk von Schiller oder Goethe in zeitgenössischer, alter oder neuer Rechtschreibung liest: auf die Schönheit ihrer Sprache und auf den Gehalt ihrer Werke hat dies keinen Einfluss; dies sei auch den zeitgenössischen Autoren ins Stammbuch geschrieben: Im Grunde genommen ist der Unterschied zwischen der "alten" und "neuen" Rechtschreibung so zu beurteilen, als ob man auf einen Nobelball mit Frack oder Smoking ginge.

 

Unter der URL http://www.sfd.at/sprache/index.htm (aufgelassen, jetzt unter http://www.uni-klu.ac.at/daf/Resources/Oesterreichisch-ide.doc [zuletzt aufgerufen am 9.1.08]) melden sich die Vertreter eines österreichischen Sonderweges (s.o.) zu Wort und fordern unter dem Titel "Österreichisch" als eigene Sprache! Keine "deutsche" Rechtschreibreform mehr! Besondere Beachtung des europäischen Kontextes! eine eigene österreichische Sprachform. Es gibt jedoch keine "österreichische" Sprache, sondern bloß eine "österreichische nationale Varietät des Deutschen", wie sie im "Österreichischen Wörterbuch", in Herbert Fussys "Auf gut Österreichisch" und in Jakob Ebners "Wie sagt man in Österreich?" ohnehin festgehalten ist − auch der DUDEN verzeichnet die gängigen Austriazismen.  Von den Proponenten wird u.a. die EU-Liste mit den 23 (angeblich) österreichischen Ausdrücken bemüht (s. dazu die Tabelle [mit Erläuterungen] in http://members.chello.at/heinz.pohl/EU-Liste.htm). Deutsch ist derzeit die größte Sprachgemeinschaft in der EU − ein Ausscheiden Österreichs aus der gemeinsamen deutschen Standardsprache würde keinen "europäischen Kontext" eröffnen, sondern letztlich zur sprachlich-kulturellen Isolierung Österreichs führen.

Viel schwerwiegender war der letzte Eingriff in die Kultur der deutschen Sprache vom 3.1.1941 in einem Rundschreiben (unterzeichnet von Bormann, jedoch im Auftrag des "Führers"): "Die sogenannte gotische Schrift als eine deutsche Schrift anzusehen und zu bezeichnen ist falsch. In Wirklichkeit besteht die sogenannte gotische Schrift aus Schwabacher-Judenlettern. Genauso wie sie sich später in den Besitz der Zeitungen setzten, setzten sich die in Deutschland ansässigen Juden bei der Einführung des Buchdrucks in den Besitz der Buchdruckereien, und dadurch kam es in Deutschland zu der starken Einführung der Schwabacher-Judenlettern". Und weiter heißt es: "...daß die Antiqua-Schrift künftig als Normalschrift zu bezeichnen sei. Nach und nach sollen sämtliche Druckerzeugnisse auf diese Normalschrift umgestellt werden. Sobald dies schulbuchmäßig möglich ist wird in den Dorfschulen und Volksschulen nur mehr die Normalschrift gelehrt werden. Die Verwendung der Schwabacher-Judenlettern durch die Behörden wird künftig unterbleiben; Ernennungsurkunden für Beamte, Straßenschilder u. dergl. werden künftig nur mehr in Normalschrift gefertigt werden." Dies bedeutete das Ende einer langen Tradition und gehört (wie so viel anderes) zu dem Scherbenhaufen, den uns der Nationalsozialismus hinterlassen hat.

Allerdings muss festgehalten werden, dass schon seit Mitte des 19. Jhdts. in wissenschaftlichen Publikationen und in Fachzeitschriften zunehmend die Antiqua verwendet wurde und daher im Jahre 1941 von einem allgemein üblichen Gebrauch der Fraktur schon lange keine Rede mehr sein konnte. Siehe auch  http://de.wikipedia.org/wiki/Antiqua-Fraktur-Streit.

© POHL

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