Verfasst: 8.10.2007/ Status: K-L-A-r1/ Lexikon: Relativität, Wandel/ Statik, Universum
Der folgende Beweis, ist ein philosophisch-rationaler Beweis:
Die Existenz von Relativitäten ist nicht, wie von manchen geglaubt wird, NOTWENDIGERWEISE, an das Phänomen des Wandels gekoppelt.
DENN: Wenn, in einer für uns heute noch nicht absehbaren Zukunft, unserer Universum in einen Zustand der totalen Statik verfallen sollte, würde es, trotz vorhandener, vollständiger Veränderungslosigkeit, innerhalb unseres Universums, immer noch Beziehungsverflechtungen zwischen den sich (nun) nicht (mehr) verändernden, raum-zeitlich endlichen Teilen geben - und damit gäbe es auch weiterhin Relativität(en)!
Verfasst: 7.11.2008/ Status: A-L-K/ Lexikon: Wahrnehmung, Objektive/ Subjektive
Obwohl Wahrnehmung regelmäßig ein subjektiver Akt ist, und dadurch JEDER Wahrnehmungsgegenstand, bedingt durch die subjektiven/ individuellen Dispositionen des jeweils wahrnehmenden Lebewesens, verzerrt (wahrgenommen/ erkannt) wird, wird dennoch in JEDER Wahrnehmung 'sichtbar' wie das wahrgenommene Sein AN SICH und damit wie es objektiv, unabhängig einer jeweils subjektiven Wahrnehmung ist bzw existiert!
DENN: Ein Sein, bevor es wahrgenommen wird, ist stets so, wie es an sich ist; und wird es zum Wahrnehmungsgegenstand, eines wahrnehmenden Lebewesens, so sind es die Informationen des an sich, objektiv existierenden Seins die in die 'Wahrnehmungskanäle' des wahrnehmenden Lebewesens einfließen, und die, im Verlaufe des Wahrnehmungsprozesses subjektiv/ individuell aufgearbeitet und verändert werden.
Und dies bedeutet, dass JEDE Wahrnehmung SOWOHL subjektiv-individuelles ALS AUCH objektives Datenmaterial in sich trägt, und, zu einer Einheit verbindet!
Verfasst: 3.6.2009/ Status: L-A-K/ Lexikon: Wahrnehmung, Erkenntnistheorie, Wissen, Erkennen, Urteil
Der folgende Beweis, ist ein philosophisch-rationaler Beweis:
Jede Art der Wahrnehmung, setzt eine (zumindest rudimentäre) Erkenntnistheorie voraus!
DENN: Wahrnehmung ist eine Fähigkeit und ein Instrument, das primär dazu dient sich in der Wirklichkeit, in der man sich befindet, zu orientieren - und um sich solcherart, erfolgreich, durch seine jeweilige Lebenswirklichkeit zu bewegen, potentielle Beute oder Fortpflanzungspartner aufzuspüren, und, um vor möglichen Feinden zu entfliehen.
Und jede Art des (Sich-)Orientierens, setzt ihrerseits die Fähigkeit voraus (etwas) zu erkennen!
'Nur dann nämlich, wenn ich in der Lage bin, in der jeweiligen Lebenswirklichkeit, in der ich mich befinde, mir bekannte Strukturen (wieder) zu erkennen, kann ich mich, zB, gezielt von A nach B bewegen, und/ oder meiner Beute folgen!'
Doch wer erkennt, der urteilt!
DENN: Es ist stets ein Urteil, etwas, aus dem Strom an Informationen, welche die Wahrnehmungsorgane von der jeweiligen Lebenswirklichkeit liefern, als bekannt - oder als groß oder klein, rund oder eckig, hell oder dunkel, oder als grün oder rot - einzustufen.
Und: Da man nur dann etwas erfolgreich, zB als bekannt, einzustufen in der Lage ist, wenn man, zum Einen, über ein gewisses Maß an (auch angeborenem) Wissen, und, andererseits, über einen (Urteils-)Maßstab verfügt, der regelhaft festlegt, ab wann zB etwas zutreffend oder bekannt ist - und an dessen Regeln bzw Festlegungen man sich, in seinem Urteilen, orientieren kann -, ist einsichtig, dass jeder Art des Erkennens - und somit, in der Folge, auch jeder Art der erfolgreichen Wahrnehmung - eine, zumindest rudimentäre Erkenntnistheorie zugrundeliegen muss!
Für alle wahrnehmenden Lebewesen gilt daher:
Ohne eine, zumindest rudimentäre Erkenntnistheorie, und, ohne Wissen, keine Art des Urteils!
Ohne Urteil, kein Erkennen!
Und: Ohne Erkennen, keine Wahrnehmung!