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Yamantanka

Der Besieger des Todes, eine tantrische Erscheinungsform des Bodhisattvas Manjushri und Schutzgottheit der dGe lugs pa.

Diese furchterregende Erscheinungsform des Bodhisattvas Manjushri besiegte Yama (der Totenrichter und Höllenkönig des tibetischen Totenbuches) in Gestalt eines Stieres, weil dieser aus unlöschbarem Durst nach Blut Tibet zu entvölkern drohte.

Tsong Ka Pa, der Gründer des Gelbmützenordens, soll ihn persönlich als Schutzgottheit des Ordens auserwählt haben.

Yaks

ohne die friedlichen und furchtsamen Rinder des Himalaya wäre die Besiedlung dieser teilweise unwirtlichen Gegenden wahrscheinlich gar nicht möglich gewesen.
Oft werden sie mit Rindern gekreuzt, weil die Bastarde, die noch immer wie Yaks aussehen, handsamer und vor allem nicht so wäremeempfindlich sind.

Yaks

Gibt es in Nepal vor allem auf der 5-Rupien-Note und vielleicht auf einigen Almen. Da die Yaks als echte Kinder des Himalaya sich nur in ganz großen Höhen so über 3.000 m Seehöhe wohl fühlen, werden sie häufig mit Rindern gekreuzt, wobei die Bastarde erster und zweiter Generation mit unterschiedlichen Namen versehen sind.

Die Tiere sehen zwar äußerlich ganz wie Yaks aus, sind aber robuster und weniger empfindlich. In Jomson konnten wir einige sehen, wie sie gerade über die Hängebrücke gingen.

Yala

eine winziger Nationalpark in Sri Lanka, wo man Elefanten sehen kann, wenn man Glück hat.

Yangon

1995 - früher einmal hieß diese Stadt Rangoon, wahrscheinlich hat da ein britischer Offizier vor einigen hundert Jahren einen betelkauenden Einheimischen nicht so recht verstanden.

Der Flughafen sieht noch fast so aus wie vor zehn Jahren, nur die Wände dürften sie neu gestrichen haben, weil ich alles irgendwie in Holz und grüner Ölfarbe in Erinnerung habe.

Es gibt sichtbar mehr Autos, die riesigen Reklametafeln, die in Asien so beliebt sind und überall halbfertige Stahlbetonbauten - die meisten davon irgendwelche Hotels. Wer je in diesen Kästen übernachten wird, steht noch in den Sternen, denn so schön ist Yangon auch wieder nicht, daß hier der Städtetourismus Triumphe feiern wird. David erzählt irgendwelche unzusammenhängende Stories von Geschäftsleuten aus Singapore, Malaysia, Taiwan und der VR China, die sich hier mit den diversen Mafia-Leuten treffen würden und von Joint Ventures, die allenthalben gegründet werden. Da sind wahrscheinlich die echten Hintergründe zu suchen :

auf der einen Seite diverse Investmentfonds, die die Weltbank und andere Finanztöpfe anzapfen und nun Hotels bauen, egal ob jemand drin wohnen wird oder nicht. Die Betreibergesellschaft, die eines Tages übernehmen wird, ist eine ganz andere Geschichte als die Errichtung. Daß dann vielleicht das bankrotte Myanmar offene Rechnungen zahlen wird müssen, die das merkwürdige S.L.O.R.C. eingebrockt hat, an das denken heute die wenigsten.

auf der anderen Seite sind die Geschäftsleute wahrscheinlich unterwegs um die letzten Reserven an billigen Arbeitssklaven, die es in Asien noch gibt, aufzuspüren und auszuschöpfen. Taiwan war der erste der kleinen Drachen, der mit Produktionsstätten auswich, Singapore, Thailand und Malaysia folgten. Jetzt gibt es nur noch Myanmar, Kampuchea und Laos, denn Vietnam ist angeblich schon "ruiniert". Werden halt in Zukunft die Burmesen Plüschtiere, Sportschuhe und Billigkleidung zusammennähen, Fernseher zusammenbauen und mit Umweltgiften leben müssen. Die Investoren stört das nicht, sie müssen ja hier nicht leben; die Barone der Rubin- und Jademafia auch nicht, die wollen nur ihr Schwarzgeld organisiert waschen.

Yaoundé

Bei der Hauptstadt Kameruns war ich irgendwie versucht, den alten Ausspruch über L.A. zu variieren; wird gesagt, daß in L.A. 20 Vororte ein Stadtzentrum suchen, so ist hier die Situation seltsam umgekehrt. In Yaoundé ist es eher so, daß 38 Quartiers (Bezirke) das synthetische Stadtzentrum ignorieren und ein so eigenständiges Leben wie möglich zu führen suchen.

Straßennamen und Hausnummern gibts vielleicht auf kommunalen Stadtplänen, die in einem Aktenschrank verstauben und mit der Realität nichts zu tun haben. Man muß eben wissen, wo man hinfahren will. Wenn nicht, wird es spannend. Man muß sich dann eben einweisen lassen und Landmarken wie Supermärkte, Kreuzungen, besondere Gebäude und ähnliches merken.

An den Amtsgebäuden im sogenannten Zentrum der Stadt sieht man deutlich, daß hier Architekten, parvenuhafte Lokalpolitiker und ehemalige Kolonialbeamte ernsthaft versuchten, so etwas wie einen Gegenpol gegen Brasilia oder Chandigarh zu erschaffen. Stahlbeton ist ja sehr geduldig und so kann man hier bizarre Tintenburgen sehen, die eine grotesker ist als die anderen. Der Gegenpol dazu ist der zitadellenartige Palast, den sich der Präsident Paul Biya auf einem Hügel einige Kilometer entfernt bauen ließ, die faktische Allmacht eines durch pseudodemokratische Wahlen legitimierten und von Stämmen getragenen Diktators demonstrierend.

Die Quartiers, die die Hügel dazwischen bedecken, sehen wie eine ungezügelte Woge von Wellblechbaracken aus - so schlimm ist es nicht, es gibt fast überall elektrischen Strom, Wasser und Kanalisation, aber hier kann man, wenn man sich hineintraut als blanc, eine modifizierte Stammeskultur sehen.

Im Gegensatz zu vielen anderen Städten können die Straßen Yaoundés nur wenige Schlaglöcher aufweisen, und die lernt man in wenigen Tagen auswendig. Der öffentliche Verkehr wird durch Stadttaxis aufrechterhalten, die im Sammelbetrieb fahren und nur Leute mitnehmen, die die Tour fahren, die der Taxler gerade will. Es gibt inoffiziell festgelegte Fahrpreise, die aber für Touristen natürlich nicht gelten. Wir wußten, was wir zu zahlen hatten, es waren aber immer wieder Ausreden genug zur Hand, daß wir mehr zahlen mußten. Die Taxifahrer stehen beständig unter dem Terror der Gendarmerie, die täglich woanders Kontrollsperren errichten und von den Fahrern abkassieren; ein Grund findet sich immer, schließlich ist das ja die Gendarmerie.

Eine andere Spezialität ist die nur formell existierende Müllabfuhr, was zu strategisch placierten riesigen Müllbergen führt, die dann periodisch abgefackelt werden.

Eine andere Spezialität ist die nur formell existierende Müllabfuhr, was zu strategisch placierten riesigen Müllbergen führt, die dann periodisch abgefackelt werden. In einem der quartiers, in das wir eher durch Zufall gerieten ein wunderbares Bild - ein riesiger Müllberg, darin halb vergraben ein schrottreifer Mistwagen, der Müll raucht noch, Ziegen und Hühner stochern in den Abfällen.

Auf einer großen Wiese sind Schreibbüros mit elektrischen Schreibmaschinen und Kopierern installiert, das Stromkabel kommt irgendwo her quer über die Wiese.

Gleich daneben, am großen Kreisverkehr logieren die Verkäufer der Zaubermedizinen

Geschmuggelte Masken und Nagelfetische aus dem Congo kann man relativ leicht kaufen, wenn man so zu Fuß durch die Vororte geht und dann von den Schmugglern angesprochen wird.

Nahe bei der zentralen Meile, die so was wie ein Stadtzentrum zu sein vorgibt, gibts es ein Viertel mit riesigen Markthallenbauten, um die herum an Standeln alles nur vorstellbare aber auch noch mehr angeboten wird - gefälschte Markenkleidung, alte Kleidung aus Europa, der ganze Kunterbunt an billigem Elektronikgerümpel aus Südostasien, ein von dumpf wummernder Musik aus Ghettoblastern überdröhntes Chaos. Und über die Berge aus Plastikschlapfen sieht das Hilton herüber mit seiner grotesk-fantastischen Fassade. Es wird ja behauptet, es seien die Pläne verwechselt worden und man wäre erst draufgekommen, als der Rohbau schon stand. Das Yaoundé-Hilton hätte eigentlich in ein arabisches Emirat gehört.

Yiayü Guan

(gelegentlich auch Qiayü Guan geschrieben - die Transkriptionen des Mandarin sind da nicht so präzise) in der chinesischen Provinz Gan Xu ist der nordwestlichste Punkt der Großen Chinesischen Mauer.
Hier beginnt / endet dieses größte aller Bauwerke, das die Menschheit bisher zustande brachte. In mitten eines weiten, wüstenartigen Hochtales, wo fast unmerklich ein Paß (Ortsname = "
sehr gut Talübergang") über die lehmfarbenen Berge beginnt, liegt die mächtige Festung, die einst eine der Routen der Seidenstraße bewachte, wo sie das Reich der Mitte verließ.

Von weitem gesehen, scheinen die Ziegelbollwerke wie eine Spielzeugburg in der Wüste zu stehen, kommt der Reisende näher, türmen sich die Mauern immer höher auf, bis er wie ein Käfer am Fuß der Mauern steht. Von den Zinnen sieht man die Mauer, die hier in der Wüste als Lehmmauer ausgeführt ist, schnurgerade dem Horizont zustreben und kann sich ein wenig die Gefühle der Han-Krieger vorstellen, die hier ihren Dienst versehen mußten und in die graugelbe Ferne spähten, auf die Nomadenvölker auf ihren zottigen Pferdchen wartend.

Die Mauern der Festung sind 12 m hoch und an die 20 m dick. Angeblich war der Bau so gut geplant, daß nur ein einziger Ziegel übrigblieb, der dann in einem eigenen kleinen Türmchen eingemauert wurde, als Beweis für die Sorgfalt der Baumeister und Beamten.

Die Holzpavillons, die auf den riesigen Ecktürmen stehen, stammen noch aus der Ming-Zeit, sind also gut 400 Jahre alt. Die knochentrockene Wüstenluft hat das Holz fast unversehrt konserviert, nur durch den ewig wehenden Sand sind tiefe Rillen aus dem Holz gefräst.

Von den Zinnen kann man den Anfang der Mauer der 10.000 Li sehen, die sich wie eine dünne Linie durch die graue Wüste zum Horizont hinzieht.
Hier wurde die Mauer aus Lehm und Stein ausgeführt, sie sieht so gar nicht aus wie die drachenartig über die Hügel drapierte Mauer aus der Ming-Zeit, die nördlich von
Beijing zu sehen ist. Natürlich hat der Zahn der Zeit an der Mauer genagt, an manchen Orten ist sie ganz verschwunden, an anderen Stellen zu einem kaum meterhohen Lehmwall abgetragen.

Vor der Fahrt nach Südwesten, zurück nach Lan Zhou, besichtigen wir noch schnell ein kürzlich entdecktes Beamtengrab. Wegen der lokalen Dialektunterschiede und der archäologischen Bedeutung des Grabes stoßen noch zwei Damen zu unserem Zug, eine Expertin, die dann kaum Erklärungen gibt und eine lokale Dolmetscherin. Viel ist leider nicht zu sehen, alle Gegenstände und Grabbeigaben wurden in irgendein Museum entfernt. So können wir nur die unterirdisch angelegten Grabkammern, aus Steinen und Ziegeln in Trockenmauertechnik mit Tonnengewölbe angelegt, besichtigen. Die Besonderheit des Grabes sind angeblich die Bilderfriese, die in die Mauern eingelassen sind. Auf glasierten Porzellankacheln ist das Leben des Herrn Beamten dargestellt, seine offiziellen Tätigkeiten, sein Leben mit der Familie.

Miniaturnachbildungen dieser Friese werden, neben schrecklichen Ansichtskarten, auch an Besucher verkauft. Fotografiererlaubnis, auch wenns kaum etwas tolles zu sehen gibt, wird wieder einmal nicht erteilt. Hier tobt sich der Amtsschimmel einmal mehr aus. Schon bei den Moa Gao Ku Grotten gabs Aufstände wegen des Fotografierverbotes, hier machen sich die Emotionen der Reiseteilnehmer hörbar Luft. Nicht einmal gegen Geldangebote können die Foto-, Film- und Videofanatiker Bilder einfangen, es gibt nicht eine Ansichtskarte oder sonstige Dokumentation über das Grab, nur Aufpasser, die versteinert schweigen und unsere Dolmetscher, die letztlich auch nichts tun können.

ist mit seinen 400.000 Einwohnern noch immer die führende Kulturstadt Javas. 1755 gegründet, als sich das Sultanat Mataram unter dem Druck der holländischen Kolonialmacht in die Sultanate Surakarta und Yogyakarta spalten mußte.

Der Sultan von Yogya ist ein einflußreicher Politiker, der in Jakarta eine gewichtige Stimme hat, der Kraton der ranghöchste Palast in Indonesien, der in kulturellen Themen noch immer den Ton angibt. Yogya war immer eng verbunden mit dem Freiheitskampf der Indonesier. Schon 1825 begann hier ein Aufstand gegen die Holländer, 1946 bis 1950 befand sich hier der Sitz der provisorischen Regierung der neugegründeten Republik, der 1948 sogar von Streitkräften der Briten, die die nach der Kapitulation der Japaner wiederkehrenden Holländer unterstützten, mit Granatwerfern und Jagdbombern angegriffen wurde. Die doch recht ansehnliche Bevölkerung macht sich erst auf den zweiten oder dritten Blick bemerkbar; weite Teile der Stadt, besonders die Viertel innerhalb der Kraton-Mauern, erwecken mit ihren Alleen und Gärten einen fast dörflichen Eindruck.

Nach den Verwicklungen der Anreise landen wir gegen 8:00 Uhr in Yogya. Nach einigem Umherirren und fruchtlosen Diskussion im Flughafen - viele Menschen wollen uns einreden, daß alle Hotels der Stadt völlig ausgebucht seinen, nur sie könnten vielleicht doch noch ein Zimmer auftreiben - fahren wir mit dem Taxi um 6.000 Rp in die Stadt. Das Sumaryo-Guesthouse, das uns in Wien empfohlen wurde, ist leider voll. Wenige Häuser weiter um kriegen wir um 17.000 Rp Doppelzimmer mit Frühstück.

Den ersten Tag verbringen wir weitgehend mit Ausrasten, Erkunden der näheren Umgebung und einem Becak-Ausflug in den Kraton. Der Palast ist allerdings wegen eines öffentlichen Feiertages geschlossen. Irgendwie fühlen wir uns ein wenig überfordert. Die hohen Zahlen verwirren uns etwas, bei jeder Verhandlung befürchten wir (sicher nicht zu Unrecht), daß wir uns der Deppensteuer aussetzen könnten, wenn wir nicht aufpassen; da spielt sicher die Übermüdung der langen Reise mit.

Am nächsten Tag sieht alles ganz anders aus. Nach Prambanan kann man recht bequem mit dem Rad fahren, wenn man einen Tagesausflug macht. Fast die ganze Strecke auf der Straße nach Solo gibts eine eigene Nebenfahrbahn für Radfahrer und andere langsame Verkehrsmittel.

Die Flüsse sind hier meist tief ins weiche vulkanische Gestein eingeschnitten und bilden tiefe und steile Schluchten, die auch Teile von Yogya durchziehen. An die Hänge der Schluchten sind abenteuerliche Pfahlbausiedlungen geklebt, mit Naturgärten mit Büschen und Bananenstauden durchmischt. Einige der Bewohner hocken meditierend im Fluß und warten, daß die Stoffe wechseln. Überhaupt ist das häufig zu sehen, daß Kinder und Jugendliche im Wasserrinnsal im Straßengraben hocken und dann freundlich winken, wenn Ausländer vorbeifahren.

Während der Nacht hats schrecklich geschüttet, der Vormittag ist bewölkt, vielleicht reißen die Wolken doch noch auf. Beim zweiten Versuch können wir den Kraton besichtigen.

Außer dem Kraton und der Malioboro Road sahen wir von Yogya nicht sehr viel, die leise Verwirrung zu Anfang unserer Reise, die Ausflüge nach Prambanan, zum Borobudur und aufs Dieng-Plateau ließen uns vor unserer Abreise nach Solo nicht mehr die Muße, die Stadt weiter zu erkunden.

Yuca

ist eine der häufig servierten Beilagen, zumindestens im Südwesten Venezuelas. Was das nun wirklich für eine Wurzel war, konnten wir nicht herausfinden. Auf jeden Fall eine große, stärkehaltige Wurzel, die frisch gekocht und heiß serviert wie eine Kreuzung aus einem Erdapfel und einer Petersilwurzel schmeckt, kalt geworden, die absolute Antispeise wird.

Mit dem was wir so aus dem Blumengroßmarkt als Yucca kennen, dürfte es aber rein gar nichts zu tun haben.

Yunnan

ist eine der südlichen Provinzen Chinas. Grenzt unter anderem an Myanmar. 1995 war hier ein reger Warenverkehr in beiden Richtungen unterwegs, wie uns glaubhaft versichert wurde.

Aus China kam unter anderen das Steinbräu-Bier und viele technische Güter, die Burmesen exportierten vor allem landwirtschaftliche Produkte wie Hühner, Obst und Gemüse. Wie das Bier in Richtung Myanmar gingen auch die Früchte der myanmarischen Bauern über die unbeschreiblichen Straßen des burmesischen Nordostens. Wie sich das rechnen kann, bei einem Pickup voll lebender Hühner, die pro Stück auf dem Markt ca 200 Kyats wert waren, bei Schwarzmarkt-Benzin zu ungeheuerlichen Preisen auch noch was zu verdienen, blieb ein Rätsel.

Aber wer weiß, vielleicht ist die echte, wertvollere Fracht dieser Transporte illegal exportierter Jade, in Myanmar im Dschungel gebrochen und in China hoch geschätzt?

Yuppies

Gibts natürlich auch in Java. Das sind jene Jugendlichen, die auf irgendeine Weise genügend Englisch lernten, um den ausländischen Touristen Dienstleistungen verkaufen zu können. Ein Musterbeispiel war der junge Mann, der uns in Probolinggo auf der Busstation ansprach und uns, umringt von einer Horde Becakfahrer, ein Hotel vermittelte, gleich eine Blitztour auf den Bromo anbot und Andeutungen, was er nicht alles vermitteln könne, machte. Erzählt von seiner Schweizer Freundin, mit der er nicht nur Briefe austauscht, von den "Freundschaftsgeschenken", die er gelegentlich (5.000 bis 15.000 Rp / Monat) von den Hotelmanagern bekommt - Commission sei bei ihm nicht drin, da sei er ein viel zu kleines Licht (!) usw, usw...

Die Becakfahrer hängen an seinen Lippen; er ist einer der wenigen Erfolgreichen, die die Magie der Kommunikation mit den reichen Fremden beherrscht, wer sich mit ihm gut steht, kann sicher die Brösel aus seinen Mundwinkeln picken.

wer mehr sehen & lesen will, muß sich die CD beschaffen